E I C H L E R ' S    I N C R E D I B L E    S E A S I T E

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Ouvertüre
'Sick and tired...'


I'm sick and tired of hearing things
From uptight, short-sighted, narrow-minded hypocrites,
All I want is the truth,
Just gimme some truth.

I've had enough of reading things
By neurotic, psychotic, pig-headed politicians,
All I want is the truth,
Just gimme some truth.

I'm sick to death of seeing things
From tight-lipped, condescending mama's little chauvinists,
All I want is the truth,
Just gimme some truth now.

I've had enough of watching scenes
Of schizophrenic, ego-centric, paranoiac prima-donnas,
All I want is the truth now,
Just gimme some truth.

All I want is the truth.
Just gimme some truth.

(John Lennon, aus:
"IMAGINE", 1971)



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Frédéric Mitterand inauguriert die neue 'Liberté'
Mehr als ein Theater:
"LIBERTÉ"

Während in Deutschland der debile Papst Benedikt nur den verquasten, belesenen Müllstaub eines Kirchenpolitikers durchs Land hustete, der die geistigen und seelischen Poren der Deutschen verblendet und verstopft wie die Asbeststaubwolken die Körper und Anzüge der Flüchtlinge von Ground Zero, wurde in Toulon am 18. September ein weiteres "Théatre de Liberté" eingeweiht - mit Fanny Ardent, Emmanuelle Béart, Michel Boujenah, Tchéky Karyo, Natalie Baye, und wer sonst noch Namen und Bedeutung im zeitgenössischen französischen Theater hat. Kulturminister Frédéric Mitterand ließ es sich nicht nehmen, das Einweihungsband eigenhändig zu zerschneiden. Das große Publikum konnte die ganze Zeremonie auf einer Großleinwand vor dem Theater und als Livestream im Internet verfolgen - und am Abend der Eröffnung erhellte das heute überall so unvermeidliche Feuerwerk den neuen Ort des Geistes der Freiheit, der in keinem Land der Erde so substantiell und inhaltlich verstanden und gelebt wird wie in Frankreich.


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'Winnie' bis zum Hals im Glück
Endlich:
PETRAS
"GLÜCKLICHE
TAGE"
BEENDET

Das nicht mehr ganz taufrische Gastspiel von Petra Gerster (s. Foto) in der Hauptrolle der nur auf Hülsen und Fassaden (Klamotten, Frisur, Schminke) fixierten Medien-Prostituierten Winnie in Samuel Becketts Geniestück "Glückliche Tage", die nur endlos ihr Leben rekapituliert und dabei immer tiefer im Treibsand der halluzinierten Wahrnehmung ihrer "glücklichen Tage" versinkt, wird dieses Jahr endlich beendet sein. In dieser Saison übernimmt die begabte wie international beliebte französische Schauspielerin Cathérine Frot die Rolle - einen Vorgeschmack darauf gab sie jetzt vorab schon im Théatre de Nice, und wurde dafür gefeiert. Wer ihren nicht näher definierten Zuhälter geben wird (in der Nebenrolle bisher: "Teerdeckel" Fornopf, der im Stück wie im Leben dabei invalide, mit eingeschlagenem Schädel orientierungslos um sie herumkriecht, vergeblich nach Möglichkeiten des Selbsterhalts suchend), ist noch offen. Wer seinen eigenen "glücklichen Tagen" im Sandmännchen-Deutschland nun für einen wirklich beglückenden Abend am Strand von Pampelonne entkommen möchte, der sollte sich rechtzeitig um Karten bemühen. Cathérine Frots lebendiges Verständnis des Stücks und ihrer Rolle - siehe: "Nice-matin" - macht Ihnen jedenfalls sicher mehr Lust darauf als Petras geistleer-teutonische Schablonen-Vortragsdramaturgie...


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Benedetto und streikende Taube
Gefiederte Omen
TAUBEN-STREIK

Wie schon beim verfrühten "Millennium"-Silvester, weigerten sich auch am Ende des kirchlichen "Friedensmonats" Januar die Tauben des Papstes, mit denen er "Rom und die ganze Erde segnen" wollte, erneut, davonzufliegen. Immerhin blieb diesmal wenigstens eine auf dem Papst-Balkon, und flüchtete nicht, wie die zweite, erschreckt zurück in den dunklen Innenraum dahinter - wie beide Tauben an Silvester 2000 zum Auftakt des Jahres, das dann mit "Ground Zero" die Zivilisationsgeschichte fortschrieb. Was die gefiederten Orakel jetzt wieder vom Flug abhielt, werden wir sicher noch erleben - das Jahr hat ja gerade erst begonnen.


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Reichstagsgebäude sicher am Strand von Pampelonne
Emigration
eines Gemäuers

REICHSTAG
IN PAMPELONNE

Aus lauter Scham und Verzweiflung darüber, welche einfältigen, verlogenen und belanglosen Witzfiguren aller Fraktionen und Ämter in Deutschland sich an der Leine der minderbemittelten Hinterwelt-"Herrscher" und unterbelichteten Istzustands-Schmarotzer des okkulten "Ko(s)miker"-Abschaums durch's Tagesgeschäft ihrer visionslosen Realo-Politik lavieren, ist nun auch das Reichstagsgebäude aus Berlin ins milde Klima des Südens emigriert und hat sich am westlichen Ende von Pampelonne niedergelassen. Wo die Diätenwürstchen der "politischen Klasse" künftig in Berlin tagen sollen, sei ihm, wie es sagt, "schnurzkuppelegal", und der Bürgermeister von St. Tropez hat ihm bereits verlockende "neue Aufgaben" in Aussicht gestellt - zum Beispiel ein jährliches "Internationales Zirkus-Festival" in Konkurrenz zu dem in Monaco. Der ehemalige deutsche und nun südfranzösische Zweckpalast "freut sich" nach eigenen Angaben "bereits sehr auf die neue Herausforderung" - so ganz hat er die deutsche Hülsenschwätzerkultur also noch nicht hinter sich gelassen. Aber das kommt sicher noch...


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Frau Mangold mit dem lebensgroßen 'Ipsissimus' und Logen-'Großmeister'
Erfolgreiche
Adeptenforschung

"IPSISSIMUS"
DINGFEST GEMACHT

Erfolg der Wissenschaft: Der ebenso hartnäckigen wie begnadeten Hinterwelt-Forscherin Verbena Mangold von der biologischen Fakultät der Universität Freiburg ist es nach jahrelangen, heldenhaften Tauchgängen in den Abschaumkanalnetzen der okkulten Parallelwelt endlich gelungen, den "Ipsissimus" des deutschen B-Ebenen-"Kosmos", seines Zeichens "Großmeister aller Freimaurer-, Illuminaten- und Tapetenkleister-Logen" sowie "Meister vom Stuhlgang" der gesamtdeutschen Kirmesganoven-"Hierarchien" hinter den Kulissen von Gesellschaft und Politik dingfest zu machen und zu vermessen. Nachdem sie ihn von seiner diffusen Jaucheschaum-"Aura" zur halluzinativen Selbstvergrößerung gereinigt hatte, wies der kaum fingergroße Exkrementen-Dickwurm keinerlei Anzeichen einer zerebralen Aktivität auf. Zudem scheint er nur von einem einzigen Hauptnerv durchzogen zu sein, der nichts als anabolische und katabolische Aktivitätsreize produziert. Zu weiteren Untersuchungen wurde er in ein Reagenzglas mit hochprozentigem Alkohol eingebracht, um naturnah erhalten seziert werden zu können. Seine letzte "Lautgebung" vor dem Ausbleiben von Lebenszeichen klang wie: "Hunga!" oder "Bunga!", es könnte aber auch "Uga!" gewesen sein. Frau Mangold jedenfalls dürfte für ihren bedeutenden Durchbruch bei der Demenzkrüppel-Hinterweltforschung der nächste Nobelpreis für prähumane Biologie sicher sein.


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Dior-Smartphone 'CRYSTAL-SAPHIR'
Poesie statt Plastik
HAUTE CULTURE

Haben Sie auch schon so ein tolles, schickes Premium-Smartphone und tatschen auf Schritt und Tritt, im Stehen und Sitzen, und überall, wo Sie sind, auf dem kleinen Screen herum - froh, endlich von jeder rationalen Anstrengung bei der Bedienung eines Handys befreit zu sein und den evolutionären Schritt zurück zum Affen-Bilderbewußtsein machen, hübsche Apps antatschen und sehen zu können, was dann Faszinierendes passiert ? Bei Facebook twittern, was die Welt bewegt - oder mit unlimitierter Flatrate in Deutschlands limitiertem Stammtisch-Medienland verfolgen, was die letzten ärmlichen Erhebungen seiner Schreberflachhirn-Kultur endgültig grassiert und plattmacht ? Und bei welchem Provider haben Sie sich Ihr albernes Plastikscheibchen ohne Knöpfe zu völlig überteuerten Monatsraten eingehandelt, um allen illusionären I-/Me-/Mine-Phone-Glamour anderer vermeintlich verblassen zu lassen ? Hélas - ohne französische Raffinesse und Haute Culture geht auch auf diesem Gebiet - Galaxy hin, Apple her - garnichts, und wenn Sie die geistlose, zunehmend irre werdende, barbarische Weltwirklichkeit noch einigermaßen kultiviert zur Kenntnis nehmen und, wenn's denn sein muß, kommentierend begleiten wollen, dann führt an Dior mal wieder nichts vorbei: Nur auf dem kleinen Edelscreen seines "CRISTAL-SAPHIR"-Smartphones (s. Bild oben) und seiner Distanz zur Wirklichkeit ist die zeitgenössische Welt noch halbwegs schmerzfrei erträglich. Ihren "Made in China"-Polyesterriegel jedenfalls sollten Sie künftig - mit Rücksicht auf das Weltempfinden der Menschen Ihres Umfelds - lieber in der Tasche stecken lassen...


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Noch ein Herzchen für Deutschland
Freiheit für alle
NOCH EIN HERZCHEN
FÜR DEUTSCHLAND

Die Not ist beendet - Deutschland hat wieder einen Präsidenten, einen der Herzen, für alle und alles. Auch für Banker, viel Geld zu verdienen, und für ihre Kunden, ein Konto zu haben, Geld einzuzahlen und wieder abzuheben, für Reiche und Arme, reich und arm zu sein, und ihre Meinung sagen zu dürfen, ohne dabei abgehört zu werden, und sonntags zur Kirche zu gehen, und im Sommer an den Wannsee. Also richtig frei, unfallversichert und rentenberechtigt. Auch an kirchlichen Feiertagen, Valentin und am Red Nose Day. Und für Batteriehühner etwas mehr Bewegungsfreiheit zum Eierlegen, dann wird auch das Weltklima besser. Amen!


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Eis-Kleber im Fernsehgarten: 'Wir sind vom Fach'
"Vom Fach"
EIS IM
FERNSEHGARTEN

Rapide bergab geht es nicht nur weiter mit dem okkulten Hampler- und Pöbelsender ZDF, der laut Selbstdarstellung bei Eis "vom Fach" ist, sondern auch mit seinen Temperaturen. Seit Anfang Februar sind alle Heizungen im Sendehaus ausgefallen, der "Fernsehgarten" ist vereist wie die Innenwelt der Mitarbeiter, und die Sprecher und Moderatoren versuchen vor ihren Auftritten, sich notgedrungen mit Leibesübungen (s.o.: Claus Kleber bei rhythmischer Selbstumarmungs-Gymnastik) ein wenig aufzuwärmen. Das übrige Personal hält sich mit Tauchsieder-Getränken und dicken Mänteln in der Senderkantine bei Laune, und viele glauben nicht mehr, daß der Niedergang der Temperaturen und Perspektiven des Senders noch einmal zu stoppen oder gar umzukehren ist - wie Michelle Hunziker, die nun, nach Gottschalk, ebenfalls in hellere und wärmere Mediengefilde geflüchtet ist, weil sie beim Gedanken an den Sender "ein schlechtes Gefühl im Bauch" verspürt. Wenn auch andere noch anfangen, so hellfühlend bis hellsichtig zu werden, ist der neue Intendant Bellut bald mit der unterbelichteten Hinterwelt-Sumpfkröte Fornhopf allein im Sender und kann ihn dichtmachen. Mit GEZ-Geldern allein ist nun mal kein Sender zu machen, und mit geistlosem Schreber-"Mulch"-Horizont nicht einmal eine Programm-Welt.


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Aktion 'SAUBERES MITTELMEER' im 3. Jahr
Problem-Müll
MARITIME
LÖSUNGEN

Pünktlich zum Beginn der Badesaison, und zum dritten Mal in Folge seit dem Start 2010, hat Ste. Maxime seine "Poubelle flottante" aufs Meer hinaus gebracht, eine schwimmende Mülltonne, in der Yachten und Boote ihre Bordabfälle entsorgen können und so die maritime Welt bewahren helfen. Eine vorbildliche Idee (wenn auch, angesichts der planetarisch katastrophalen Meeresvermüllung, nur im kleinen Rahmen), für die Ste. Maxime längst alle Umweltpreise der Welt verdient hätte. Die Tonne hat Platz für den Abfall von ca. 100 Schiffen und wird täglich geleert.


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Über der Botox-Meile der Croisette von Cannes - George Hollandes Domizil
Exklusiv-Interview
SARKOZYS
"VERGIFTETES
ERBE"

"Nice-matin" hat seinen journalistischen Lokalvorteil zu nutzen gewußt, und als erste Zeitung Frankreichs ein Exklusivtreffen mit Georges Hollande, dem betagten Vater des neuen Präsidenten zustande gebracht, der - Ironie des Schicksals - ausgerechnet in den Hügeln von Cannes, hoch über den Köpfen der Botox- und Mascara-Meile der Croisette sein Domizil hat. Der alte Algerienkämpfer hat durchaus eine andere politische Gesinnung als sein Sohn, ihn aber "natürlich gewählt" und hofft, er werde "Frankreich wieder aufrichten" - obwohl Sarkozy ihm "ein vergiftetes Erbe hinterlassen hat". Den ganzen Bericht mit Foto finden Sie online unter Rencontre à Cannes !


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'Schönste Europäerin' in Pampelonne
"Endlich wech!"
DIANE KRUGER
IN PAMPELONNE

"Endlich wech" aus Deutschland ist nun auch Diane Kruger, von "Paris Match" gerade zur "schönsten Europäerin" ernannt und als Jury-Mitglied mit der Bewertung der internationalen Beiträge zu den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes betraut - eine Einschätzung, gegen die schwerlich etwas einzuwenden ist. Verglichen mit ihr sieht auch der dröge amerikanische Bettphantasien-Pummel Marilyn Monroe, aus Jubiläumsgründen zum Leitmotiv dieser 65. "Festivités" ernannt, nicht nur alt aus. Umso mehr, wenn die französische Kultur und mediterrane Luft in Pampelonne sie, wie man (oben) sieht, geradezu aufleben läßt und den grauroten Mief deutscher Teppichgala-Imitate und Mehltau-Fernsehgärten aus Haaren und Klamotten lüften darf. Die ganze Liste der Jury-Mitglieder von Cannes 2012 finden Sie u.a. bei Nice-matin!


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Jack Kerouacs 'On The Road' - Der Film
Cannes 2012 (I)
FREE SPIRITS'
ROAD MOVIE

Lange vor Diane Krugers Geburt, nämlich 1951, auf 37 Metern zu einer Rolle zusammengeklebtem Schreibmaschinenpapier geschrieben ("damit ich nicht ständig ein neues Blatt einziehen muß"), 1957 erst nach zahlreichen (auch Namens-) Änderungen auf Betreiben des Verlags veröffentlicht und sofort ein Welterfolg: Jack Kerouacs Roman "On The Road" - ein Manifest der Beatnik-Bewegung, die der Entwicklung der Hippie-Kultur in den Sechzigern voranging. Jetzt ertmals verfilmt und als nominierter Beitrag bei den Filmfestspielen in Cannes (15. - 19. Mai) ein preisverdächtiger Anwärter auf eine "Goldene Palme". Ein erster Trailor zum Anschauen steht im Internet bereit, und wer seine literarische Grundbildung erweitern will, für den gibt es, nach Jahrzehnten, nun auch die Originalausgabe ohne die Verlagsänderungen. "Insider" der Beatnik-Kultur wußten es längst, jetzt wissen es alle: Die Figur Dean Moriarty in "On The Road" entspricht Neal Cassady, Carlo Marx ist Allen Ginsberg, Old Bull Lee ist William S. Burroughs, und der Erzähler Sal Paradise ist Kerouac selbst. Zum Trailor des Films geht es hier entlang, und die beiden Hauptdarstellerinnen zeigen sich wie üblich schon mal in Variety!
P.S.: Und sollten Sie nach Cannes fahren, schon mal merken: Das einzige öffentliche WLan des kleinen Städtchens, dafür gratis, gibt es im Garten des Rathauses - für alle!


