B O O K B A G
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PEGASUS
Als ich im Jahr 2002 meinen "Wölkernen Pegasus" von 1976 in einer kleinen,
nummerierten und handsignierten Faksimile-Auflage veröffentlichte, um wenigstens
ein kleines lichtvolles
Zeichen in dieser dunklen Zeit zu setzen, überschlug sich
das okkulte Ganoventum schon im Vorfeld mit Aktivitäten, auch diese Arbeit
zugrunde zu richten, ihr Bekanntwerden zu verhindern, durch Diebstahl und
Banalisierung ihrer Formen ihren Wert und Inhalt zu neutralisieren, zog dabei
alle Register, sie zunichte zu kopieren - und im Unterschied zu mir stehen der
dementen Okkultspießer-Mafia dabei alle Mittel und Möglichkeiten der
gesellschaftlichen Öffentlichkeit, des Wirtschafts- und Kulturbetriebs als
Instrumentarium zur Verfügung.
Der durch seinen klangvollen Namen bekannt gewordene und schon immer maßlos
überschätzte Kleingeist Enzensberger
bediente sich gleich mehrfach, sein anämisches
Gelyre und literarisches Gewerkel mit substantiellen Motiven aus meinem Fundus
aufzuwerten, und Wirtschaft und Werbung "entdeckten" über Nacht plötzlich das
"Wolkenbild"-Motiv, kopierten und multiplizierten es hemmungslos, mit allen Mitteln,
in allen banalen Formen, Formaten und Bedeutungen und in sämtlichen Medien. Nur der
Urheber und Erfinder, seine Arbeit und sein Werk wurden einmal mehr konsequent
unterschlagen und totgeschwiegen, das Erscheinen des Buchs nirgends auch nur mit
einer Erwähnung gemeldet oder einem Hinweis bedacht - in der Hoffnung, sie durch die
übliche allgegenwärtig-unentrinnbare Motiv-Schwemme, durch den zirzensisch-banalen
Bilderverschleiß der Medienmarktschreier endgültig übertönen, für alle Zeiten ins
Vergessen entwerten zu können.
Dabei will ich das, gewöhnlich in der Kindheit beliebte,
"Figuren-in-den-Wolken-Sehen" garnicht als meine Erfindung ausgeben, das von
anderen nicht zu verwenden wäre - es wurde von mir lediglich erstmals zum
literarisch-spirituellen Bedeutungsträger erhoben. Verräterisch ist hier das
semiotische Element der Zeit, des Zeitpunkts, der für jeden
Kommunikationsprozeß ein wichtiger und
grundlegender Kontextfaktor ist: Nicht daß es das "Wolkenbild"-Sehen
(und sogar eine als "Scrying" bekannte Meditations-Technik) bereits gab und gibt, ist
hier das Entscheidende, sondern daß es nach urlanger Zeit erstmals wieder,
plötzlich und scheinbar "unmotiviert", massiv und exzessiv benutzt und verbreitet
wird, genau zu der Zeit, da mit einem solchen Motiv ein
literarisch-philosophisches Denken kommuniziert werden soll. Was zu einem anderen
Zeitpunkt, an einem anderen Ort wirklich bloß ein ganz normaler, insignifikanter
Vorgang wäre oder sein könnte, ist eben zu einem präzise gewählten Zeitpunkt,
an einem selektiv bestimmten
Ort ein gezielter Akt, eine intentionell kommunizierte Aggression
mit einer genau definierten Zielrichtung, und nicht bloß ein "harmloser
Zufall", auf den sich die Debilflachhirne der Aggresseure und ihrer Handlanger in
ihrer vermeintlich "unangreifbar-unschuldigen Zufälligkeit" gerne (und noch dümmlicher
als sie gegebenermaßen ohnehin sind) herausreden würden, sollte man sie einmal "zur
Rede stellen" oder so. Eine dämliche Verkennung des
objektiven Sachverhalts, die ihnen noch schmerzhaft die Ohren (und nicht nur die)
röten wird.
Und wenn man schon machtlos gegen das Entstehen einer Leistung ist, einem Werk auch qualitativ und inhaltlich nichts entgegenzusetzen hat, dann muß eben Quantität und Lautstärke einer formalen Pseudo-Referenz die ebenso beneidete wie gefürchtete Fremdleistung zunichte machen - "erschlagen", "überfluten und ertränken", sozusagen.
