N.A. EICHLER - MAINHATTAN-LOGO

M  A  I  N  H  A  T   T   A   N 

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Frankfurter Himmels-Zeichen


Frankfurter Himmels-Zeichen


PUBLIC VIEWING


Nicht immer ist der Frankfurter Himmel so schön und himmelblau wie in diesem Sommer, der bereits im Juli alle historischen Hitzerekorde bricht: Am 20. Juli wurden am Frankfurter Flughafen schon 34,6 Grad Celsius gemessen.

Wo sonst eher die Walpurgis-Besen der Midnight-Shopping-Hexen ihre Kratzfüße in den bedeckten Himmel setzen, treibt nun die Walpurgis-Shopping / MyZeil, Frankfurt Flughafengesellschaft Fraport den Ausbau des Frankfurter Flughafens mit dem 3. Terminal so schnell wie möglich voran, das den Betreibern 1 Milliarde zusätzliche Euros in die Kassen zu fliegen, in die globale Atmosphäre viele weitere Kerosin-Löcher zu reißen, und Frankfurt auf Dauer ein ganz besonderes "Public Viewing" zu garantieren verspricht. Denn während in Paraguay und Brasilien gerade die Kühe auf den Weiden erfrieren (und in Peru auch die Menschen), ist bei uns im strahlenden Blau dieses Rekord-Hitze-Sommers in Frankfurt überall die neue "himmlische Zeichen-Setzung" der besonderen Art zu sehen, die sich nach Fertigstellung des Terminals 3 sicher noch weiter "ausbauen" wird.

Schauen Sie mal hin - es ist eine für Frankfurt nicht ganz neue Version von "Sky-Art", sich ständig neu erfindend: "Public Viewing" der anderen Frankfurter Himmels-Zeichen Art, einen schönen "Summer in the City" lang, und obendrein völlig kostenlos. Falls nicht die Dauer-Discount-Summer-Sales der Schaufenster der Kaufhäuser der Innenstadt Ihre Augen und Gehirnzellen schon zu sehr vermüllt haben, um selbst bei diesem Wetter noch irgend etwas anderes wahrzunehmen als das ganzjährige Kaufrausch-Warenangebot für besinnungslose Konsum- und Schnäppchensüchtige.


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Jahrhundert-Sommer


LOVING SPOONFUL IN THE CITY


SUMMER IN THE CITY

       Hot town, summer in the city,
       Back of my neck getting dirty and gritty,
       Been down, isn't it a pity,
       Doesn't seem to be a shadow in the city.

       All around, people looking half dead,
       Walking on the sidewalk,
       hotter than a match head.

       But at night it's a different world,
       Go out and find a girl,
       Come-on, come-on and dance all night,
       Despite the heat it'll be alright.

       And babe, don't you know it's a pity,
       That the days can't be like the nights,
       In the summer, in the city,
       In the summer, in the city.

       Cool town, evening in the city,
       Dressing so fine and looking so pretty.
       Cool cat, looking for a kitty,
       Gonna look in every corner of the city,
       Till I'm wheezing like a bus stop,
       Running up the stairs,
       gonna meet you on the rooftop.

       But at night it's a different world,
       Go out and find a girl,
       Come-on, come-on and dance all night,
       Despite the heat it'll be alright.

       And babe, don't you know it's a pity,
       That the days can't be like the nights,
       In the summer, in the city,
       In the summer, in the city.


(John Sebastian, 1966/
LOVING SPOONFUL,
"Hums Of The Loving Spoonful"
)


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Susann Atwell erhellt den Maintower

Frankfurt ist schöner geworden


Der "Häßliche Rundfunk" (traditioneller Volksmund) hat die Zeichen der Zeit erkannt und sich in Sachen Glanz, Glamour und Oberfläche, die heute mehr als alles andere Bedeutung und Wert darstellen, ein Upgrade gegönnt: Seit kurzem ist Susann Atwell (s.o.) unter Vertrag, der Silhouette des HR-"Maintower"-Magazins ihr hübsches Profil zu verleihen. Da rasen doch die Einschaltquoten nach oben, daß der Aufzug des Gebäudes dagegen wie ein Bummelzug wirkt.

Doch damit nicht genug: In der (längst ausverkauften) Freilicht-Aufführung des "Jedermann" von Alexandra Seefisch am Main Hoffmannsthal (in der Mundart-Bearbeitung von Fitzgerald Kusz und Wolfgang Kraus, der auch Regie führte) ist vom 17.7. bis 28.7.2010 auf dem Domplatz (und danach Alexandra Seefisch (Ganzkörper-Ansicht) nur noch zweimal, am 31. Juli und am 1. August bei Gastspielen auf der Burg in Königstein im Taunus) die bezaubernde Alexandra Seefisch als "Buhle" zu besichtigen, die zuletzt als "Evita" in Darmstadt bewies, daß sie mindestens so gut singen kann, wie sie aussieht. (Übrigens: der fuchtelnde, schwarz befrackte Arm hinter ihr gehört Helmut Markwort, der die Rolle des "Todes" ergattert hat und nun mindestens 13 Bühnenabende lang in ihrer Nähe sein kann.)

Sandra Gerling (Theater-Foto)

Darüber hinaus und vor allem aber ist immer noch viel zu wenigen Frankfurtern bisher bewußt geworden, daß die schöne Sandra Gerling bei den städtischen Bühnen arbeitet, und bereits seit letztem Jahr unter anderem in Paul Austers Stück "Stadt aus Glas" in gleich mehreren Rollen zu bewundern ist. Das Stück wird auch in den diesjährigen Spielplan übernommen und hat am 3. Oktober Premiere. Über Paul Auster, falls Sie ihn noch nicht kennen, erfahren Sie in Wikipedia das Wesentliche in Kürze, und die Aufführungstermine der "Stadt aus Glas", mit der auch Frankfurt gemeint sein könnte, finden Sie im Internet-Spielplan des Theaters.

Aber beeilen Sie sich, der Andrang ist groß, auf Frankfurt-Fan vor 'MyZeil'-Shopping-Mall der Zeil lagern schon auswärtige Fans der neuen Frankfurter Theater-Ikone, um sich rechtzeitig eine Karte zu sichern, und bei Ebay müßten Sie, wenn Sie zu spät kämen, sicher horrend überteuerte Preise bezahlen. Nicht alle Schönheiten Frankfurts (s.o., "Public Viewing") sind schließlich umsonst zu haben.


(Juli 2010)