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Jack Kerouacs 'On The Road' - Der Film
Cannes 2012 (II)
"DIE DESSOUS
VON CANNES"

Nur noch Stunden bis zur Eröffnung der 65. Filmfestspiele, und schon bereichern sie die Umweltschützer - diesmal das Aktionskollektiv "MED / Méditerrané En Danger" ("Mittelmeer in Gefahr") - mit vier uneingeladenen Filmbeiträgen über "Die Dessous von Cannes". Die Kurzfilme zeigen, was nur wenige Meter von der 'Glamour-Promenade für vier Tage' (die die restlichen 361 Tage des Jahres über ohnehin nur eine ganz gewöhnliche, alternativlose Durchgangsstraße des Autoverkehrs entlang der Küste durch die sonst völlig zugebaute, veraltete Stadtarchitektur von Cannes ist) entfernt unter der Wasseroberfläche der Strände "glänzt" und "glamourt". Nämlich der ständig zunehmende Meeresmüll, der inzwischen auch im Mittelmeer immer bedrohlichere Ausmaße annimmt. Nach einer Besichtigung dieser Meeres- "Dessous von Cannes" können Sie, wenn Sie wollen, auch gleich selbst, wie schon über eine Million andere, die "Pétition" zum Schutz des Mittelmeeres unterschreiben (meine Unterschrift hat die Nr. 25337). Damit die Filmfestspiele und der Durchgangsverkehr der Küstenstraße nicht irgendwann mal nur noch am Rand einer stinkenden Kloake verlaufen!


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5 von vielen raffinierten neuen Eissorten
"Sommer-Geschmack" ?
EISKALTE
LANGEWEILE

Die Zeiten sind zwar längst vorbei, als "Fürst Pückler" das Lieblingseis der Deutschen war, weil es daneben nur Schokoladen-, Erdbeer- und Vanilleeis gab - aber wie "der Sommer schmeckt", davon hat Deutschland, allem großmäuligen Reklamegetöse seiner Langweilehersteller zum Trotz, nach wie vor keinen kalten Schimmer. Die exorbitant teuren Schweden-Luxussorten kann sich nicht jeder leisten, und den deutschen Industrieeisrührern fällt ohnehin nichts anderes ein, als kleine Schokosplitter in gewöhnliche Eissorten zu streuen, oder dämliche Romeo-und-Julia-Filmverpackungen als "neue Kreation" anzupreisen. Wer wirklich wissen will, was Speiseeis sein kann und welche kulinarischen Kreationen damit mögich sind, dem bleibt eine Entdeckungsreise nach Frankreich nicht erspart. Für den "höheren Eisgenuß" können Sie ganz einfach überall in Frankreich ins nächste Geschäft gehen, und dort vielleicht eine der zehn neuen "Kreationen dieses Sommers" (s. Bild oben) ausprobieren, neben vielen weiteren, von denen Sie noch nicht einmal gehört haben werden, und bei deren Entdeckung Sie die deutschen Eishersteller verfluchen werden, die Ihnen weismachen wollten, ihre geistlose Standardpampe sei "Sommergeschmack"!
Mein Favorit dieses Jahr: Die neuen Sorbets von PICARD!


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Brain Food für dicke Deutsche
Intelligente Franzosen
FOOD GEGEN
FETT UND
DUMMHEIT

Wer - statt sich bei seinem stereotypen "Lieblings-Italiener" mit Pasta, Pizza und Budino fett und krank zu essen, dabei seinen IQ zunehmend fundamentaler Schlichtheit entgegenzufüttern - lieber so gesund, schlank und intelligent werden will wie die Franzosen, der sollte sich an ihrer kultivierten Ernährung orientieren. Die kann selbst bei den hartnäckig herzkrankheitssüchtigen Deutschen mit ihrer notorisch hirnlosen "Herzchen-Maler"-Kultur nachhaltige Wirkung erzielen - wie jetzt in klinischen Studien bewiesen wurde. Allen voran reduziert die besonders im Midi ganz alltägliche violette Kartoffel, reich an Nährstoffen, Phenolsäuren, Antioxidantien und Karotinoiden, die arteriellen Spannungen und Risiken von Herzerkrankungen rapide, und baut schnell jedes Übergewicht ab. Daneben steigert sie die kognitiven Leistungen und reduziert diverse Entzündungsrisiken. Ideal ergänzt wird ihre Wirkung durch die südfranzösische "Beeren-Kost", also Erd-, Him-, Heidel- und Johannisbeeren, deren Antioxidantien das Gehirn vor freien Radikalen schützen und damit auch alterungsbedingten Gedächtnis- und Leistungsschwächen vorbeugen. Darüber hinaus erfüllt sie geradezu eine "Hausputz"-Funktion bei der Entsorgung toxischer Proteine. Das amerikanische Wissenschaftsmagazin Journal of Agricultural and Food Chemistry schwärmt geradezu von den Wunderwirkungen der südfranzösischen Intelligenz- und Schlankheitskost, und amerikanische Züchter wollen jetzt sogar eine violette Tomate namens "Indigo Rose" züchten (wohl nur, um violette Hamburger auf den Markt zu bringen)!


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'Löcher im Schirm' als Brot für die Welt
Von Schwarzkünstlern
und Weltplünderern

"LÖCHER IM
SCHIRM" -
ODER IM HIRN ?

Während die Weltplünderer der Banken wieder hemmungslos zugreifen und Millionenboni aus fremden in die eigenen Taschen überführen, meldet die IWF-Chefin Lagarde weiter alarmierende "Löcher im Euro-Rettungsschirm", die es umgehend zu stopfen gelte - und die Sitzfleisch-"Intelligenzia" der akademischen und publizistischen Schwarzkünstler beweist unbetrübt und ohne jeden Selbstbegriff nach wie vor, daß sie nicht einmal in der Lage ist, auch nur eins und eins zusammenzuzählen, Fakten miteinander in ein Beziehungsgefüge zu setzen und zu den einfachsten, offenkundigen Erkenntnissen und Schlüssen zu kommen, die es wert wären, publiziert zu werden. Aktuelles Beispiel: die tastenkundigen Grauwertproduzenten der "Süddeutschen Zeitung". Die verbalisiert, online in ein und derselben Ausgabe (19.4.2012), aber auf Einzelfürzchen-Beiträge verteilt, daß in der Bankenwelt wieder hemmungslos "Die Gier zurückkehrt", was selbst in der Aktionärswelt für "Aufruhr" sorgt, während in Deutschland viele "Bürgermeister von Hartz IV. leben müssen", immer mehr Versicherte sich die "Krankenversicherung nicht mehr leisten können", und die EU und IWF (Lagarde) von Griechenland nun auch noch fordern, die ohnehin schmalen "Privatlöhne weiter zu senken", gleichzeitig aber die Banken weiter mit noch mehr (Steuer-)Geldern zu bedienen. Begleitet von einem akademischen Narren namens Streeck, der angesichts der offenbar werdenden sprengenden Unlogik einer asozialen, systemverbrämten Finanzkriminalität nun die Idiotie besitzt, die schon immer grundlegend antidemokratische Totgeburt eines "Demokratischen Kapitalismus am Ende" zu sehen - als ob sie je anders angefangen hätte, je demokratisch gewesen, "demokratischer Kapitalismus" nicht der hirnrissigste Widerspruch in sich wäre!
Nicht die widersinnigen "Rettungsschirme" haben nach wie vor "Löcher", sondern die Hirne derer, die diesen Wahnsinn für eine plausible Weltgestaltung und Lebensgrundlage für Menschen halten, sie auf deren Kosten um jeden Preis (für andere) aufrecht erhalten und - als Krönung! - auch noch weiter betreiben wollen. Und der Publizisten in Deutschland, die in der Lage sind, eine Aneinanderreihung solcher Berichte und Meldungen zu produzieren, ohne auch nur den Versuch einer Synthetisierung für nötig zu halten, sie auch nur ansatzweise zur schlichtesten Dominologik einer Betrachtung zusammenführen zu können, die die klare Erkenntnis der Sachen wie des eigenen Schwachsinns solch endlos perpetuierten Grauwert- und Schwarzkunstgeschwafels als "Intelligenzleistung" ermöglichen würde. Bis zum (auch dem eigenen) dummen, bitteren Ende.
Merke: In den Händen von Affen und Nimbus-besoffenen Geistesschrebern ist keine "Feder mächtiger als das Schwert", wie sich die beschränkte deutsche Nanospießer-Journaille so gern bauchpinselt - und schon garnicht mächtiger als "das Kapital" -, sondern nichts als ein stumpfer Grauwertgriffel.


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Martina Hill in ihrer neuen Heimat
Endlich zuhause
TV-DENKERIN
IM GLÜCK

Die nicht nur intelligenteste, sondern auch mit Abstand bezauberndste und attraktivste deutsche Fernsehjournalistin und Kulturphilosophin Martina Hill hat es nicht länger in der von ihr luzide und kritisch begleiteten neudeutschen Stutzerkultur ausgehalten und ist, wie schon andere hellwache Zeitgenossen vor ihr, nun auch endgültig nach Pampelonne geflüchtet. Befreit und glücklich präsentierte sie in einer Live-Übertragung ihre neue Lebenswelt, und verabschiedete sich mit dieser letzten Vertragspflicht endgültig von ihrer, wie sie sagt, "Dummerchen-Sippe im Zwergen-Deutschen-Fernsehen ZDF" - wie auch "deren Publikum, das sich so einen Sender nicht nur gefallen läßt, sondern auch noch selbst finanziert". Nur modisch ist sie noch nicht ganz in ihrer neuen Heimat angekommen und trägt noch Versatzstücke aus dem Fundus ihres alten Senders - aber das wird sich mit zunehmender, auch geistiger Akklimatisierung sicher schnell ändern. MIDIMAL hält Sie auf dem Laufenden!


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Zweifelhafter Selbstrettungs-Versuch der Fernsehmichel GOODWILL FÜR'S
BESCHRÄNKT-TV

Mit einer großangelegten Werbekampagne (Plakate, Anzeigen, TV-Spots) wollen die beiden GEZ-Anstalten im neuen Jahr 2012 neues Vertrauen und Interesse gewinnen, nachdem sie letztes Jahr durch endlose Serien an Pleiten (Gottschalk, Will, Jauch), Betrug und Bestechung (NDR-Griff in Behinderten-Lotterie-Spendenkassen zur Selbstbereicherung, MDR-Sport-Abzocke, KiKa-Korruption) und Programm-Einfalt (kakophone Kochshow-Lafertouillen mit großem Latrinum, ZAPPing statt Medienverstand) auch die letzten Zuschauer zum Bezahlfernsehen ("SKY", etc.) abgetrieben haben. Ob's gelingt ist mehr als zweifelhaft - die Plakatmotive (s. oben) lassen auch nicht gerade Kommunikationskompetenz erkennen.


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PR-Kalkül
'So wahr meine Hand fünf Finger hat...'
ALTBRAUNER
WIEDERGÄNGER

Was macht eine altbraune Hinterweltmafia, die ihren "Kronprinzen der Charakterlosigkeit" schon im ersten Anlauf hat scheitern sehen, aber die Bevölkerung nach wie vor für so dämlich hält, ihr eine vermeintliche "Glanz-Figur" als neuen "Leader" verkaufen zu können, da der "gewöhnliche Mensch" ja ein hirnloser Phänomenfuzzi ist, der nichts als Schein sucht und versteht ? Richtig: Sie führt dem Publikum eben noch deutlicher vor, für wie blöd man es hält, und bläst den zusammengefallenen Soufflé-Helden Guttenberg eben langsam und systematisch wieder zu adretter Zumutbarkeit auf. Zur Ablenkung von seinen Hirnverkrüppelungen und Hemmungsdefiziten wird er dazu auf ein abwegiges Society-Promi-Nebengleis geschoben und darf sich dort, wie abgesprochen, als "harmlosen Klamauk" ganz sanft eine kleine Torte ins Gesicht schieben lassen, weil sowas ja nur "ganz Großen" passiert, und er dann "ganz souverän" darüber (endlich mal wieder) "lachen" kann - umringt von Presse und TV, damit er bis zu seinem Comeback nur weiter "aktuell" und "in Erinnerung" bleibt. Außer zynischen, faschistoiden Eigenwerbungs-PR-Trotteln mit "yuppisierten", mitleidzockenden "Dolchstößlein"-Phantasien käme wahrlich kein noch so beschränkter Vollidiot auf die absurde Idee, das zur Zeit (und hoffentlich für immer) bedeutungslose und mit Ehrenamt künstlich hochgehaltene Würstchen Guttenberg durch ein Törtchen reaktualisieren und "aufpoppen" zu wollen! Vielleicht verschleiert ja so ein Sahnehäubchen im Gesicht beim Publikum tatsächlich alle nüchternen Horizonte der Betrachtung - wie Gerichtsverhandlungen, Lügennotorik und Aberkennung beruflicher Zumutbarkeit und Eignung als Politiker für deutsche Bürger und Wähler.
Heine feiert nach wie vor, und täglich frisch, seine zeitlosen Triumphe im neuen, alten Deutschland (s. diese Spalte, ganz unten).


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Bunya-Bunya-Verbreitung in Deutschland (Stand: 8. März 2012) Neues Killer-Virus
BUNYA-BUNYA
IN DEUTSCHLAND

Es ist schon im Sommer 2011 aufgetreten, zuerst in Deutschland in der Nähe der holländischen Grenze, und seitdem verbreitet es sich, von den beschränkten deutschen Verblödungsmedien bisher weitgehend unterschlagen oder zu einer "ganz normalen Begleiterscheinung der Viehzucht" verharmlost ("Die Zeit"), rasend schnell und flächendeckend über ganz Europa: Das neue Killer-(Bunya-)Virus, nach dem Ort seiner Entdeckung "Schmallenberg-Virus" benannt. Rinder, Schafe und Ziegen sind bisher betroffen, und die verheerenden Wirkungen zeigen sich an den Geburten infizierter Muttertiere: Tausende Tiere kommen tot, mit fehlgebildetem Gehirn zur Welt, viele andere mit verkrüppelten oder gelähmten Gliedern - und bei vielen Tieren kommt es erst garnicht mehr zu Nachwuchs. In Deutschland sind laut dem französischen Seucheninstitut Centre ressources épidémiosurveillance bereits 908 Viehzuchtbetriebe verseucht, mit Zigtausenden von Tieren (Karte oben anklicken!), in Frankreich 670, in Belgien 213, in Holland 153, in Großbritannien 121, in Luxemburg 7 und in Italien 1 (Stand: 9. März 2012). Da das Virus vor allem durch Gnitzen verbreitet wird, erwarten Eperten jetzt zu Beginn des Sommers seine wirkliche pandemische Ausbreitung - und Ende Februar erst hat die Abkalbzeit bei Rindern begonnen, die das ganze Ausmaß der Seuche zeigen wird. "Das ist eine ernste Bedrohung für die Tiergesundheit in Europa.", stellt Wim van der Poel, Leiter des Zentralen Veterinär-Instituts in Holland, lapidar fest. Ob sich das Virus von den Muttertieren nicht nur auf den eigenen Nachwuchs, sondern auch auf Menschen überträgt, die ihr Fleisch essen und gegessen haben, ist bisher völlig unbekannt - und wird sich vielleicht erst zeigen, wenn Frauen selbst Kinder gebären. Also in den nächsten neun bis X Monaten. Auf jeden Fall aber dürften bei abnehmender Geburtenrate der Tiere die Preise für ihr Rind-, Kalb-, Lamm- und Ziegenfleisch demnächst sprunghaft steigen - falls überhaupt noch jemand europäisches Fleisch essen will. Die ersten Einfuhrverbote anderer Länder sind bereits erlassen.