Daß im Vorspann des Films "Die fabelhafte Welt der Amélie" von 2001 Häschen und
andere Figuren aus ihrer Kindheit als
"Wolken-Bilder" Revue passieren, nachdem ich gerade in den Jahren zuvor die
(Wieder-) Veröffentlichung älterer Werke, darunter eben
auch des "Wölkernen Pegasus", vorbereitet habe, und eben diese Amélie (eigentlich
nur Aubrey Tautou, nicht "Amélie" - und dies auch nur neben allen inkompatiblen
Eigenschaften und prinzipiellen Unterschieden) merkwürdige
Ähnlichkeiten mit meiner (geschiedenen) französischen Frau aufweist, die ich allerdings
erst geraume Zeit nach der Erstellung meines "Pegasus" kennengelernt hatte, war dabei
nur der "Vorspann" des darauf folgenden Medien-Zirkus. Solche pseudo-inhaltlichen, aber
sinnleeren, mit nur scheinbarer "Bedeutung" das Bewußtsein der Opfer tangierenden bis
terrorisierenden Anspielungen und Schein-Referenzen sind eine ebenso stumpfsinnig wie
massiv eingesetzte Technik des okkulten Gangstertums, Menschen mit Pseudo-"Kommunikation"
und Pseudo-"Mitteilungen", die über die bloß formale Assoziation hinaus nie wirklich
etwas bedeuten oder mitzuteilen haben, zu desorientieren, zu halluzinieren und zu
faszinieren, ihr Interesse von der objektiven Wirklichkeit abzulenken und an die
eigenen, pseudo-inhaltlichen, phänomenal-sinnleeren Machenschaften zu binden, ohne
daß dem irgendein anderer "Inhalt", irgendeine andere Absicht, ein anderer "Sinn",
irgendeine andere Intention zugrunde läge als eben diese Interessensbindung und die
damit verbundene Deformation und Beeinträchtigung der objektiven Bewußtseinskonstitution,
ihrer Orientierungs-Paradigmen selbst. Eine Interessensbindung und Ab-/Umlenkung des
Bewußtseins und seiner Schwerpunkte auf die eigenen (absurden) Machenschaften, die
für den einzigen wirklichen Zweck dieser Aktivitäten, das parasitäre
"Innere-Ebenen"-Energie-Schmarotzertum der "jovialen" Gangster, die unverzichtbar
notwendige Grundlage bildet - ihre Handlanger und "vertrauensvollen" (debil-naiven)
"Handschuhe", also Mitmensch-Marionetten, verblendeten Mitmacher und vermeintlichen,
de facto aber verblödet-verblendeten Mit"wisser" ebenso wie ihre jeweiligen Opfer
durch Schein-Thematiken und Schein-Bedeutungen eines illusionären,
künstlich-realen Geschehens an sich zu binden, sie zu unproblematischen
"Energiewirten" und widerstandslos-willfährigen
Mittätern ebenso wie zu wehrlosen Opfern ihrer undurchschauten
Verbrechen und Aktivitäten zu machen.
Sofort nach der geflissentlich von allen Medien ignorierten Faksimile-Veröffentlichung meines "Wölkernen Pegasus" wurde die übliche "höllische Heerschar" ihrer ach-so-harmlos-"spielerischen" "Kreativ"-Deppen-Handwerker in den Medien und Marketing-Agenturen aktiviert, die "Gefahr" einer Eichler-Publikation schon im Vorfeld durch Entwertung ihrer formalen Symbolik und Gestaltung, durch Banalisierung ihres kommunikativen Auftritts und Impacts zu "neutralisieren".
Belanglos-"harmlose", banale bis absurde "Wolken-Bildchen" überschwemmten alle
Medien, im Print wie in den
Fernsehprogrammen: "General Electric" veröffentlichte
große Anzeigen (z.B. "Financial Times", 6.6.03), in denen ein von hinten zu sehender
Glatzkopf in einen mit beliebig als Gestaltungselement gewählten Wolken-Bildchen
übersäten Himmel schaute - und mit ihm der Betrachter der Anzeige.
Der Herbst- / Winter - Katalog 2003 von Neckermann war von vorne bis hinten mit Wolken-Bildchen gepflastert, die die einzelnen Angebots-Produktbereiche symbolisieren sollten, und in unzähligen Wolken-Bildchen-Anzeigen und -TV-Spots wurde diese Katalog-Thematik beworben und verbreitet.
Blondie's neues Album von 2003, "The Curse of Blondie",
erschien mit der Cover-Grafik
eines Wolken-"Drachen" und eines Wolken-"Rings", der sich über einen nicht weiter
verständlichen Wolken-"Strahl" stülpt.
Barbara Auer "liest" im Sender "arte" am 8. Dezember 2003 "Briefe" irgendeiner "Mutter an ihren Sohn" vor, und "zeigt" "ihre Gefühle" - na: wie? Richtig: "in Wolkenbildern".
Im Mai 2004 begrüßten die für ihre schrägen, englisch-humorigen Werbekampagnen bekannten Männergeruchs-Neutralisierer der Fa. Axe für ihr Produkt "Axe Aire" die deutsche Öffentlichkeit und den Frühling auf Plakatwänden mit einer großformatigen nackten Wolkenfrau, die durch die Überschrift "Weiß, aber nicht unschuldig" verbal nachgezeichnet werden mußte, da man einer weißen, nackten Wolkenfrau nun mal kaum irgendwelche Attribute, und schon gar keine etwaige Laszivität anzusehen vermag.
Kurz zuvor, am 29. Februar 2004 (um nur zwei Beispiele aus vielen
herauszugreifen),
stellte die wie immer gestaltungsphantasielose Fernsehredaktion der ARD-Sendung
"Heim & Garten" ihre Ratlosigkeit als großes "Wolken-Fragezeichen" im Himmel dar.
Nur wenige Stunden später gefolgt von der ZDF-Berichterstattung über die
Hamburg-Wahl - mit großem Wolken-"Wahl-Kreis" und "-Kreuzchen", und nicht ohne
Verbalbemühung der Sprecherin, auch ihre blind-einäugigen Zuschauer mit der Nase in
dieses Luftloch zu stoßen: "Bei der FDP schauen wir wieder mal nach den Wolken." Es
muß ein wahrhaft himmlischer Garten, ein wahrhaft himmlisches Plebiszit gewesen sein.
Und so konnte am 18.1.2005 nun endlich auch der 2001, also zur Zeit der
Veröffentlichungsplanung meines "WÖLKERNEN PEGASUS", hergestellte
Film "Kinder des
Dschungels" über die Bildschirme der ARD flimmern, dem man im Vorspann schnell noch die
Wolken-Figur-Formationen eines Elephanten, eines Affen und eines Löwen mit auf seinen
Weg in die seiner Belanglosigkeit adäquaten Nichtbeachtung gegeben hatte. Da half dann
auch die flankierende Promotion-Aktion der "Camel Life Experience 2005" nichts, die
einen aus fünf Riß-Streifen gepatchten Abenteurer zeigte, der noch seinesgleichen für
den Aufbruch in die große, weite Camel-Welt suchte - mit großem, weißem
Wolken-Kamel über seinem noch etwas Disco-müden Kopf.
Da spielte es dann kaum noch eine Rolle, daß im Mozart-Jahr 2006 auch noch ein
Mozart-Wolkenprofil-Bild als Signet der Veranstaltungen in Salzburg herhalten mußte.
Oder daß im Wonnemonat Mai des Jahres 2008 der unerfüllte Babywunsch zeugungswilliger
deutscher Paare von den Redakteuren/-innen des "SPIEGEL" so intensiv nachvollzogen und
mitempfunden wurde, daß sie nicht umhin kamen, den
wonnigsten Proppen in den Himmel über Hamburg zu "scryen", den sich vom Schicksal
hingehaltene Wunscheltern nur ausmalen können.