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Stammzellenfleischfan Lusch (MDR)
Stammzellen-Mac
HAMBURGER
FÜR BESSERESSER

Wie Le Monde-online meldet, ist der erste Hamburger aus Stammzellen zum beißen nah: Schon im Herbst 2012 soll die Produktion beginnen und in den nächsten Jahrzehnten einen Großteil des natürlich gewachsenen Rindfleischs vom weltweiten Markt verdrängt haben. Davon ist zumindest sein Erfinder, Marc Post von der Universität in Maastrich/NL, überzeugt. Für seinen ersten Hamburger hat Dr. Post im Fötalserum einer Kuh die Muskelzellen eines Rinds kultiviert, und sieht sogar die "Anreicherung" des gezüchteten Fleischs mit ungesättigten (Omega 3-) Fettsäuren als möglichen Nutzen an - neben dem für Klima und Umwelt. Denn bereits 70% der Agrarflächen der Erde werden für die Viehzucht beansprucht, und der Ausstoß an Methan, das zwanzigfach stärker ist als CO², mache bereits 18% der klimaschädlichen Gase aus. Einen ersten Fan seines Zombieburgers hat Post schon gefunden: den "outgesourcten" MDR-Dekoständer Thomas Lusch (s.o.). Kosten Sie, wenn Sie wollen, selbst mal 'rein!


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L'Heure Bleue zu jeder Jahreszeit
Kein Teutonengrill!
BLAUE STUNDEN
OHNE ENDE

Haben auch Sie "ras le bol" von deutschen Balla-Ballamann-Urlaube(r)n jeder Art ? Dann erholen Sie sich doch von Land und Leuten mal bei endlos "blauen Stunden" in Madagaskar - schon ab 88,-- Euro für zwei Personen gehört ein Appartement direkt am Meer einen ganzen Tag lang Ihnen, und für längere Aufenthalte lassen sich sicher Pauschalen aushandeln. Klicken Sie einfach mal 'rein!


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EURO-Rettungsschirm ESM
ALLES IN
DIE "SCHIRME"!

Der ESM ("Euro-Stabilitäts-Mechanismus", astronomisch: Schwarzes Loch) ist ein Jahr vorgezogen worden, weil der EFSF-Rettungsschirm nichts geholfen hat. Im Gegenteil: Von den europäischen Stabilitäts-Ranking-Staaten ist nur noch Deutschland übrig, was den Druck der Solidarität auf ein einziges Land noch erhöht, den anderen Euro-Wirtschaften als stabiles "Rückgrat" zu dienen. Da nützt es garnichts, daß die ehemalige Rating-Agentur-Analystin Sara Bertin, in dieser Funktion selbst (und allein, wie alle Kollegen auch) für die Bewertung von 7 Ländern zuständig, sich fast schon belustigend und kabarettistisch auf Artikel 1 der amerikanischen Verfassung, die "Meinungs- und Ausdrucksfreiheit", als Geschäftsgrundlage der Rating-Agenturen beruft (Le Monde-online, 23.1.2012). Die weltweiten Zocker und Abzocker der frei floatierenden Finanzwelt wollen sich nunmal orientieren, wo sie ihr Geld am schnellsten und risikoärmsten multiplizieren können, ohne in wirtschaftliche Realprozesse involviert, also parasitär Gewinne schröpfen, ohne zur Wirtserhaltung und -pflege verpflichtet oder auch nur an ihr beteiligt zu sein. 500 Milliarden - ein "kleiner" Teil davon "in Cash", und alles sowieso wieder auf Kredit - sollen also einer zigfach höheren Verschuldung der Länder "finanzielle Stabilität" verleihen! Bleibt nur eine Frage, die auch Sara Bertin nicht anzusprechen wagt: In wessen Privatschirmkonten auf den Cayman Islands und anderswo werden die 500 "virtuellen" Milliarden in kürzester Zeit "verschwunden" sein, die dann von den Steuerzahlern Europas in echter Geldarbeit abzuleisten sein werden ? Mein Vorschlag: Zuerst die Rentenansprüche und Privatvermögen aller verantwortlichen Politiker und Banker der letzten zwanzig Jahre zur Rückzahlung heranziehen. Die Einkommen und Rentenansprüche aller anderen Berufsgruppen können dann ja den Rest abstottern - in, sagen wir mal, drei- bis achthundert Jahren. Die aber wird es nicht mehr geben. Nicht einmal drei bis acht...


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EURO und Mit-Flüchtling am Strand von Pampelonne
Flucht aus der Krise:
EURO SICHER
IN PAMPELONNE

Das Symbol des europäischen Wirtschaftsglanzes, die EURO-Skulptur vor der EZB in Frankfurt, war dem Leidensstreß seiner Mißhandlung durch unfähige, visionslose Politiker und der daraus resultierenden, nicht mehr zu lösenden Endloskrise um seine Währung nicht mehr gewachsen und ist, nach Bankier Ackermann, endgültig davor in den Süden geflüchtet. Nachdem bereits in der zurückliegenden Silvesternacht Ackermanns Flucht mit einem Sack voll Geld von einem aufmerksamen Schnee-Parkwächter vereitelt worden war (s. MAINHATTAN JOURNAL, 2.1.2011), scheint sie diesmal ebenso geglückt zu sein wie die des EURO-Zeichens selbst. Letzteres zumindest sonnt sich seither am "Plage Moorea", erfreut sich bei Möwen, Eidechsen und Surfern (zum Anlehnen der Surfbretter) großer Beliebtheit (während Ackermann auch hier noch den Zorn des ohnmächtig verschuldeten Volkes fürchtet - s. Bild), und würde um keinen Preis der Welt mehr an seinen alten, ohnehin durch die Umzugspläne der EZB nur noch befristeten Stammplatz in Frankfurt zurückkehren. Schon garnicht in "Euro"!


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Mauerblümchen aller Länder... "Scarlet Woman"
BEI 'ROT' GEHEN
MÄNNCHEN DIE
LICHTER AUS

Wie eine Studie an der Universität Rochester (USA) jetzt herausfand (s. ParisMatch.fr, 20.3.2012) steigt die Anziehung einer Frau je nach Farbe der Kleidung, die sie trägt. Die 96 männlichen Testpersonen fanden, unabhängig von anderen Attributen, die in rot gekleideten Frauen am attraktivsten, und - was längst nicht mehr nur für's amerikanische Gemüt besonders wichtig ist - waren auch bereit, am meisten Geld für sie auszugeben. Also, Mauerblümchen aller Länder: Wenn ihr spendable Brunftmännchen sucht, geht nur noch in rot, und schon schüttet Amor oder wer sein reiches Luxusgaben-Füllhorn über euch aus. Ob die packungsverblendeten Männchen der perversen Fetischkultur unseres materialistischen Rotlichtplaneten auch rote Reizwäsche lieber ficken als andere, wurde nicht untersucht - und ebenso wenig, ob besonders Wolle, Lack, Leder oder Seide sein deformes Paarungsinteresse weckt. In Las Vegas soll ein Mann sogar schon mit einer Verkehrsampel im Standesamt erschienen sein...

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Leser-Kreuzfahrt - auch für Magie-freudige Deutsche
MAGISCHE
KREUZFAHRT

"Nice-matin" bietet zur Zeit die "3. Leser-Kreuzfahrt" an Bord der "COSTA MAGICA - Die ganze Magie Italiens" zur Buchung an. Ein besonders auch für eventhungrige Deutsche interessantes Angebot, vom 7. bis 15. Juni 2012 "Hauptstädte und Visionen Europas" vielleicht mal aus anderer Perspektive kennen zu lernen - an Bord eines Schiffes der gerade weltweit vielbeachteten Kreuzfahrtlinie "Costa". Die embedded Drehbuchgriffel des ZDF-"Traumschiff" haben sich bereits eingebucht, um endlich mal über ihren Loreroman-Anekdötchen-Horizont hinaus ein paar relevante Innenwelt-Einblicke in unsere zeitgenössische Titanic-Kultur zu gewinnen. Klicken Sie 'rein, solange noch ein magisches Plätzchen "pieds dans l'eau" zu haben ist!

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Beliebtes Körperwelten-Duo für Herzblatt-Mainzel
"Körperwelten"-Karussell
"Wetten, daß"-König
Guttenberg!

Die zweitwichtigste Entscheidung über die Zukunft Deutschlands nach der, ob Griechenland sein südlichstes Bundesland werden soll, nämlich die der Nachfolge des "Wetten daß"-Moderators, ist endgültig geklärt: Ab kommenden Mai 2012 soll die vorübergehende Urlaubsvertretung eines Verteidigungsministers, der "Kupfer-König" Guttenberg die hirn- und herzerweichende Lieblingssendung der Deutschen zu neuer Quotenblüte führen. Das beliebte "Körperwelten"-Paar Erika Berger und Lilo Wanders wird dagegen "Live" ins ARD-Vorabendprogramm wechseln, aus dem sich Gottschalk demnächst nach Hamburg abmelden wird, um die Sendung von der Maus Jauch zu übernehmen, die sich wieder ganz auf ihre "Muttis Millionencouch"-Rätselsendung konzentrieren will. Zeitgleich wechselt auch Markus Lanz zur ARD und übernimmt den Talkplatz von Anne Will, die künftig die Wettervorhersage der ARD-Tagesthemen präsentieren soll. "Kupfer-König" Guttenberg will vieles anders machen als die Vorgänger, nur eines nicht: Die Promi-Couch. Dort sollen auch in Zukunft Thomas Gottschalk, Loddar Matthäus und Dieter Bohlen die Stammtischwetten-Show in den Rang eines echten Wettereignisses aufbrezeln - und den Untergang des Mainzel-Matschbirnen-Senders ZDF vielleicht doch noch um ein paar weitere Monate hinauszögern, der jetzt verzweifelt nach einem Nachfolger für seine "Markus Lanz"-Talkrunde sucht. Giovanni di Lorenzo soll bereits Interesse gezeigt haben...


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'THE SCHALK' in süßer Mission "THE SCHALK"
FOR GOOD!

Nun hat Thomas Gottschalk auch auf dem ehemaligen Sendeplatz des "Sandmännchens" im "Ersten" ausgedient, da selbst dieses, im Unterschied zu ihm, noch eine "Mitteilung" hatte, für die anderer Aufmerksamkeit zu beanspruchen eine gewisse Berechtigung besaß. Jetzt bleiben ihm immerhin noch die Gummibärchen, für deren Kommunikation in vorläufig ungebrochener Abfolge immer neue Zielgruppen den weggereiften nachfolgen - solange er zumindest denen als knallroter Hofnarr der Okkultmafia noch lustig genug erscheint. Sollten die allerdings irgendwann einmal herausfinden, daß auch seine mickrigen Geleeprodukte geradezu lächerlich sind neben dem, womit französische Kinder aufwachsen und es ihr Leben lang nicht vergessen, werden auch sie Thomas eines Tages mit Eischnee bewerfen: Den legendären "Oursons Guimauve" nämlich, von denen jeder einzelne Süßer Favorit aller französischen Kinder: OURSONS GUIMAUVE ein ganzes Päckchen deutscher Gummibärchen mit einem Happs verschlingen könnte, ohne sich auch nur zu verschlucken. Die Luxusausgabe des französischen Kinderglücks (s. Bild) ist ab € 33,-- pro Dose zu haben - doch für deutsche Mütter, die ihren Kleinen auch gerne einmal die französischen Naschbären gönnen würden, habe ich das Rezept von Laurence Coulon hier zum Download bereitgestellt - ein Klick genügt!


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FROHE WEIHNACHTSBOTSCHAFT AUS HAMBURG Weihnachtswunder
HIMMELS-VISION
WURDE WAHR

Die Deppen des A-Depp(t)en-"Spiegel" werden an Heiligabend nicht wenig gestaunt haben, daß ihre biblische Weihnachtsvision einer göttlichen "Paarung24.de"-Liebe durch ein intelligentes Universum prompt erfüllt wurde: Am frühen Heiligabend, "zur Bescherungszeit" (Frankf. Rundschau) gegen 17.30 Uhr MEZ, flashte die letzte Triebstufe einer Sojus-Rakete leuchtend über den deutschen Himmel. Sie sei "beim Eintritt in die Atmosphäre verglüht und dabei in kleine Teile zerfallen" (Heiner Klinkrad, Leiter der ESA-Analyse-Abteilung für Weltraumschrott). Diese Erklärung steht in Einklang mit den Messwerten von US-amerikanischen Beobachtungsstationen. Auch bei der UFO-Meldestelle in Mannheim gingen viele Meldungen über den "flach dahinrasenden Feuerball mit gewaltigem Schweif, aus dem sich viele Funken lösten" ein, und auf St. Pauli wurden zahlreiche nackte Paare an Hotelfenstern gesichtet, die entrückt zum Himmel starrten. Um ein Haar wäre das glühende Trümmerteil auf das "Spiegel"-Verlagshaus gestürzt - aber es blieb, ebenso wie das Sendehaus des ZDF in Mainz, diesmal noch verschont. Also: Außer Weltraummüll nichts gewesen, und: Schrott, wem Visionsschrott gebührt!


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Summer Highlight 'PEACH MUSIC FESTIVAL' Endless Summer
COSMIC EVENTS
SCHEDULE
2012!

Das große "WANEE FESTIVAL" vom 19. bis 21. April im Suwanee Music Park (Live Oak, Florida) und das "SWEET WATER FESTIVAL" vom 20. bis 22. April im Candler Park (Atlanta) waren wieder vielgenossene Fluchtpunkte, der globalisierten Plastik-Kultur für ein paar Tage zu "spirited At-One-ments" aller "Peaceful Minds" der Menschengattung des in seine Agonien verstrickten Affenplaneten zu entkommen. Und schon künden sich die "Atunement"-Highlights dieses Sommers überall in den USA an und laden zur alternativen Kulturpflege ein. Dazu gehören vor allem das dreitägige "SUMMER CAMP FESTIVAL" im Three Sisters Park in Chillicothe (IL) vom 25. bis 27. Mai, sowie das bereits achte psychedelische "MOUNTAIN JAM FESTIVAL" vom 31. Mai bis 2. Juni, auf dem Hippie-Veteranen neben der Begegnung mit vielen neuen Formationen auch ein Wiedersehen mit Stevie Winwood feiern können. Daneben bieten die zahlreichen Veranstaltungen des "STRING CHEESE-INCIDENT" vom 28. Juni bis 22. Juli an verschiedenen Orten in California, Oregon und Arizona wieder jede Menge Gelegenheiten zu kosmischen Höhenflügen. Und für "ganz normale" Event-Fans und Festival-Touristen, die sich - wie die Partykeller-Jungspießer der Sechziger - mit C&A-Blümchenhemd und Rucksack ein Wochenende lang "auch ein bißchen Hippie" fühlen möchten, bietet die Allman Brothers Band vom 10. bis 12. August ihr durch und durch kommerzialisiertes "PEACH MUSIC FESTIVAL" (s. Bild oben) am Montage Mountain in Scranton (Pennsylvania) an, mit multiplen Bühnen und einer Vielzahl an Gastbands. Let music be the food of love - and never forget to BE HERE NOW!


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Adepp(t)en-Flashmob im Untergang
Abgesang:
NACHTGEDANKEN

Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Weil heiße Tränen sich ergießen.

Deutschland ist nur noch Wahn und Tand,
Doch war es mal ein schönes Land;
Mit seinen Eichen, seinen Linden,
Konnt man dort Geist und Denken finden.

Seit ich das Land verlassen hab,
Stiegen nur Zombies aus dem Grab,
Und wenn ich jetzt davon erzähle,
So will verbluten meine Seele.

Es wird sich grausenhaft bewähren,
Wenn erst erscheint der rechte Tag;
Dann sollt ihr meine Stimme hören,
Das Donnerwort, den Wetterschlag.

Gar manche Eiche wird zersplittern,
Gar mancher Bankpalast erzittern,
Ein Fluch dem falschen Vaterlande,
Wo nur gedeihen Schmach und Schande!

Gottlob! durch meine Fenster bricht
Französisch heitres Tageslicht;
Es kommt mein Weib, schön wie der Morgen,
Und lächelt fort die deutschen Sorgen.

(Heinrich Heine,
Kompilation aus
drei Gedichten,
1843-45)


Vom Bus gestreift
Rotmüll-Komet am deutschen Weihnachtshimmel - 24.12.2011/17.30 Uhr

"Beinahe-Zusammenstoß"

Am Freitag, dem 27. Januar 2012 gegen 14.00 Uhr MEZ, schrammte ein Komet - diesmal ein wirklicher - von der beachtlichen "Größe eines Autobusses" mit 6 bis 19(!) Metern Durchmesser ganz dicht an der Erde vorbei. Entfernung etwa 60.000 Kilometer, also ein Sechstel der Distanz des Mondes von der Erde. Er ist allen astronomischen Beobachtungsstationen völlig entgangen und wurde erst am Mittwoch zufällig von einem Hobby-Astronomen entdeckt. Der Leiter des amerikanischen Zentrums für Kleinplaneten, Gareth Williams, spricht von einem "Beinahe-Zusammenstoß". Wie schon der Schrott-Komet an Heiligabend 2011 aber hat auch dieser echte Himmelsbrocken mit der Bezeichnung 2012 BX34 wieder sowohl das 'Spiegel'-Verlagshaus in Hamburg als auch das ZDF-Sendezentrum in Mainz-Lerchenberg nur knapp verfehlt.



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"Sternsinger24.de"

(Prototypen)



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Wiedergeburt der Legende
Die 'Göttin' der Straße - wieder in der Welt unterwegs!

"LA DÉESSE" -
ZURÜCK AUF ALLEN STRASSEN

Nach 37 Jahren hat Citroën mich endlich erhört und das beste Auto der Welt, seine legendäre "DS" der sechziger und siebziger Jahre, neu aufgelegt - in neuem, dem 21. Jahrhundert adäquaten Design, das (bis auf die Schaufelräder, die leicht Bezaubernd-elegantes Hinterteil der neuen Straßen-'Göttin'! auszutauschen sind) selbst die kühnsten Träume übertrifft - und dabei alle (bei französischen Designern leider immer wieder berechtigten) Befürchtungen restlos in Wohlgefallen auflöst. Obendrein mit überzeugender Hybrid-Technik, die bis zur Geschwindigkeit von 50 km/h elektrisch bewegt wird. Deutsche, japanische, amerikanische, französische und sonstige Autos der Welt, zieht euch warm an: "Die Déesse" ist auf den Straßen zurück, und euch bleibt nur noch, euch in einer unauffälligen Parklücke zu verstecken! Auf viele kommende Jahre...

Wer, wie ich, in den Sechzigern und frühen Siebzigern eine DS besaß (meine: eine DS 19, daneben noch DS 21, 23 und "M" mit Maserati-Motor) und alle Nah- und Fernfahrten unter sämtlichen Witterungs- und Verkehrsbedingungen mit ihr durchlebt hat, der wird meine Begeisterung teilen und wissen, wovon ich spreche. Alle anderen können ohnehin nicht mitreden - oder nur zweitrangige Geschmacksurteile über das Design abgeben. Die einen DS-Fahrer nicht wirklich interessieren. Denn für die gilt nach wie vor: Es gibt Autos - und es gibt die "Déesse" (nicht zu verwechseln mit den gewöhnlichen Mittelklasse-Autos, für die Citroën leider mittlerweile die DS-Bezeichnung verschlissen hat, wie DS3, DS4 und DS5)! Eine ganze, reiche Bilderstrecke dieser vorläufig noch "Numéro 9" genannten Neuauflage, die zuerst auf der diesjährigen chinesischen Automobilmesse vorgestellt werden soll - dabei auch eine serienmäßige Cabrio-Version, die man früher nur als Sonderanfertigung bekam - zeigt "Paris Match" seit Wochen auf seinen Internet-Seiten, ohne daß die verpennten deutschen Medien überhaupt Notiz davon genommen hätten! Neid - oder Angst der "Autoländle"-Journaille ? Und wenn Sie wissen wollen, welches Auto ich künftig wieder fahren werde... - aber das geht Sie garnichts an!
P.S.: In keinem Auto der Welt klingt die Hippie-Hymne "Children Of The Revolution" von Marc Bolan/T.Rex besser und passender als in einer DS. Unbedingt mal anhören!



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Göttliche Geduld am Ende
Der neue 'SPIEGEL' - Coming-Out der Okkult-Mafia ?

JETZT AUCH ADAM
GLÜCKLICH IN PAMPELONNE

Zum diesjährigen 500. Jubiläum der bescheuerten Deckenmalerei von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle, die in den Köpfen der Leute längst als Halluzination an die Stelle der geistigen Lehre der Bibel selbst getreten ist und sie daran hindert, ihren wirklichen Sinn zu verstehen, obwohl die Gebrauchsanweisung eindeutig lautete: "Du sollst dir kein Bildnis machen", hat Gott endgültig die Geduld mit der römisch-katholischen Facebook-Bilderschau verloren (wie längst auch schon mit der heidnischen Malbrett-vorm-Kopf-Idolatrie der russisch-orthodoxen Ikonen-Verehrung) und Adam angewiesen, nach Pampelonne umzuziehen, wo er weitere Inspirationen empfangen werde. Das nun nackte Deckengewölbe der Kapelle könnte künftig als eine Art Bilderwand für moderne Malerei eingesetzt und die Sixtinische Kapelle endlich zu einer zeitgenössischen Kunstgalerie umdefiniert werden. Noch hat sich der Vatikan mit seinem belanglosen deutschen Teelicht-Papst nicht zu Gottes aktuellen Aktivitäten geäußert, doch wie man die katholische Kirche kennt, würde es bis zur "Umfirmierung" der Kapelle wohl noch weitere 500 Jahre dauern - die dem "alten" Planeten aber keineswegs mehr bleiben.



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Es ist wieder soweit:
Jackpot für die Treuhänder: Die 'Fernsehlotterie'!

AUF ZUR NÄCHSTEN
SPENDEN-ABGREIF-RUNDE!

Wie alle Jahre wieder, so freuen sich auch jetzt wieder alle Deutschen auf das nächste Weihnachtsfest - und mit ihnen der NDR! Zu diesem Zweck werden jetzt wieder überall in Deutschland die Jahreslos-Überweisungsformulare für die "FERNSEHLOTTERIE" verteilt, deren Spendenergebnis, nach Abzug der Losgewinne, dann Auf zur neuen Spenden-Aktion für Abgreifer und Absahner - Mega-Los 2012! an Weihnachten 2012 bedürftigen Behinderten in Deutschland zur Lebenshilfe ausgezahlt wird. Das heißt, der verbliebene Rest - nachdem die Hirn- und Charakterkrüppel der NDR-Leitung vielleicht wieder, wie letztes Jahr, in einem autoinduzierten Fremdgeld-Möchtegern-"Gönner"-Delirium eine halbe Million aus dem Spendentopf abgegriffen haben, um eine behinderte Kollegin damit für eine lächerliche Zehn-Sekunden-Ansage und gelegentliche Auftritte zur Halbmillionärin zu machen - und deshalb Tausende andere, wirklich bedürftige Behinderte leer ausgehen, und ohne die 50 oder 100 Euro Zuschuß für ein benötigtes Medikament, für eine Badewannenstütze oder eine Geh-, Hör- oder Sehhilfe auskommen müssen. Statt die Kollegin vielleicht mal durch einen Griff in die eigene Tasche, mit Kollegen-Spenden, reich zu machen, wenn dies schon so ein "Herzensbedürfnis" gewesen sein sollte. Also kaufen Sie Auf zur neuen Spenden-Aktion für Abgreifer und Absahner - Jahres-Los 2012! auch dieses Jahr wieder eifrig Lose der"FERNSEHLOTTERIE", damit in der Spendenkasse ordentlich was zusammenkommt und die Spendenkassen-Treuhänder wieder tüchtig was zum Abgreifen haben!
Aber in einem Land mit komplett gekündigtem humanitären Fundament, der primatischen Hirn- und Horizontverkürzung auf den eigenen Vorteil auf Kosten aller und alles verfügbaren Anderen, der rücksichtslosen Selbsterhöhung und Selbstbereicherung als nihilistischem "Erfolgsprinzip", vor dessen heutiger Konsequenz in Theorie und Praxis in allen Lebensfeldern von Politik und Gesellschaft in Deutschland auch die übelsten und überbaulosesten Egospießerkrüppel der fünfziger Nachkriegsjahre noch vor Neid erblaßt, vor dessen schamloser Gier und Skrupellosigkeit aber selbst die noch errötet wären, ist diese deformiert-perverse Attitüde als okkult hinterbaute und ideologisierte, Jetzt geht's los - bei der neuen Spenden-Aktion für Abgreifer und Absahner - Jetzt-geht's-Los 2012! neoliberal "legitimierte" Orientierungs- und Verhaltensnorm nicht nur längst wieder "gesellschaftsfähig", sondern sogar mit "gesellschaftlichem Glanz", Prädikaten der "Erfolgstüchtigkeit" und "Cleverness" ausgestattet, und wird - in debilster, weil unfreiwilliger und unbegriffener Ehrlichkeit zoologischen Struktur- und Wertmustern zugeordnet - als "Alpha-Tier"-Qualität apostrophiert und hofiert!
"Das Reich des Tieres" der okkulten Hinterwelt mit seiner schizophrenen "Schwarz/Weiß"-Verblödung der Bevölkerung, seiner dementen "Good Devil/Bad Devil"-Schleim- und -Terrorpraxis zur Entpotenzierung jeden Widerstands, und seiner "ganz normalen" Herrschaft und Präsenz in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist also bereits erfolgreich ideologisch eingerichtet und als soziale Norm etabliert - und es als solches zu benennen, bekennen und "auszurufen" wird kaum noch mehr erfordern als eine bloße, emblematische, figürlich besetzte "Formalisierung", also Formalität!


Meine aufrichtige Entschuldigung geht an das ZDF, deren "Aktion Mensch"-Lotterie in diesem Beitrag irrtümlich genannt und dem NDR zugeschrieben wurde, und deren Los abgebildet war! Ich bedaure den Irrtum außerordentlich - aber er zeigt nur, aus welcher (auch innerlichen) Distanz ich das "Realgeschehen" der zeitgenössischen Spießerkultur auf und hinter den Bildschirmen der deutschen, okkult durchseuchten und okkult verblödeten Sender aller deutschen Programme verfolge - nämlich aus der größtmöglichen, geisteshygienisch erforderlichen. (NAE)



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Auch diese Woche wieder nicht:
Der neue 'SPIEGEL' - Coming-Out der Okkult-Mafia ?

DER "SPIEGEL"-TITEL, AUF DEN WIR
VERGEBLICH WARTEN MÜSSEN!

Die Übermacht der Scheu mit Klappen im Hirn und vor Augen verhindert es, und so traut sich der "Spiegel" weiterhin nicht, seinem alten, von analverkniffenen Spatzenhirn-Austen und horizontlosen Milchzahnjournalisten der "Hotel Mama"-Generation zum belanglosen Weltereignis-Klatschpostillenimage heruntergeschriebenen Ruf als deutsches Aufklärungs-Medium endlich einmal wieder gerecht zu werden - sicher auch weil diese Rückkehr zu alter Größe und Tugend schmerzhaft mit skandalösen "Eingeständnissen in eigener Sache" verbunden sein müßte! Stattdessen macht das Marionetten-Hiwi-Blatt der deutschen Abteilung der internationalen "Okkultherrscher"-Mafia lieber weiter sein Tröpfchen-"Pissiness as usual", enthüllt mutig den wahren Kern von 'Teebeuteln mit gemischten Inhalten und modischen Phantasienamen', und rempelt lieber einen vom "Schoß Merkel" gestoßenen Politiker der eigenen "condescending mama's little chauvinists"-Sorte (s. Lennon/"Gimme Some Truth", linke Spalte) nochmal nach, statt relevante Perspektiven zu vermitteln, um seine Politik daran zu messen. Weil Personenklatsch und Mobbing ja nun mal soviel leichter fallen und weniger Substanz erfordern als ethische Horizonte zu entwickeln, die ein geistiges Hinauswachsen über den Krater des eigenen Bauchnabels erfordern würden - auch wenn man eigentlich wissen müßte, daß man selbst irgendwann einmal unausweichlich dafür zur Rechenschaft gezogen wird.
Der längst überfällige Titel (s.o.) jedenfalls auch diese Woche wieder an keinem Kiosk! Das gesparte Geld ist daher bei John Lennon, der auch in einem weiteren Song nicht nur die Journalisten der Gegenwartskultur meint (siehe nachfolgenden Beitrag), ohnehin besser investiert.



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"Second Life"-Wirklichkeit
IN MEMORIAM - Die Spießer-Weltkultur

REQUIEM FÜR DIE
SPIESSER-WELT

Nur noch wenige kosmische Sekunden, und es wird endgültig zu Ende sein mit der nun schon viel zu viele Jahrhunderte in wechselnden Kostümen und Coutumen betriebene und aufrecht erhaltene Spießer-Idiotie einer Realitätsgestaltung und -betreibung als "Second Life", in der es "ganz normal" ist, als selbstgestylter, "ehrbarer", "kultivierter", "freundlicher" (etc.) "Avatar" seiner selbst durch eine bürgerliche Masken- und Rollenwelt mit ihren Hülsen-, Floskel-, Formel- und Heuchelformen der "Kommunikation" und des Verhaltens zu laufen, und die schizophrene "Persona" als Identität zu betrachten und betreiben, hinter deren Mode-, Masken-, Botox- und Image-Weltbild sich die wahre Identität, der "innere Schweinehund" und Adepten-Berserker, der linke, korrupte, boshafte, primitive (etc.) Charakterkrüppel, also der wirkliche Mensch seiner "ersten" Realität verbirgt. Der so, auch in seinem positiven, entwicklungsfähigen, "guten" Potential, nie dazu kommt, seine seelisch-geistigen Defizite zu beheben, seine wirklich menschlichen Qualitäten zu erkennen und zu entbinden, und sich von dem Ego-Affen zu emanzipieren, der nur nach außen, für die Wirkung auf und Bedeutung für andere und seine Dominanz über sie lebt, also seine "Second Life"-Identität zum Vorzeige-Ich für sich und die Welt gemacht hat und sämtliche Instanzen seines eigentlich "höheren" Intellekts, seiner "höheren" seelischen Potentiale und Dimensionen auf diesen primatischen "Daseinszweck" hin kastriert und degradiert, unterdrückt und verkrüppelt, zu diesem Selbstverständnis und Verhalten deformiert. Die ideale Basis (und deshalb von ihnen gepflegt, gefördert und perpetuiert) für die Etablierung der schizophrenen, verlogenen "Doppel-Ebenen-Wirklichkeit" der Täuschung und des Betrugs durch die Gangster und Ganoven der okkulten Hinterwelt und ihres unkontrollierten, unverstandenen wahren Charakters einer antichristlichen, antispirituellen Machtergreifung über alle manifesten Realitäten, für alle doppelbödig-okkultkriminellen Machenschaften in/hinter der Maske eines "Normalgeschehens", und für ihre so problemlos kaschierte Ideologie des "Tieres" als physischer Daseins- und Kulturfixierung, als pseudo-"kosmischer" Paradigmenleitplanke und Orientierungsmaxime aller Menschen und ihres Lebensverständnisses, die die okkulte Hinterwelt mit allen Mitteln und auf allen Ebenen weltweit etablieren und durchsetzen will (und noch wird): Gegen alles wirklich "Höhere", alle höheren und erweiterten Erkenntnisse und spirituellen Vermächtnisse, die die kulturelle Entwicklung des Menschen bisher hervorgebracht und überliefert hat.
Diesem schizophrenen "Second Life"-Selbstverständnis des Spießers und seiner "Avatar"-/"Persona"-/"Masken"-/Fassaden-Weltkultur als "ganz normalem", krankem "Wirklichkeits"-Alltag und -Betrieb, das allen anderen Fehlentwicklungen in Politik, Wirtschaft, Kultur und aller zwischenmenschlichen Verhaltensnormen der mittlerweile globalisierten Horizonte zugrunde liegt, haben sich die Hippies bereits in den Sechzigern entzogen, es allenfalls "von außen" kritisiert, ironisiert und demaskiert - darunter auch der scharfsinnige Songschreiber John Lennon. Sein lyrischer Diskurs "Crippled Inside" ist heute, in der kaum noch zu steigernden ontologischen, okkult-primatischen Verirrung und Fehlentwicklung des Menschen, aktueller denn je. Hören Sie mal 'rein, und das immer wieder - bis es vielleicht auch unter Ihrem getönt-gefönt-gesträhnt-gestylten Meisterschnibbel-Image-Pony-Haarkamm als Schein-Identität und Ersatz der fehlenden, unbekannten, verleugneten wirklichen mal "Klick" macht. Und das rechtzeitig genug - bevor die okkulte Affen-/Adepten-Anzug-, Rollen-, Masken-, Image- und -Kostümkultur der idiotisch-schizophrenen Welt und Hinterwelt des Planeten, auf dem finalen "Höhepunkt" ihrer "Machtergreifung" und seiner Fehlgestaltung, in einem großen, finalen Crescendo endgültig und für alle Zukunft von seiner Ober- und Hinterfläche und aus seinem Gedächtnis getilgt wird.