Daß allerdings, als "Medien"-Antwort auf die Veröffentlichung dieses Textes hier im Dezember 2009, das Wolken-Figuren-Motiv plötzlich im Januar 2010 (z.B. 21.1.2010, 22.46 Uhr) in der Eigenwerbung der ARD wieder Auferstehung feiert, und zwar als "Wölkchen-Skifahrer" (und "Schlittschuhläufer", und so weiter - s.o.) zur Ankündigung der ARD-Berichte über die Winterspiele in Vancouver, zeigt hingegen nur, wie intensiv und neidvoll auch EICHLER'S INCREDIBLE WEBSITE von den deutschen Medienschaffenden vor und hinter den Mattscheiben und Titelblättern verfolgt und nach wie vor begehrlich-aggressiv geplündert, von besteigbaren Trittbrettern aus attackiert wird.
Natürlich wurde "das alles" nicht wegen meinem "WÖLKERNEN PEGASUS",
sondern "wegen
dem Erfolgsfilm 'Amélie'" (ebenfalls 2001), Sie erinnern sich) gemacht, "an
den" sich alle ja nur, "wegen seines Erfolgs" oder so, "dranhängen wollten" oder so!
Siehe oben, oder so.
Wovon hier die Rede ist, ist nur ein Beispiel für viele solcher Machenschaften, die seit nunmehr dreieinhalb Jahrzehnten mit einem spektakulär hohen Aufwand an Mitteln und menschlichen Aktivitäten mein gesamtes Leben und Werk systematisch verhindern, zugrunde richten und vernichten, in jeder Hinsicht, auf jeder Ebene, in allen Aspekten.
Auch der lächerlich-dämliche Frank Schätzing hat die Idee seiner Schmöker
natürlich nicht von mir geklaut, obwohl diese die ebenso kleingeistige
wie verfälschende Groschenroman-Ausführung der Idee und Thesen-Arbeit von mir
darstellen: Der Titel "Die Natur schlägt zurück" wurde mir Mitte der achtziger Jahre
vom Schreibtisch geklaut, noch ehe ich den so benannten philosophischen Essay zu
Ende denken und arbeiten konnte, und dem "stern" zugeführt, um eine billig-banale
Naturkatastrophen-Bilderstrecke so zu benennen, die ein Heft füllte und mir so, wie
gewöhnlich, schon im Vorfeld die zentralen und bei mir viel weiter reichenden Thesen
meiner Arbeit banalisieren und entwerten, zunichte machen sollte. Und erst auf dem
Umweg über die Medienresonanz dieser "stern"-Publikation und des zum
banalen Idiom gewordenen
"Natur-schlägt-zurück"-Gedankens kam irgendwann auch Frank Schätzing auf's
wohlfeile Trittbrett des Eichler-Thesen-Express - zu eigenem Gewinn mit fremder
Substanz. Und zugleich wird auf so platte und nicht nur unfeine Art auch immer
sichergestellt, daß nicht doch noch der Eichler selbst mit seinen Arbeiten öffentliche
Resonanz und Aufmerksamkeit finden kann, ohne daß sich der okkulte
Innenwelt-Gangsterabschaum die geraubten Leistungen selbst irgendwie auf die eigenen,
illusionären "Inspirations"- und "Verdienst"-Fähnchen schreiben kann, wie er dies
betrügerisch und verlogen mit nahezu allen Fremdleistungen, zur Zementierung und
Alibi-Legitimierung der eigenen despotischen "Innenwelt"-Herrschaftsansprüche sowie
zur illusionären Selbstvergrößerung, stereotyp immer tut.)
Und der allseits bekannte Bemühtheitsdichter Hans "Mignon" Enzensberger, dessen
Erfolg allein auf der einzigen wirklich nennenswerten lyrischen Leistung beruht,
die in seinem Persönlichkeits- und Lebensumfeld festzustellen ist, nämlich
der seiner Eltern, ihrem frischgezeugten Säugling mit dem zweiten Vornamen "Magnus"
einen wohlklingenden "Nimbus" mit ins Leben gegeben zu haben (der bei
seinem einfältigen Leserpublikum bis heute insofern wirkt,
als sie über seine bei nüchterner Betrachtung dünnbrüstig formulierten, gedanklich
belanglosen Nichtigkeiten jedweder Art und Gattung auf "Reader's
Digest"-Niveau hinweglesen, aber dem halluzinativ verbreiteten Konsens jederzeit
bereitwillig zustimmen würden, ihr Enzensburger sei "ein großer Dichter", der "auch
was zu sagen" habe), durfte sich an Eichlers "Wölkernen Pegasus" dranhängen, um den
zunichte machen zu helfen: Belanglos,
aber bemüht wie immer, schrieb er ein "Wolken"-Gedicht in
vermeintlichem Eichler-Stil, mit einem bei ihm selbst sonst nie und nirgends
vorkommenden, nummeriert-mehrstrophigen und langzeiligen Textaufbau und -charakter,
wie man ihn (zwar nicht nur, aber in diesem Themenkontext) gerade von mir kennt, und
hängte dieses Wolken-"Gedicht" in sein neues Gedichtsämmlüngleinchen ganz anderer
(eigener, also beliebiger) Art hinten mit rein.