John Lennon
CRIPPLED INSIDE

                             You can shine your shoes and wear a suit,
                             You can comb your hair and look quite cute,
                             You can hide your face behind a smile -
                             One thing you can't hide
                             Is when you're crippled inside.

                             You can wear a mask and paint your face,
                             You can call yourself the human race,
                             You can wear a collar and a tie -
                             One thing you can't hide
                             Is when you're crippled inside.

                             You can go to church and sing a hymn,
                             You can judge me by the color of my skin,
                             You can live a lie until you die -
                             One thing you can't hide
                             Is when you're crippled inside.


(aus: "IMAGINE", 1971)



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Wenn die materialistische, sinn- und lebensfeindliche,
okkultwahnverblödete Zivilisation unserer heutigen Weltkultur
mit ihrem Fressen-Ficken-Shoppen-Wachstums-Partyrausch
ein Computer wäre, dann würde Gott sich an
die beste Erfindung erinnern, die je
von Microsoft gemacht wurde:


"DRAG AND DROP" Wenn die okkultwahnverblödete, materialistische Weltkultur ein Computer wäre...
(Aber vielleicht tut er das ja noch!)




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Deutsches Geistesleben (I)
Der Claudia Schiffer-Geistes-Tornado fegt durch Deutschland

KULTURTORNADO
SCHIFFER

Wie ein Tornado durch Texas braust zur Zeit ein Sturm der geistigen Auseinandersetzung durch die okkultverblödete deutsche Einfaltsspinner-Medienwelt und wirbelt alle Treppenhausklatschhorizonte ihrer Kultur- und Feuilletonwirklichkeit durcheinander - und alles nur, weil Claudia Schiffer in einem neuen Gedicht wieder einmal wortgewaltig einen wichtigen deutschen Beitrag zur Beurteilung der politischen Weltlage geleistet hat. Um die Aufregung im Spatzenhirn-Geistesleben der bewußtseinsbildenden teutonischen Leitmedien nachvollziehen und besser einschätzen zu können, nachfolgend, als internationale Erstveröffentlichung, ihr ganzes Gedicht in vollem Wortlaut. Und sagen Sie bloß nicht (wie sie es selbst bei verschiedenen Gelegenheiten immer mal wieder tut): "Sach' bloß!"


Claudia Schiffer
Sach' bloß!

                             Alle mal herhörn:
                             Der Iran wird von einem Maulhelden beherrscht!
                             Und das Atomzeug von Israel und dem Iran
                             sollte endlich überwacht werden!
                             Und auch kein deutsches Uboot mehr
                             nach Israel geliefert!
                             Finde ich.
                             Weil das mal gesagt werden muß!

                             Jetzt regt euch auf, wenn ihr wollt!
                             Und sagt bloß nicht: "Sach' bloß!"



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Nieten-Hattrick
Indulah der zweite - voll der Würde im Amt

"Indula der zweite"

Alle problemzermürbten und krisenverdrossenen Deutschen, deren Bewußtsein seit Jahren nur immer neue und größere Probleme zwecks Ertragung zugemutet werden, ohne daß je eines davon gelöst und vergessen werden könnte, dürfen sich endlich mal wieder entspannen und für ein paar kosmische Sekunden in die langersehnten rosa Wölkchendecken und -wände der Illusion, in die Kuschelecke einer imaginär intakten Realität zurückziehen: Die Präsidentenwahl hat geklappt, "Indula der zweite" ist im Amt und muß nur noch vereidigt werden, und wird künftig alle an seinem ganz persönlichen Glück teilhaben lassen, in der besten aller Lebenswelten alle vier Jahre "frei und geheim wählen" zu dürfen. Als allzu schreberhorizontiger Kirchenchrist ohne wirklich höhere Weihe und Berufung hält er dieses ihm in später Zeit seines Lebens zuteil gewordene Zipfelmützenglück der kleinen Vorgartenecke, die ihm die Welt bedeutet, gar für die "Gnade", die Gott in der Bibel den seinen verheißen hat - und entblößt sich damit unfreiwillig als einer der unbedarftesten Ignoranten auch in Glaubensdingen, die ihre Mitspießerwelt immer wieder gern mit ihrem Malbuchtapeten-"Überwelt"-Verständnis in die debilsten Gauckeleien einer irrelevant-kurzlebigen Kaffeekränzchenseligkeit führen. Bis zur unvermeidlichen Ernüchterung und Erweckung durch den nächsten Zugewinn an Realität durch wirklichen Geist und/oder das Weltgeschehen.
Denn im Westen sind wir über dieses unterbelichtete, fast schon hilfsschulnaive Poesiealbum-Demokratieverständnis des damit neu "beglückten" und "begnadeten" Ossis bereits über sechzig Jahre in ganz selbstverständlich gelebter Praxis hinaus - erfahren dagegen seit langem genau die dramatische Aushöhlung und Konterkarierung des konstitutionell demokratischen Grundkonsenses der Gesellschaft durch autokratisch-diktatorische Kapital- und Finanzmachtstrukturen, die Gauck (in verquerem Verrat am "Wir sind das Volk"-Selbstverständnis der DDR-Revolte) so gern von oben "Weg und Ziel" diktieren sieht, während das Stimmvieh der "Wahlbevölkerung" unten, "am Fundament" (aus seiner Antrittsrede!), längst via Staat in Geiselhaft und sklavische Abhängigkeiten gezwungen wurde. Ist der pseudoreligiöse Pfaffe am Ende also garnicht so naiv und rührselig, wie er sich gibt, sondern ein verkappter, zynischer Kapitalfaschist, der in hülsendemokratischer Bemäntelung eine neue, diktatorische Autoritätsmacht ideologisiert, die von seinem belanglosen und ansonsten unmündigen "Wahlvolk" lediglich ins Amt zu heben ist ? Oder hat er schlicht die zentralen Paradigmen eines demokratischen Welt- und Menschenverständnisses noch nicht richtig begriffen, das sich wahrlich nicht, wie in Rußland oder dem Iran, darin erschöpft, daß "die da unten" alle vier Jahre ein Kreuzchen machen, während "die da oben" die "Wege und Ziele" der Politik bestimmen ? Der Staat dabei aber "durchaus auch sozial sein soll" (Gauck) ? Und wie ist das mit dem Rad: Sollte es endlich erfunden werden, oder genügt es, daß Autos Motoren haben ? Wie das eine genauere Betrachtung und Analyse auch entblättern wird, fest steht, daß mit Gauck, nach Köhler und Wulff, der "Nieten-Hattrick" im Amt des Bundespräsidenten voll und ganz gelungen ist, und daß man ihn, kaum im Amt, schleunigst wieder davonjagen sollte: "Look out, nurse, I think we've got a loony!" (Eric Burdon)
Den nicht nur klingelgebeutelten, horizontlosen deutschen Bürgern und harmoniesüchtig weggetretenen Medientexter-Loonies, die an jeder wahrnehmbaren Realität vorbei schon (in hirnweichem Orientierungsverlust) einen "Moses" und/oder (in okkultverblödeter Dreijährigen-Sprache) "Leviten-Leser" halluzinieren, sei die vorübergehende kleine Flucht in den Heile-Welt-Kokon eines tröstlichen Augenblicksdeliriums von "funktionierender Demokratie" gegönnt - die politische wie faktische Realwelt wird sie schnell wieder dorthin zurückholen, wo das belanglose Gemeinplatz-Sonntagsreden-Gedusel sinnleerer Hülsenfloskeln von "demokratischer Freiheit" endet. Im Alltag, am Arbeitsplatz, in der Welt. "Indula der erste" Helmut Kohl, der auch schon in den Genuß (s)einer "Gnade" gekommen war, nämlich der "der späten Geburt", hat die Wiedervereinigung im Amt politisch vollzogen - nun kann "Indula der zweite" vom ehemals anderen der beiden Teile Deutschlands, gottlob ohne jede politische Macht, auch mal den Frühstückspräsidenten geben, sofern keiner seine irren bis irrelevanten Ergüsse allzu ernst nimmt. Die Lieblings-Floskel ihrer beider Rhethorik schließt ohnehin das Band zwischen ihnen: "In diesem unserem Land" (Bundestagsjargon: "Indula") - wo alle so gern zusammen leben und glücklich sein und bis ans Ende zumindest ihrer Tage diese "Gnade" auch genießen wollen.
Wohl bekomm's!


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Diane Kruger bezaubert Cannes
Ein Herz für Hippies

VOLLE PUNKTZAHL FÜR
"ON THE ROAD"

Diane Kruger, die schöne Feigenblatt-Deutsche auf dem roten Teppich und in der Jury der Filmfestspiele von Cannes 2012, wo sonst auch in diesem Jahr weder deutsche Juroren noch Filmbeiträge (welche auch!) vertreten sind, hat ihren ersten Kandidaten für die "Goldene Palme" nominiert - und bewiesen, daß sie nicht nur gut aussieht, sondern auch denken kann. Ihr Favorit: "ON THE ROAD" (s. Spalte links). Ob sie sich damit nur meine Sympathie erhalten wollte, oder aus ehrlicher Überzeugung gepunktet hat, bleibt ungewiß - fest steht aber, daß Deutschland durch sie das Glück hat, dieses Jahr nicht wieder ganz im "Off" der Belanglosigkeit zu bleiben, in dem es immer mit viel Bombast und Lametta eigene Filmgalas veranstalten muß, damit auch mal ein deutscher Film, zumindest in der eigenen "großen Filmwelt", einen der eigenen, redundaten "Quadriga"-/"Filmschland"-/"Nochnpreis"-Preise (oder wie die in Serie erfundenen, bedeutungslosen und inhaltsleeren Glanzschaumschlag- und Kopfschuß-Pokale auch heißen mögen, mit denen Deutschland sich und die Welt über die fehlende Kultur und fehlenden eigenen Filme wenigstens durch viele eigene Galas und Preise hinwegblenden will) bekommen kann. Cannes ist jedenfalls entzückt von Diane, und wie es aussieht, wird sie bei der Liste ihrer Filmangebote auch so schnell nicht wieder in Deutschland auftauchen...


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Die große Müllverminderungs-Aktion
Aktions-Logo 'Alle-gegen-BILD'-Briefkästen
Korrupt wie Lafer, doof wie Lichter, link wie Guttenberg ?

KEIN OFFENER SCHLITZ
R "BILD"!

Am 23.6.2012 will die "BILD"-Zeitung mehrere Millionen Sonderausgaben ihres Brainwash-Blattes ungefragt in alle deutschen Briefkästen stecken, deren Inhaber nicht ausdrücklich vorher widersprochen haben. Deshalb: Seien Sie nicht korrupt wie Lafer, doof wie Lichter oder link wie Guttenberg - und widersprechen Sie dieser größten Müllproduktions- und -verteilungsaktion der deutschen Nachkriegspressegeschichte auf Kosten der deutschen Wälder! Unterzeichnen Sie möglichst gleich den Widerspruch, der Ihren Briefkasten gegen den Einwurf juristisch wirksam versiegelt!
Für die erhöhten Müllabfuhrkosten an diesem Tag werden ohnehin Sie, über Ihre Abgaben, ungefragt zur Kasse gebeten, ohne daß Sie sich auch dagegen wehren könnten.


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Der neue Präsident erobert Europa
Ein neuer Präsident für Europa

"RÉVOLUTION TRANQUILLE"

Seit heute, 15. Mai 2012, 10.00 Uhr im Amt, ist der neue europäische Präsident François Hollande gleich am späten Nachmittag nach Berlin geflogen, um nach der Bastille nun auch den restaurierten und weiter durchgeschleppten Geschichtsmüllcontainer des Reichstags und das Herz der Kanzlerin sturmlos zu erobern. Bei seiner Antrittsrede hat er bereits verdeutlicht, was "Changement" nicht nur in Frankreich heißen wird: Die alten "napoleonischen" Zöpfe seines Vorgängers endgültig abschneiden und mit moderner Demokratie ernst machen. Er werde sein Amt mit der bereits bekannten "Würde, aber Einfachheit" ausüben: "Ich entscheide nicht alles, überall, und um jeden Preis", gab er programmatisch bekannt. Eine zur Hälfte mit weiblichen Ministern besetzte Regierung wird erstmals in der gesamten Geschichte der Omniprésident Sarkozy - 'just left the building...' westlichen Politik ernst machen mit der seit Generationen von Politschwätzern immer nur als Spruchvokabel gehülsten, aber nie praktizierten Geschlechter-Parität. Und: "Das Parlament wird in allen seinen Rechten respektiert, die Justiz über alle ihre garantierte Unabhängigkeit verfügen". Ein erfrischend "revolutionäres", weil überfällig zeitgemäßes Denken, das als Vorbild und Prospekt für eine künftige europäische Politik und Regierung dienen könnte - und ein klares Kontrastprogramm nicht nur zu so manchen immobil beschränkten, ewig gestrig orientierten, unheilbar stumpfsinnigen "Führerschaft"-Wahnneurosen und neofeudalen, staatspompidiotischen "Weiter-wie-früher-wie-immer"-Denkschablonen in den visionslosen, historisch gejauchten Bauchnabel- und Amtsgesäß-Polithorizonten anderer Länder, z.B. Deutschlands* und Rußlands, sondern auch zu seinem Vorgänger, dem "Omnipräsidenten" Sarkozy.
Der übergab am Vormittag, bei strahlendstem Sonnenschein unter dem wolkenlos blauen Himmel von Paris, den Amtssitz im Elysée und den "Atomkoffer" nebst Code an seinen Nachfolger, und verabschiedete sich mit einer scheinbar gut gelaunten Carla Bruni aus Amt und Pflicht.


* Exemplarisch, und keineswegs eine Ausnahme im hirnlos-stumpfsinnigen deutschen Sprachgebrauch: Der unverbesserliche bajuwarische Holzk(n)opf-Journalismus der "Süddeutschen Zeitung" (online, 15.5.2012), der selbst heute und im mittlerweile 21. Jahrhundert bei dem - zwar überholt-zeremoniellen, aber längst republikanisch-demokratischen - Amtsübergabe-Ritual der französischen Präsidenten immer noch, unreflektiert rückwärtsselig und sehnsüchtig seinem lederbehosten Kaiser-, Kini-, Queen- und Prinzessinnenpomeranzen-Weltwahrnehmungsdusel frönend, nicht allein eine "Krönung", sondern gleich eine "Krönungsmesse" halluzinieren will! Im Klartext, für den ewig-gestrigen, zeitlos-deutschen Type-and-save-Stutzer: Da findet - und das, im Erfindungsland des säkularen Staates, nun schon seit über 140 Jahren - weder eine "Krönung" (feudal-weltlich) noch gar eine "Messe" (kirchlich-religiös) statt, Arschloch!
Der nächste "Führer göttlicher Vorsehung und Gnade" wird bei solch unverbesserlichen, sprachidiotischen Schablonen-Projektionsbildschnitzern (statt analytisch denkenden, rationalsprachfähigen Kommunikationsleistern) dann irgendwann nur noch ins weiterhin so vorgewärmt aufrechterhaltene und bereitgehaltene "royale" Holzkopf-"Krönungs"-Nest einziehen müssen, wo jede dämliche Präsidenten- oder Millionärs-Tochter immer noch eine "Prinzessin" ist... - aller postulierten, alibiformularen pseudodemokratischen Ausweisgesinnung zum Trotz!


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Das "Woodstock-Omen" von Paris
Der Weg zu einer besseren Welt (© 2012 N.A. Eichler)

GEMISCHTE WETTERLAGE

Bei strahlendem Sonnenschein ins neue Amt eingeführt, im Verlaufe seines Parcours durch die Wirklichkeit der Gesellschaft und der Amtspflichten dann zunehmend unter trübem bis regnerischem Himmel unterwegs, bis er völlig durchnäßt am Triumphbogen in Paris stand, und schließlich bei seinem Abflug nach Deutschland in der Präsidentenmaschine sogar noch von einem Blitz getroffen wurde - das "Wetter-Omen" Aus dem Schlamm der entsorgten karmischen Altlasten... des Amtseinführungstages von Präsident François Hollande läßt allerlei Spekulationen zu. Die richtige Lesart aber dürfte die nüchterne einer höheren Perspektive sein: Im Glanz des Strebens nach einer besseren in die real existierende Welt der etablierten Fehlkonstrukte und Falaisen von Wirklichkeit gestartet, droht die Enttäuschung und Ernüchterung durch Auflösung von Vorhaben und Konzepten, die in der Flut der übermächtigen Zwänge und Lasten der vorgefundenen Realität erst einmal ohnmächtig weggeschwemmt, von konträren Kräften sogar mit "Blitz" attackiert werden.
Ob am Ende dann die Befreiung aus den alten Hüllen und Lasten und die Wiedergeburt zu einem neuen Leben in einer neuen, veränderten Welt folgen wird, ist (noch) mehr als ungewiß. Auch für den ... die Wiedergeburt zu einem neuen, befreiten Leben: WOODSTOCK 1969 französischen Präsidenten gilt Adornos eherne Weisheit, daß "im Falschen nichts Richtiges" möglich, eine falsche Realität nicht durch Teilhabe und Teilnahme zu "verrichtigen" ist. Schon die Hippies versammelten sich einst in Woodstock mit den Visionen und Idealen einer höheren, besseren Welt, mußten dann aber erst einmal "im Schlamm der Auflösung alter Vorstellungen und Konzepte von Wirklichkeit, des mitgeschleppten Ballasts unbrauchbarer Vergangenheiten und karmischer Altlasten" baden, ehe daraus ihre Neugeburt zu völlig neuen Horizonten des Weltverständnisses und der Weltbetrachtung möglich war. Für ein Leben in einer neuen Welt, die bis heute noch nicht möglich ist und erst morgen möglich sein wird: Nach dem großen, ultimativen "Schlammbad" des Zusammenbruchs aller heutigen, global etablierten falschen Ideologien und Konstrukte und der auf ihnen basierenden Zivilisationen von gelebter Wirklichkeit, der Überwindung und Entsorgung aller falschen, beschränkten Vorstellungen und Konzepte, die heute noch Lebensweise und Weltbild der Menschen diktieren.
Bis dahin aber steht der Menschheit noch ein langer Weg durch ein tiefes, dunkles Tal sinnlosen, weil potentiell vermeidbaren Leidens und der falschen Hoffnungen bevor - weil "alles noch viel schlimmer wird, bevor es besser wird" (Lawrence Ferlinghetti). Samt aller Irrwege durch vorschnelle, falsche "Lösungen" und irreführende, falsche "Lichtbringer" und "Lichtblicke".


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Deutsches Geistesleben (II)
Paris-Montparnasse, 8. Mai 2012

GROSSE KULTUREREIGNISSE
BEWEGEN DEUTSCHLAND

Während im stylish-luziden Schnäppchenwurst-Kulturkosmos Deutschlands nur wirklich gemüts- und weltbewegende Ereignisse eigenen Katabolismus' spektakuläre Presse- und Fernsehschlagzeilen in überbordender Medienresonanz produzieren, die die selbstentrückte Einfaltsspießer-Republik erleuchten und begeistern - wie aktuell der ultra-hippe, up-to-date, grenzüberschreitend internette politische Jahresevent-Hype einer "Seehofer-Facebook-Party", nebst den sekretreichen Hochkultur-Begleiterscheinungen eines karriereschlauen blau-(Alkoholpegel)weiß(Zerebralkarte) definierten Gefälltmir-Gefolges -, und die Geistesverfassung der Bevölkerung des ganzen Landes ansonsten gerade wieder von der erschreckenden Perspektive der herannahenden Sommerpause beim "Mon Chérie"-Verkauf in Aufruhr versetzt wird und sie zu Hamsterkäufen von Shop zu Shop hetzen läßt, um wenigstens noch einen kirschroten, herzerfüllten Muttertag feiern zu können, sind die Menschen in Paris wie ganz Frankreichs, ebenso wie die Medien aller anderen europäischen Länder, nach wie vor von so belanglosen Vorkommnissen wie einer politischen Wende im eigenen Land und gesamten Europa halluziniert, und ein närrisch gestimmter Himmel fördert diese Bewußtseinsverirrung auch noch durch die Manifestation selten gewordener, in unserer multimedial umspiegelten LED-Welt aber ohnehin überflüssiger Phänomene wie der eines farbkräftigen Regenbogens über der Hauptstadt des neuen französischen Präsidenten (s. Foto oben).
"Fremdroisch-Fremdroisch" - die Deutschen mit ihrer unbeirrbar souveränen Bieranstich-Intelligenz in lichtdunstdurchwaberten Provinzkellerhorizonten werden dich und deine fehlgeleitete, luftfrische Oberwelt-Perspektive auf das Leben nie verstehen. Von Flensburg bis Friedrichshafen nicht! Und "Europa" ist nur noch als billige Notdurftloch-Fußgängerin auf dem Berliner Regierungsviertel-Straßenstrich unterwegs, während ihr Stier längst den Weg aller Mehrwert-Fleischfabrikation gegangen ist und als Brutzler und Minutensteaks bei Discountern verhökert wurde, "zum Vorteilspreis".


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Ein Europa - zwei Planeten ?

KARZINOME
UND KONFLIKTE

Ein Sturm der sozialen Erhebung baut sich im Süden Europas immer mächtiger auf, und wird wohl nach Griechenland und Spanien nach und nach die gesamte europäische Zweckgemeinschaft zur Geldvermehrung erfassen, wenn sie nicht endlich ihre Sinn- und Zielgebung substantiell überbaut 'LE MONDE', 10. Mai 2012 und administrativ etabliert (europäische Verfassung und Regierung), so schmerzlich das in vielerlei Hinsicht für die bisher "wohlständischeren" Nutznießer der Zweckgemeinschaft wie Deutschland auch zu realisieren sein mag. Noch aber scheint Europa auf zwei Planeten mit unterschiedlichen Kulturen und Lebenshorizonten "zuhause" zu sein: Das eine in den existentiellen Stürmen eines Wüstentrabanten und der notgeborenen Auflehnung gegen undurchschaute Machenschaften kapitalserviler, geistlos-inkompetenter Regierungen (s. Le Monde, 10 Mai 2012: "Griechischer Sturm über Europa"), das andere auf einem Supermarkt-Schlaraffenstern 'LE PARISIEN', 10. Mai 2012 mit finanzgötzenverehrenden und ihnen blutopfernden Administrationslakaien, die Leben und Arbeitskraft ihrer Völker an das synthetische Finanzwelt-Metastasegeschwür eines wucherideologischen Wachstumswirtschafts-Wahnkarzinoms verraten und ausverkaufen, statt ihr Lebenskapital und ihre Lebensleistung ihnen selbst zuzuführen und zugute kommen zu lassen, wie es ihr politischer Auftrag und ihre Legitimation wäre. Noch scheint der blinde, sich für privilegiert haltende Teil der Schlaraffenstern-Bevölkerung kein anderes Problem zu haben, als endlich die richtige Diät (s. Le Parisien, 10. Mai 2012: "Sie machen zuviele Diäten!") zur Korrektur der Folgeerscheinungen seines Konsumwahns als Lebenszweck zu finden, während ein Teil der Bewohner des Wüstentrabanten bereits von ihrem Müll leben muß. Doch der Tag, an dem auch der Schlaraffenstern zu einem stürmischen Wüstenplaneten herunter "gewirtschaftet" sein wird, ist nicht mehr fern - und "Diäten" sind dann das letzte Problem, das die noch existierende Menschheit aller, nicht nur der europäischen "Welten" haben wird...


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"New Deal" in Europa

"HOLLANKEL" -
ODER "MERLANDE" ?

Noch am Tag seiner Amtseinführung ("Charlie Hebdo" hat davon schon mal "Das erste offizielle Foto" ins Netz gestellt), am 15. Mai, wird François Hollande Angela Merkel in Berlin treffen - und schon betätigen sich beide in gespannter Erwartung im "Armdrücken auf Distanz". François Hollande bekräftigte bei einem öffentlichen Aufritt heute (10. Mai 2012) in Paris seine Absicht, "Wachstum" in Europa mit Hilfe einer "Europäischen Investitionsbank" anzuschieben. Was das genau bedeutet, konnte man in den letzten Tagen aus den engagierten Fernseh-Talkshows (die nichts mit den gleichnamigen, sendezeitverbrauchsbestimmten Banalschwätzerkränzchen der immergleichen, deutschblinden Sendertournee-Prominullen mit schwarzrotgelben, öffentlich-rechtlich unbedenklichen, gemeinplatzgeprüften, geistesverengten Sparkassenkalender-Ignoranzmeinungsbrillen in deutschen Medien zu tun haben) mit Fachleuten in Frankreich erfahren: Nämlich bis zu 1.000 Milliarden (!) neu zu druckende "Investitionsbank"-Euros von den europäischen Ländern. Deutschreduzierte Sicht- und Bewußtseinsverengungsbrille Kanzlerin Merkel ihrerseits hat heute im Bundestag dem "Wachstum finanziert durch neue Schulden", inzwischen zwar kleinlauter, aber (noch) mit bemüht fester Stimme erneut eine Absage erteilt. Es wird also spannend in Europa - und schon bald wird sich zeigen, ob die unverzichtbare Kooperation von Frankreich und Deutschland in wichtigen Fragen künftig unter dem Markenzeichen "Hollankel" oder "Merlande" einzuordnen sein wird. "Le Monde" hat die Kommentare von sechs wichtigen Meinungsträgern zum "New Deal", der Wende in der europäischen Finanzpolitik gesammelt (von denen nur einer den Kurs der Kanzlerin für richtig hält), und stellte diese Statements französisch charmant, sozusagen als "Übergangsschonfrist" für die Kanzlerin, diesmal noch unter "Merlande" ins Netz. Aufmerksam gelesen aber stehen die Zeichen der Zeit in Europa, und nicht nur in "Le Monde", von nun an auf "HOLLANKEL"! Denn schließlich dürfte auch der Kanzlerin klar sein, daß die Keller der deutschen Banken randvoll mit französischen Staatsanleihen zu billigen Zinssätzen sind - und daß die Chance, das Geld jemals wiederzusehen, umso größer ist, je stärker und schneller sich Frankreichs Wirtschaft wieder erholen kann.

P.S.: Die vor allem von den dümmsten deutschen Hinterbänkler-Sitzkissen immer wieder vernehmbare Lautgebung, die deutsche Kanzlerin sei doch durch Amtseid lediglich "zur Mehrung des Nutzens für das deutsche Volk" verpflichtet, und nicht dem anderer Völker, hat kognitiv-evolutionär noch nicht den Hilfsschulgrad relevanter Mitsprachereife erreicht: Dieser "Nutzen für das deutsche Volk" kann ja gerade, visionär über den Bauchnabelkrater hinaus, um die nächste Ecke der Geschichte nach vorn geblickt und eins (jetzt wird's schwer) zu nochmal eins hinzugezählt, in der Förderung einer größeren und stärkeren Gemeinschaft bestehen, auf deren Stärke man sich dann selbst künftig stützen kann, auch wenn dies vorübergehend einen eigenen Vorteilsverzicht bedeuten mag - und nicht bloß in geistlos-monetärem Augenblicks-Skinflinting. Erst recht, wenn es bei diesem größeren Gemeinschaftsprojekt weiß Gott nicht nur um den beschränkten Ärmelschonerhorizont einer Finanzbuchhaltung, sondern um Ideale einer höher entwickelten Völker- und Menschengemeinschaft geht.


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Frankreich hat einen neuen Präsidenten...
Präsidenten-Galerie der V. Republik (Montage: N.A. Eichler © 2012)

...UND ES IST
NICHT DER ALTE!

Wie gern hätte sich Nicolas Sarkozy, der 6. Präsident der V. Republik, noch eine weitere Legislaturperiode im Amt gesehen, doch den Wunsch teilten nur 48,38 % der französischen Wähler mit ihm. Eine durchaus größere Zahl, nämlich 51,62 % bestellten einen anderen, François Hollande, der nun, nach nur einer Amtszeit seines Vorgängers, als 7. Präsident der V. Republik in den Elysée-Palast einzieht - als "ganz normaler Präsident" ohne präsidial-monarchische Allüren und Attitüden, die die Franzosen bei ihren Präsidenten bisher durchaus immer geschätzt haben.
Daß François Hollande "wie aus dem Nichts", aus der unbekannten Blässe eines bisher amtsfernen Parteipolitikers so plötzlich zu Glanz und wählbarer Bekanntheit aufsteigen konnte, ist zum Teil der Schwäche und erratischen Amtsführung seines Vorgängers Nicolas Sarkozy zu verdanken, der erst nach einigen verfehlten Anläufen (z.B. "Mittelmeerunion") als Euro-Partner Merkels Stabilität und Einfluß entwickeln konnte - was die Menschen aufgrund der auch in Frankreich wachsenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme, insbesondere die Rückentwicklung der traditionell hoch geschätzten Landwirtschaft und der Arbeitsplatzschwund in der Industrie, verbunden mit den üblichen neoliberalen Spaltungen der Solidargemeinschaft und dem Abbau sozialer Gerechtigkeiten, zu Recht nicht als positives Profil sehen können.
Und so ist ein Ende mit unsicherem Lichtblick auf das Neue den risikofreudigen Franzosen schon immer lieber gewesen als etwa die verzagte, analfixierte "Weiter-solange-es-geht"-Bestandswahrerei des horizontlosen, deutsch-debilen Okkultspießertums. Wir werden nun sehen, ob und wie in Europa die Kursweichen neu justiert werden - und wohin die, über den erfrischenden Glanz des neuen Anfangs hinaus, führen werden. Die Präsidenten-Galerie Frankreichs sieht jedenfalls ab sofort, um einen Kopf reicher, ganz neu so aus:

Neue Präsidenten-Galerie der V. Republik (Montage: N.A. Eichler © 2012)



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Ein bekanntes Ritual
Luxusauto-Schlange an der schweizer Grenze (französische Seite)

»CHANGEMENT DE MAIN«

Wie schon seit Wochen, und "traditionell" immer wieder vor der drohenden Wahl eines sozialistischen Präsidenten in Frankreich, stauten sich am frühen Montagmorgen nach dem entscheidenden Wahlsonntag wieder viele Luxuslimousinen und Sportwagen der "höheren Bourgeoisie" Frankreichs vor der schweizer Grenze zwischen Grenoble und Genf. Ladung: Bargeld in Taschen und Koffern. Ziel: Rettung des Schwarzgelds und anderer Barvermögen vor dem befürchteten Zugriff von "Président 75%"! Das Ritual ist so alt wie die französische V. Republik, und wurde vom genialen Bernard Lavilliers schon 1981 in seinem Hit "Changement de Main" (auf seiner LP/CD "Nuit d'Amour") pointiert betextet und vertont. Auszug:

                             » Ceux de la finance
                             Peuvent avoir quelques misères... -
                             Braqué au carrefour
                             Une limousine de rêve,
                             Surchargé comme un poids lourd,
                             En diréction Genève -
                             Kilos d'or en barres
                             Planqués dans les portières,
                             Dix millions de dollars
                             Sous le siège arrière.
                             La business classe se casse
                             Sans laisser de trace... «



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Euro-Dilemma und Politik
KRISEN-VORSCHAU

VOM "SARKOZY-HANDEL"
ZUM "HOLLANDE-HANDEL" ?

Nach der Wahl in Frankreich ist jetzt Gelegenheit, sich ein wenig zu verdeutlichen, welche Konsequenzen Wahlergebnisse aus der nihilistisch-funktionalen Rechnersicht eines "Traders", also Insiders des von jeder gesellschaftlichen Einbindung und Verpflichtung losgelösten Kapitalmarktdenkens nicht nur für Frankreich, sondern für ganz Europa haben - wenn nicht endlich und grundsätzlich (systemisch) die "Wirtschafts"-Wahnideologie der Maximal-Profite und -Profiteure mit ihrer "Wachstums"-Zwangsspirale auf Kosten der Gesellschaften der Menschen und ihrer Ausblutung/Ausbeutung beendet wird...