Sein belangloses Geschwafel und
Geschreibsel aber hat nie wirklich interessiert, wurde nie wirklich gelesen, hat nie
wirklich etwas bedeutet, bewegt oder gar bewirkt - und so war es auch mit diesem mediokren
"Wolken"-Plagiat-Gedicht aus Eichlers Windkanal, das außer von mir wohl von keinem
wahrgenommen, zumindest aber genauso wenig zitiert wurde wie alle "eigenen" Ergüsse,
weil er prinzipiell in allem, was er so zu Papier bringt, um die Zahl seiner mit Druckerschwärze
verunstalteten Holzindustrie-Handelsprodukte zu erhöhen, schlicht nichts zu sagen hat.
Sein durch zahlreiche Erwähnung bekannt gewordenes Theaterstück, mit dem er sich an
der berühmten untergegangenen "Titanic" thematisch als Autor hochziehen wollte, wird
immer nur erwähnt, als wäre es eine nennenswerte Leistung, dabei wurde es so
gut wie nie aufgeführt, von keinem je gelesen oder gesehen, von kaum einem Theater je
gespielt - weil es eben nichts als die bekannt klingende Betitelung einer nicht
gegebenen Leistung darstellt, aufgrund derer ein anderer Autor sicher unbekannt
geblieben wäre (seine editorischen Aktivitäten, mit den Leistungen anderer
Autoren glänzen und bekannt werden zu können, waren da schon erfolgreicher).
Doch auch der platte Versuch, mit der plagiierten Substanz eines für ihn
ungewöhnlichen "Wolken"-Gedichts endlich, endlich mal wieder als Überflieger über den
Kulturstammtischen der Feuilleton-Redakteure kreisen und Aufmerksamkeit finden zu können,
schien ihm nicht genug, und so nutzte er fast zeitgleich noch eine zweite
Gelegenheit, seine inspirative Anämie an mir und meinem "Pegasus" vampirisch ein
wenig aufzufrischen: Hatte ich doch parallel dazu einen meiner "Visuellen Aphorismen"
mit dem Titel "99 Whoopee Cushions" veröffentlicht, in
dem 99 "Wölkchen"-Luftballons die illusionären Verheißungen eines nur Welt- und
Umwelt-zerstörenden Industriekapitalismus darstellen. Und so bediente sich Hänschen E.
gleich doppelt, genau genommen dreifach bei mir: Indem er ein neues
Banalprosa-Geplänkelbändchen "Meditationen" nannte - also die innovative Leistung, den
Begriff "Meditationen", den der "Wölkerne Pegasus" seit zweieinhalb Jahrzehnten als
charakterisierenden Untertitel trägt, als Benennung von literarischen Texten
zu verwenden, schlicht kopierte und für sich zu besetzen versuchte. Und darüber hinaus,
in selbst-verblendet-hybridem Vertrauen auf die überall präsente Okkultmafia hinter
ihm und den Redaktionskulissen aller
Medien ebenso wie darauf, daß er, ein so "angesehener" und
"voll total bekannter" Autor wie er von einem lebenslang niedergehaltenen,
unterdrückten, verhinderten und damit zuwenig bekannten und für "unbedeutend"
gehaltenen Autor wie mir wohl kaum etwas zu befürchten habe, nicht nur die
Leistung der literarischen Kategorie klaute, sondern gleich noch eine andere
dazu: Nicht nur "Meditationen" hatte der sich maßlos überschätzende geist- und
inspirationslose Enzensbuckel plötzlich anzubieten, sondern sogar "99 Meditationen"!