"Die italienischen Banken halten mehr als €324 Milliarden Staatsanleihen, die spanischen das Rekordhoch von €263 Milliarden. Diese Bondkauf-Zechtour wurde durch den "Sarkozy-Handel" ausgelöst, also das wilde Euro-Drucken durch die EZB, von dem sich Sarkozy eine Erleichterung für die französischen Staatsschulden erhofft hat. Als Resultat seiner Kampagne kann nun jede europäische Bank auf drei Jahre Geld zum Spottpreis von 1% Zinsen kaufen und es sofort in Staatsanleihen mit über 4,5% oder 5,5% Zinsen umwandeln. Spanische und italienische Staatsanleihen mit 10 Jahren Laufzeit werfen also mindestens 4,5% Profit fürs Nichtstun ab.
Vom Wechsel zu Hollande ist wenig Änderung zu erwarten. Hollande hat versprochen, die Austerität zu lockern und die EZB noch weiter zur Entwertung des Euro zu drängen. Und obwohl Spanien erst kürzlich eine Mitte-Rechts-Regierung gewählt hat, ist zu erwarten, daß der größte Teil Europas diesem Linksrutsch der französischen Regierung folgen wird. Der größte Anteil der neuen Staatsausgaben wird sicher durch den Ankauf von Bonds durch die EZB finanziert werden - dem Rezept für Inflation und Instabilität.
Die Staatsschulden von Griechenland betragen rund €347 Milliarden und sind, absolut betrachtet, vergleichsweise gering gegenüber den €1,88 Billionen, mit denen Italien in der Kreide steht, oder den €706 Milliarden Spaniens. Diese Zahlen machen die €440 Milliarden des EFSF-"Rettungsschirms" nach der Rettung von Portugal und Irland geradezu zwergenhaft klein. Wenn Griechenland dem Euro die Grippe bescherte, werden ihm Spanien und Italien so etwas wie Ebola bringen.
Die Zukunft Frankreichs wie der ganzen Eurozone hängt nicht vom Ausgang dieser Wahl ab, sondern vom Ausgang der Schlacht der Ideen. Werden die Europäer die schmerzlichen Reformen schlucken, die nötig sind, um zu dauerhaftem Wachstum zurückzufinden ? Viele Europäer fragen sich, warum sie die harte Realität wirtschaftlicher Gesundung ertragen sollen, den Prozeß der Rezession, des Sparens, und die ultimative Unannehmlichkeit von harter Arbeit - wo es doch viel leichter ist, Geld zu drucken. Doch wenn erst klar geworden ist, daß das Zeitalter des Papiergelds auf beiden Seiten des Atlantiks vorüber ist, werden die Edelmetalle ihren Höhenflug fortsetzen.
Wetten, daß es Gold länger geben wird als den Euro, egal wie der zukünftige französische Präsident heißen wird ? Doch wenn der sozialistische Kandidat das Rennen macht und seine radikale Keynes'sche Agenda durchsetzt, wäre es keine Überraschung, wenn der Verkauf von Euros gegen Gold dann als "Hollande-Handel" bekannt wird."

(Auszüge aus einem Beitrag von Peter Schiff,
CEO der Euro Pacific Edelmetall und Broker der Euro Pacific Capital,
zur bevorstehenden französischen Präsidentenwahl
(in "Finance Townhall", 5. Mai 2012)
mit der Überschrift:
"Frankreich verliert den Kopf - wird Europa bald folgen ?"


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Letzte Notizen vor dem finalen Wahlkreuz

SOZIALE POLITIK
IM KAPITALFEUDALISMUS

Daß nur noch Frankreich, spätestens seit dem kläglichen Ende der kulturellen Umwälzungen Mitte der siebziger Jahre, der Wert eines europäischen "Landes der Dichter und Denker" zukommt, der in grauer geschichtlicher Vorzeit, als noch keine Vollidioten-Sprachreform die deutsche Sprache zu Rudimentarchaik verstümmelt hatte und noch kein bilanzstupides, einfältiges Buchhalter-Profitdenken zum hochkulturellen Geistesglanz von "Mänätscher-Lichtgestalten" erhoben war, auch Deutschland einmal zukam, bevor es zum Land der Deppen und Demenzkrüppel degenerierte, ist längst jedem noch nicht somnambul entrückten Beobachter schmerzlich bewußt - auch wenn die deutsche Okkultstutzermafia erst jüngst versucht hat, mit einem urbraunen Jauchemüll-Dichtergestammel aus den Zerebraldärmen eines belasteten deutschen Nobelpreisträgers einen gegenteiligen Akzent zu setzen und von ihren hirnlosen Medienmarionetten über jedes zurechnungsfähige Maß hinaus breittreten ließ, um hastig dieser meiner bekannten und befürchteten Kulturkritik zuvorzukommen. Ein einsamer, mißlungener Zeilendurchfall in mehreren Jahrzehnten "Kulturgeschichte" von nur noch debil-belanglosem Lore-Novela-Groschenmüll als Volumen-Produktion eines für "literarisch" gehaltenen Kulturbetriebs ändert allerdings nichts am geistlosen Bild der neudeutschen Kultur - im Gegenteil. Und so kann der Genießer wirklicher geistiger Werte es nur mit lebendiger Freude zur Kenntnis nehmen, daß in den französischen Medien dem neuen, wohl sozialistischen Präsidenten schon vor seiner Wahl "fünf wichtige Bücher" zur Lektüre empfohlen werden, die "eine erfolgreiche linke Politik in Zeiten des Globalkapitalismus" zum Gegenstand haben - fünf von vielen Büchern, die es in Deutschland nicht einmal als Übersetzung gibt. Zur Kultur in Frankreich gehört ohnehin traditionell, daß der Präsident als Grundqualität ein "homme de lettres", also selbst Denker und Schriftsteller ist - und nicht etwa, wie in Deutschland, nur an Volksfest-Wurstbuden herumhängt, um allen zu zeigen, wie "volkstümlich" er ist.
Welche Bücher das sind, können Sie selbst im Internet auf den Seiten von "www.mediapart.fr", der offiziellen Internetzeitung des "Ersten" französischen Fernsehens TF1 erfahren. Die wären sicher auch eine gute Lektüre-Empfehlung für Angela Merkel sowie jeden künftigen Kanzler in Deutschland - aber die lesen, wenn überhaupt, ja bekanntlich nur "Bild und BamS", und glotzen ansonsten bloß über den Rand eines Bratwurst-Papptellers populistisch in hingehaltene Kameras.


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Nach der Wahl ist vor der Wahl
Wahl ohne Qual - auch im Ausland!

"VOTEZ Á L'ÉTRANGER!"

Wenn es Sie als Franzosen nun mal in das von okkultkriminellen Wahnstrukturen durchseuchte und beherrschte Deutschland mit seiner debil-primitiven Pöbel- und Mobbingspießer-Fassadengesellschaft verschlagen hat, und Sie nach der Präsidentenwahl auch keine Chance haben, zur Parlamentswahl 2012 nach Frankreich zurückzukehren, dann versäumen Sie nicht, wieder per Internet zu wählen. Vom Ausland aus müssen Sie Ihre Stimme schon am 2. oder 3. Juni abgeben. Die notwendigen Informationen hierzu finden Sie in der "Services publiques"-Aufstellung.
Davor haben Sie erstmals der Möglichkeit, in diesem Jahr einen der elf "députés élus par les Français établis hors de France" zu wählen. Für die Briefwahl müssen Sie bis zum 24. Mai Ihrem Konsulat Ihre Adresse und Mobilnummer mitteilen, und für die Internetwahl Ihre Email-Adresse bis zum 7. Mai 2012.
Alle nötigen Informationen zu beiden Wahlen finden Sie hier, und zu Ihrem Konsulat nehmen Sie am schnellsten da Kontakt auf!
Über alle weiteren Wahlen (Europarat, etc.) informiert Sie ausführlich das Ministère de l'Intérieur. Meilleurs voeux!

"Le capitalisme est un système qui s'étouffe
dans sa propre graisse."

(Nathalie Arthaud, LO)


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Merkozy - der Abschied (12)
Was niemand außerhalb der "politisch informierten Kreise" ahnt,
ist die Tatsache, daß Nicolas Sarkozy sich absichtlich abwählen ließ,
um für das bevorstehende Euro-Desaster nicht verantwortlich gemacht zu werden -
und deshalb Frankreich einen unwählbaren "Rechtsrutsch"
seiner politischen Gesinnung vorgaukelte!

Große Erleichterung für Sarkozy - Hollande wurde Präsident!
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Ruf in die Wüste

"Wir brauchen ein Bretton Woods
der öffentlichen Finanzen"

"Stellen wir uns vor, daß alles gut verläuft, daß die Eurozone ihre budgetäre Restriktion überlebt, daß es keine soziale Explosion gibt und die Lage sich beruhigt: am Ende des Jahres 2013 betrüge das Defizit der Eurozone 2,3% und ihre externen Defizite wären quasi bei Null. Im Kontrast dazu würden Großbritannien und die USA als Länder in einer katastrophalen wirtschaftlichen Lage erscheinen.
Die Staatslenker müssen begreifen, daß die Frage der Dauerhaftigkeit der öffentlichen Finanzen nicht von jedem in seiner Ecke gelöst werden kann. Wie alle makro-ökonomischen Fragen verlangt sie eine koordinierte, kohärente, globale Strategie in der Art von Bretton Woods. Wenn nicht, wird man sich sehr schnell in einem Schema wiederfinden, das sehr dem der Krise von 1929 gleichen wird. Deshalb denke ich heute, daß man das Äquivalent eines Systems von Bretton Woods etablieren muß, nur dieses Mal für die öffentliche Verschuldung."

(Xavier Timbeau,
Direktor der Analyse- und Prognose-Abteilung des französischen
Instituts zur Überwachung ökonomischer Entwicklungen, OFCE,
am 30.3.2012
)



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Mäßig spannendes Finale in Camp David
G8-FINALE
IN CAMP DAVID


Mäßig spannendes Finale des G8-Gipfels in Camp David: Nach dem unglücklichen 1:1 als Ergebnis kam es zum Elfmeterschießen, das der FC Chelsea mit 4:3 für sich entscheiden konnte. Kanzlerin Merkel zeigte sich enttäuscht von diesem Abschluß langer, gemütlicher Plauderstunden, David Cameron dagegen war mehr als glücklich, endlich einmal bei einem Elfmeterschießen gegen Deutschland gepunktet zu haben. Den anderen Staatschefs der G8-Runde war kein gesteigertes Interesse anzumerken, auch wenn Obama hin und wieder höfliche Fragen nach den Spielregeln stellte, und einmal sogar wissen wollte, weshalb der Ball rund und wozu das Netz hinter dem eckigen Tor da sei. Und so ging auch dieser G8-Gipfel wieder in freundlich-fröhlicher Harmonie zu Ende, nachdem man sich darauf geignet hatte, als Ergebnis das Weitermachen bei Wachstum, Stabilität und solider Haushaltsführung zu benennen, auf das sich alle Teilnehmer in den dreitägigen Gesprächen als Ziele ihrer Politik verständigt hatten.



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Die Loonies von Davos
Neujahrs-'Spegel' - 2.1.2012

Merkels neue Kleider

"Es gibt nichts Richtiges im Falschen.", hinterließ Adorno seiner unverständigen Mit- und Nachwelt als ehernes Postulat. Was der "akademische Hippie" damit zeitlos in die Köpfe seiner Mitmenschen bringen wollte, um sie vor jeder künftigen, verhängnisvollen Verblendung zu bewahren, ist die simple Tatsache, daß eine gegebene Realität mit ihren Grundlagen und Rahmenbedingungen alle in ihr stattfindenden, untergeordneten Realitäten definiert - und einzelne Elemente daraus niemals anders definiert und zu verstehen sein können. Für Landwirte: Das Tätscheln von Hunde- und Kinderköpfen kann niemals "positiv" und "menschlich" sein, wenn das Tätscheln in der unmenschlichen Terrorwelt eines Hitler oder Stalin geschieht - erst recht, wenn sie selbst die Tätschler sind. Anders gesagt: Die Spende einer Bank für soziale Zwecke kann niemals "edel" sein, wenn die Bank ihr Vermögen durch die ganz unedle Zersetzung dieser sozialen Verhältnisse "verdient", eine Benefizgala zugunsten von Elenden in der dritten Welt kann niemals "wohltätig" sein, solange der Wohlstand der Gesellschaft, in der die Gala veranstaltet wird, auf der Ausbeutung und Verelendung dieser dritten Welt basiert. Solche Elemente dienen der Verschleierung und damit Aufrechterhaltung des Falschen, und sind definitiv in keiner Weise der Betrachtung irgendetwas "Richtiges". Noch anders, Hippie-idiomatisch gesagt: Fighting for peace is like fucking for virginity.
Und genau das ist jetzt das Problem von Angela Merkel. Ein falsches System, das gerade an seiner Unlogik scheitert und zerbricht, mit den Mitteln des Systems erhalten zu wollen, ist eine schlichte Unmöglichkeit, und die versammelten, selbst Ahnungs- und Ratlosen des Weltwirtschaftsgipfels 2012 von Davos, die ihr heuchlerisch dieses Wunder der Unlogik abverlangen, also die Embedded Loonies von Bankern und Buchhaltungs-"Weisen" dieser falschen Finanz- und Politwelt, werden sich bis zu ihrem gemeinsamen Untergang gedulden müssen, um zu begreifen, daß es eine Unmöglichkeit ist. Ihr Sachverstand, der nie ein wirklicher war und je sein wird, reicht bei weitem nicht aus, dies schon vorher zu erkennen, und sie werden noch im Untergang nicht verstehen, warum es eine war/ist. Und so ist die verlogene "Erwartung" an Angela Merkel nur die wohlfeile Ausflucht von hilflosen Vollidioten, die eigene Hilflosigkeit kaschieren und einem anderen die Rolle des "Verantwortlichen" zuschieben zu wollen - wohl wissend, daß auch der nur rat- und machtlos sein kann und dem sich abzeichnenden Desaster, das alle gemeinsam hervorgebracht haben, nicht wirklich etwas entgegenzusetzen hat: Merkel solle doch wenigstens so tun, als würde sie neue Kleider tragen, die alle, bis um die nächste Ecke des Geschehens, halluzinativ beklatschen könnten. Doch die Sparstrumpf-Kaiserin will nicht.
Merkels Haltung der Verweigerung ist also richtig und falsch zugleich: Richtig, weil auch ein anderes Handeln am gemeinsamen Nieder- und Untergang nichts ändern, nur kurzfristig das nationalegoistische Festhalten am eigenen "Wohlstand im Elend" beeinträchtigen würde. Und falsch, weil auch das am gemeinsamen Nieder- und Untergang nichts ändern wird. Doch daß gerade die "Wahrung und Mehrung des Wohles des deutschen Volkes", wie es in ihrem Amtseid lautete, durchaus bedeuten kann, sich entschlossen und auch zu einem höheren Preis in die größere und stärkere, zukunftsträchtige europäische Union einzubringen, und den geistigen Tellerrand der gefühlten wie tatsächlichen Hilfsschüler des Landes zu übersteigen, die in ihrem Gesichtskreis mit Radius Null nur ein blindes Festhalten am Sparstrumpf als "Eigenwohl" zu verstehen meinen, scheint in diesem okkulthirnvernebelten Stutzer-Deutschland keinem aufzugehen.
Der ehemalige Berater des französischen Präsidenten Mitterand, Jacques Attali, hat schon vor Wochen allen jämmerlich geist- und ratlosen Verantwortlichen dieses Nieder- und Untergangsprozesses bescheinigt, was sie nur zu deutlich charakterisiert: "Keine Vision" zu haben. Aber wie in Platons Höhle wäre es völlig sinnlos, wenn igendeiner irgendeine "Vision" hätte - das Problem besteht darin, in der Höhle zu sein, und sie um keinen Preis verlassen zu wollen. Denn "im Falschen", wie Adorno so treffend feststellte, gibt es nun mal "nichts Richtiges". Mit Betonung auf "nichts"!

»Le capital est devenue un prédateur qui pille la société,
substituant aux sociétés-État
l'État mondial propre de l'argent-roi

(André Gorz, "Misères du présent, Richesses du possible",
Éditions Galilée, 1997)



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KARNEVAL IN DEUTSCHLAND

Die einzige Zeit des Jahres, in der die okkultfaschistischen Hinterwelt-"Adepp(t)en"-Zombies der "ko(s)mischen Hierarchie" sich ohne Verkleidung und Maske in der Öffentlichkeit zeigen können - von Halloween abgesehen.