Und wie immer und bei einem so "bekannten Autor" kein
bißchen verwunderlich, konnten sich seine geistigen Diebstähle ohne Zeitverlust
der standardisiert-geistleeren Mainstream-Medien-Beachtung erfreuen, (21. Mai,
3Sat-"Kulturzeit"), die der Urheber der Originale und des "Wölkernen Pegasus"
selbst wie immer zu entbehren hatte.
Nicht erst Peter Sloterdijk hat (dabei mit einem geradezu lächerlich ängstlichen,
übertrieben vor- wie nachsichtigen "Autoren"-Essay) die Erfahrung gemacht, daß einer, der
sich des rinnsälig-substanzlosen Geschwafels von Enzensbecher einmal kritisch annimmt,
schlicht überhört, einfach nicht zur Kenntnis genommen wird. Und so wird (zunächst),
vielleicht, ganz sicher auch dieser mein Vortrag zu diesem Sachverhalt ignoriert werden,
von den Medien-Lakaien in allen Redaktionen vielleicht
sogar für Häme und
Spott - natürlich gegen mich und nicht den wirklichen Golem - statt für eine
objektive Betrachtung des Sachverhalts genutzt, ganz so wie Enzensborger sich das wohl
vorgestellt und darauf verlassen hat, daß es so kommen würde, sollte ich einmal seine
Geistesdiebstähle unmißverständlich benennen. Eine buchstäbliche Jauchebuben-Rechnung,
die, wenn überhaupt, nur vorübergehend aufgehen dürfte, bevor in einer noch nicht
terminierbaren Zukunft diese und andere Machenschaften und okkultproduzierten
Verbrechensrealitäten hinter den Kulissen der Materie in ihrer ganzen Infamie,
Perfidie und Brutalität, die durch solche Fassaden-Aktivitäten auf der Oberfläche des
kulturellen und gesellschaftlichen Lebens nur ihre verharmlosende Verschleierung und
Marginalisierung, ihre "humoristische Übermalung" erhalten sollen, einmal ihre
angemessene Darstellung und Bewertung finden, im "richtigen Licht" zu betrachten sein
werden.
Ich jedenfalls werde meinen entscheidenden Beitrag zu dieser Entschleierung, wie schon seit Jahrzehnten, weiterhin leisten. Worauf Sie sich, in einer Welt, in der auf nichts mehr Verlaß ist, verlassen können!
Bis dahin aber, und um die lächerlichen Enzensbecker-, Neckermann- und
Konsorten-Furzwölkchen, sollten sie sich überhaupt dort haben einnisten können, aus Ihren
Bewußtseinszellen zu vertreiben und durch
ein paar wertvolle meditative Gedanken zu ersetzen, an denen es in dieser unserer
materialistischen, diesseitsbesessenen Flachhirnzeit und -kultur so sehr mangelt, stelle
ich Ihnen hier den so heftig umkämpften und nach wie vor als Buch (Faksimile-Edition)
nur bei mir erhältlichen "Wölkernen Pegasus"
als Online-Lektüre kostenlos zur Verfügung. Zu privaten Zwecken dürfen Sie ihn
sich sogar ausdrucken - sämtliche Verbreitungs- und Verwertungsrechte aber bleiben
verständlicherweise weiterhin in vollem Umfang bei mir.
Enzensbeggars und Konsortens
N.A. EICHLER
P.S.: Weil sich die kleingeistig-embeddeden Würstchen-Fuzzi-Redakteure
des "neuen" SPIEGEL, zudem selbst als Mittäter belastet, in ihren verengten Horizonten
davor scheuen, einen Kulturskandal ersten Ranges zu begreifen, geschweige denn, ihn
aufzudecken und zu bearbeiten, sind die hier nur an einem Beispiel von vielen und
mehr skizzierten als ausführlich dargestellten Vorgänge und Sachverhalte,
obwohl ihnen seit langem bekannt, nach wie vor ihr "Redaktionsgeheimnis".
Augstein habe sie selig, die Nano-Zwerge der Möchtegern-"Ich-auch"-SPIEGEL-Redakteurchen
vom Konformitäts-Karrieristen-Kastraten-"Kaliber" Aust & Nachfolger !