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Klimakatastrophe

Hirnschrumpfung in Deutschland

Der Demenzkrüppel-Okkultfaschismus der deutschen Hinterwelt sowie die sich ausbreitende Volksverblödung in allen Bereichen von Politik, Wirtschaft, Kultur und Publizistik auf Vorderweltebene haben offenbar, wie "Spiegel-online" meldet (und am Magazin selbst seit langem nur allzu deutlich ablesbar ist), dieselbe wissenschaftliche Erklärung: Die Erderwärmung! Zu dieser Vermutung gelangten jetzt amerikanische Wissenschaftler unter der Leitung von Ross Secord an der University of Nebraska (Lincoln/Nebraska). Auch die Mutierung der ohnehin noch nie wirklich großen Adepp(t)en, die sich in den Köpfen ihrer Handlanger und Marionetten in Halluzinationshologrammen immer gern als omnipotente "artig-joviale Großmänner" und "Leitbild-Manager" darstellen (die es nirgendwo, und schon garnicht in der Realität irgendwo gibt - was aber keinem der so Verblödeten jemals aufzufallen scheint), während sie in Wirklichkeit nur impotente, affenähnliche Sumpfzombies auf Dorfdeppenniveau sind, hat offenbar nicht nur bewußtseinskarmische, sondern auch klimatische Gründe: Durch die dramatische Erderwärmung sind schon die Urpferde von Nordamerika vor einigen Jahrmillionen bis auf Katzengröße geschrumpft! Sollte dies wirklich die Erklärung dafür sein, warum die großmäuligen Illusionsaufschäumer der selbsternannten "ko(s)mischen Hierarchie" in ihrem Urschlamm-Bodensatz hinter den Kulissen der Materie, gerade und am dramatischsten in Deutschland, seit einigen Jahrzehnten rapide zu Nano-Jauchemaden schrumpfen, die sich auf weltlicher Ebene nur durch ihre anthropomorph-ummantelte, debil-soziopathische Mitmensch-Selbstdarstellung nach den Vorstellungserwartungen ihrer Sklaven und Handlanger bei gleichzeitig hemmungsloser Brutalität und Gewalt, durch Folter und Terror, verglichen mit denen alle so bezeichneten Verbrechen auf der Vorderweltebene nur "harmlos" erscheinen, bei Einfluß und Pseudo-"Macht" halten können, dann dürfte es auch damit, zumindest in besonders betroffenen Gebieten wie Deutschland, schnell vorbei sein - es sei denn, sie machen irgendwann ihr "Coming-Out" und reklamieren ganz unverhohlen ihre autoritär-despotische "Herrschaftsmacht" auf weltlich-politischer Ebene (mit einem Guddi-Guddenberg als Fassaden-Frontmann und "Sonnenkönig", oder so). Die "Mini-Pferdchen auf Katzengröße" sind erst seit 175.000 Jahren ausgestorben - die jetzige Klimakatastrophe aber entwickelt sich noch weitaus schneller als die im "PETM" (Paläozän-Eozän-Temperaturmaximum)!



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Springer-Brainwash

Loddar zu Bohlen-Guddenschalk

In den Zerebralsumpf-Becken der kapitalgestylten Springer-Presse wird man nicht müde, die "Comeback"-Piste des "Ein-Herz-für-Blödverkäufer"-Wunschleaders Guddi-Guddenberg zu planieren. Neuste Promo-Masche: Die "Welt-Online-beurteilt-Politiker-und-Prominente"-Mülltonne mit derzeit 725 (!) Einträgen, einem chaotisch konzeptfreien und bewußtseinsvernichtenden Sammelsurium von A- bis X-Bekanntheiten nach "Bild"-Redaktionsmuster. Zwischen Kermit und Kaas, dem Papst und Putin, Abraham und di Caprio, Peter Kraus und Einstein, Gauweiler und Gaddafi, Hotel Mama und Jeanne d'Arc, Loriots Cartoon-Wanze und Schopenhauer, Fidel Castro und Amelie Fried, Pippa und Boris, Hanks und Hegel, Heine und Bushido, Niebel und Cicero, Obama und Glööckler, Marx und Ampelmännchen, Kroemer und Singh, Schäuble und Spears, Leibniz und Honnegger, Pilawa und Mandela, Eco und Roche, Berlusconi und Weismüller, Weiwei und von Sinnen wird eine endlose Guttenberg-PR-Ralley veranstaltet. Allein in den ersten 100 Einträgen wird er gleich dreimal gefeatured (zuletzt: Bilder 17 / 59 / 78 - Nummern werden verändert) - dabei nie in politischem Zusammenhang, sondern immer nur mit Gottschalk und Loddar, mit Bohlen und sonstigen, intentionell unverfänglichen Guddenschalk-Helm seines Verteidigungsminister-Weekends "Pop-Promis" zum sympathieparasitären "Image-Transfer" zusammengestellt. Gottschalk solle sich gar "ein Beispiel an ihm nehmen" - als ginge es bei Guttenberg nur um eine "verpatzte Wettshow", oder so. Und so logger wie Loddar, so legger wie Bohlen, so "souverän wie Guddi" werden ? Der geplante, debile "Torten-PR"-Gag wird zur brutalroten "Handy-Cam"-Attacke verfälscht, obwohl ein sauberes und klares TV-Protokoll des inszenierten "Freundschaftsdienstes" vorliegt. Nur sein persönlichkeitscharakteristischer Helm aus seinen Tagen als vorübergehende Urlaubsvertretung eines Verteidigungsministers (s. Bild rechts) wird zweckentfremdet und ohne Bezug zu ihm ins Grün gestellt. Wohin die Reise dieser kapitalfeudalen Macht- und Herrschafts-Propaganda, entgegen aller "Demokratie"-Heuchelei, langfristig gehen soll, wird ebenfalls unmißverständlich deutlich gemacht: Ludwig der XIV., der "Sonnenkönig" Frankreichs, wird mit seiner Autokraten-Ideologie und dem Postulat "L'État, c'est moi!" mit Bestnote (2) bedacht! Verblöden Sie mit, und klicken Sie sich 'rein in Springers Matschbirnen-Kaleidoskop eines "freien Welt"-Bilds: Frei von Sinn, Orientierung und Verstand - wie problemlos "zu führende Untertanen" nun mal sein sollen.



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(A)DEPP(T)EN-PROFIL

Die 'Nimbus'-umflorte Soziopathenspezies von Hinterwelt-Stutzertrotteln mit okkultisiertem Spießerprimaten-Horizont, die in ihrer Umgebung hundert Probleme produzieren, die die Welt ohne sie nicht hätte - ohne je ein einziges lösen zu können.



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Das deutsche Kultur-Wunder(n)
Gut-Vroni mit zwei männlichen Gutmenschen bei Buchpromotion

Zum Totsaufen

Während die Jugend Frankreichs und Spaniens wie auch anderer Länder wenigstens noch partiell davon beseelt ist, den verhängnisvollen "Segnungen" der Finanzplünderung aller Kulturen und Lebenswelten des Planeten mit wachem Geist und kritischen Aktionen zu begegnen und Alternativen zu elaborieren versucht, sieht die deutsche ihr Heil vor allem im Totsaufen. Was im alljährlichen Weihnachtskonsumkaufrausch der Eltern von den Medien wieder gnadenlos unterschlagen oder gar verharmlost wurde ("Zahl blieb konstant"), waren die Alkohol-Statistiken für 2011, nach denen zwar ein paar Komasäufer-Kids zwischen 10 und 15 Jahren weniger als im Vorjahr in Kliniken eingeliefert wurden - dafür aber die Zahl derer im Alter zwischen 15 und 20 Jahren wieder um 2,9% stieg. Macht bundesweit 71 Jugendliche täglich (!), die mit akuten Alkoholvergiftungen in Krankenhäusern landen (wobei jeder für eine mindestens hundertfach größere Zahl an "nur" volltrunkenen Jugendlichen steht, die es "nicht bis ins Koma geschafft" haben) - ein weltweit einzigartiges Phänomen, von Klebstoff-Sniffern in Dritte-Welt-Slums einmal abgesehen! Und nur "Welt online" Fressen und Saufen: Was Deutsche zeitlos so unter 'Lebensqualität' verstehen ('Spiegel'-Titel von 1968) sowie die "Augsburger Allgemeine" trauen sich, das Phänomen auch richtig als "Anstieg" zu benennen - wenn auch unter verschämter Verschleierung der skandalösen Zahlen hinter "100.000-Einwohner"-Prozentangaben. Dabei ist auch der schon von 1968 bekannte Suff der Eltern (s. Spiegel-Titel), der ihren heutigen Freßrausch begleitet, inzwischen für die vom primatontologischen Globalindustrie-Wachstumsideologiewahn besoffenen Medien kein Thema mehr - für selbst konsumhotelmamagestillte, horizontlose Nachwuchsredakteure ist eben auch mitten in den katastrophalsten Kulturkataklysmen das ganze Jahr über nur spießig-dröge wiederzukäuende Saure-Vitaminpillen-Gurkenzeit. Wie gut, daß schnell wieder ein paar clevere Gutmenschen des Landes erkennen, daß mit der neuen "Generation Wodka" (s. Bild oben) zumindest ein (Buch-)Geschäft zu machen ist - wenn sie schon nichts zum Verständnis oder einer Lösung beizutragen haben, also etwa die Lebenskultur und Gesellschaftsrealitäten skandalös zu nennen, die vielen Jugendlichen jeden jugendlichen Elan, Optimismus und Kreativdrang aus den Knochen maniert, bevor sie überhaupt richtig begriffen haben, daß die Welt, in die man sie hineinzudrücken versucht, nicht "so ist", sondern von geist- und hirnlosen, sozialdarwinistischen Ausbeutungskultur-Ratrace-Primaten und ihren okkultberauschten, substanzlosen Phänomenstutzer- und Phänomenproduzenten-Trotteln der Hinterwelt täglich neu so verun-/gestaltet wird.
Nur eines haben viele Jugendliche in Frankreich und in Deutschland gemein: Das "Berufsziel" Beamter steht wieder, wie in Spießers Urfünfzigern, an erster Stelle des Rankings. Weil man ja später sonst - durch die kaum verschleierte Banken-Fütterung mit Steuergeldern via angeblicher "Riester-Prämien-Rente", die nie bei den Rentnern ankommt, und die Hartz-IV-Erpressung des "freien Arbeitsmarktes" - wohl kaum zu einer halbwegs sicheren Pension kommt.




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Panischer Analoptimismus
Neujahrs-'Spegel' - 2.1.2012

Uns geht's doch noch Gold

Die dementen Hinterwelt-Affen des deutsch-okkulten Zivilfaschismus haben offenbar zum Jahresende die Parole ausgegeben, endlich die Krisen- und Katastrophen-Meldungen sein zu lassen und die Deutschen wieder in ihre rosa Konsumwölkchen einzuschläfern. Und schon gehorchen alle in Medien und Politik brav und artig, Angie Merkel wie die Fernsehredakteure und schreibende Einfaltskultur-Journaille des schwarz-rot-gelben Wohlstands-Eieieilands im Zentrum Europas, allen voran der nicht nur als Heftchen dünne 'Spiegel'. Der schwankt in seiner Neujahrs-Ausgabe noch "zwischen Optimismus und Rosafärbung" bei seiner Wahrnehmungs-, vor allem aber Wiedergabe-Ausblendung relevanter Realitäten und größerer Horizonte. Euro-Krise ? Finanzscrash ? Müllplanet ? Globalisierte tote Meere ? Rohstoffmangel ? Klimakatastrophe ? Überbevölkerung ? Wickertverblödung der Gesellschaft ? Orbanisierung der Politik, Guttenbergisierung der Integrität ? Schnee von gestern, als der in manchen Wintern noch an geregelte Jahreszeiten erinnerte.
"Uns geht's ja noch Gold" lautet die recycelte Höhlenwandparole aus allen Ecken - nur daß wir die schon kennen: Aus den frühen Siebzigern der Republik, als das deutsche Spießertum sich aufmachte, sein Stutzerweltbild nach den gerade überstandenen Sechzigern schleunigst und schlimmer denn je wieder zu restaurieren, als wäre nichts gewesen. Siehe: Deutschland heute, 2012 - denn in seinen Köpfen war ja auch nichts, und in denen seiner Nachkommen der Hotel Mama- und Golf-Generation ist, auch und vor allem in denen der Medien, erst recht und bis heute noch weniger! Bis die Ereignisse alle endgültig aus ihrer analfixierten Flucht in die gemütliche Ecke der Geisteszelle, wo kein Schimmer der "Welt draußen" mehr einzudringen vermag, ins Licht einer Realität zerren werden, die nichts mehr 'restauriert'.



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Zweisamkeits-Wirtschaft
Die 'Pont des amours' in Annecy
50 "Fluchtpunkte Romantik"


Für alle, denen die "FFF-Konsum-Standards" der deutschen Spießer-Paarungsrituale (Filmgucken, Fressengehn, Ficken - Reihenfolge austauschbar) zu profan und stumpfsinnig sind, andererseits aber die herkömmlichen Sparkassenkalender-Kulturformulare 50 Wege aus der Romantik-Krise von Romantik (Blumen, Candlelight-Dinner, Zigeuner-Schnulzentrio am Tisch, Ring vor dem Dessert, "Honeymoon-Suite" im Hotel, Ferrero Küßchen am Bett, etc.) zu recht nicht weniger debil und schnöde erscheinen, gibt es im Falle eigener Phantasie-Armut und Katalogideen-Beschränkung darüber hinaus immer noch eine Fülle an echten Möglichkeiten, den/die zu Betörende/n mit ungewöhnlichen Angebotsoptionen zu überraschen. Die besten finden Sie in der französischen Liste "Les 50 lieux de l'amour" (Bild rechts) versammelt - darunter natürlich auch die unschlagbare "Ich liebe dich-Mauer" (Bild links) für Ihren eigenen Eintrag am Montmartre in Paris, Die 'Mur des je t'aimes' in Paris den unvergleichlichen "Pont des amours" (s. Bild oben) am wunderschönen Lac d'Annecy, und wer über den eigenen verliebten Bauchnabel hinaus einen intelligenten Überblick über das Thema und die Geschichte aller "Romanzen" gewinnen will, bevor er ihn vielleicht voreilig mit einem Ehering piercen läßt, der sollte auf keinen Fall einen Besuch im "Musée de la vie romantique" in der Rue Chaptal in Paris versäumen. Und nie vergessen: Das wirklich dauerhafte Glück ist weder auf Erden noch auf den Rücken von Pferden zu finden - sondern nur etwas höher, in der zeitlosen Wirklichkeit des Geistes.



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Lifestyle
Tokio Fashin Week 2012 - Maria (49) in Fukushima
Vom Tsunami gezaust


Endlich findet 'Der Spiegel' ein wenig zu früherer Inspiration und Klarsicht zurück - zu besichtigen ab kommenden Montag im neuen Heft, das sich den nun überall in der "Live now, die later"-Problemverdrängungswelt stattfindenden "Fashion Weeks" des Planeten widmet, insbesondere der Mode-Safari Deutschland 2012 - Henryk (74) in Leverkusen japanischen in Tokio (s. Titel oben), die einige ihrer Shows auf Freilicht-Laufstege direkt vor die Kulissen der ausgebrannten und noch für viele Jahrtausende strahlenden Atomkraftwerke in Fukushima ausgelagert hat. Einen ersten Vorgeschmack auf die Trends gibt 'Spiegel-online' schon jetzt - mit einer entzückenden Fotostrecke über die aktuelle Damenmode von der Fashion Week in Paris/Texas. Und das Heft der darauffolgenden Woche (s. links) soll sich dann konsequenterweise auch der Herrenmode und ihrer Models annehmen, mit einem ausführlichen Bericht über die "Mode-Safari Deutschland 2012". Die ersten Fotos daraus können bereits jetzt bei 'GQ' besichtigt werden, und man darf schon gespannt sein, was den gut aufgelegten Kommentatoren des "Spiegel" auch hierzu wieder an kulturanalytisch wertvollen Anmerkungen einfallen wird.



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Das alte Spießer-Drei-Affen-Gebaren vor selbstgemachten Katastrophen
Rückkehr der Blauaugen
Nicht richtig im Kopf


Wie immer, wenn eine Illusion zu platzen droht, die zuvor als allgemeiner Realitätskonsens zugelassen war, schreien die mit den vollsten Hosen am lautesten, es sei doch "alles halb so schlimm" und "werde schon irgendwie gut gehen". Realisten werden als "Untergangspropheten" verunglimpft, um die eigene Feigheit zu sedieren - beide blauen Augen fest geschlossen haltend, damit das sachferne Delirium nicht durch nüchterne Fakten gestört werden kann. Wer angesichts der auf disfunktionalen Schuldenberg-Metastasen gebauten spätkapitalistischen Halluzinationswirtschaft noch an eine Fortsetzung der logikfreien Unsystematik von virtuellen Gelddruckmaschinen - also des Stopfens von immer größeren Löchern mit immer größeren Luftblasen (fiktiven EFSF-, "Rettungsschirm"- und "Hebel"-Schuldenballons) - zu glauben vorgibt, der muß von der Angst, die er abzuwiegeln mimt, besonders psychopathisch, ersatzweise mit dem Dummbeutel gepudert sein. Oder schlicht, wie Frank Ochmann in "stern online" ("Kopfwelten zur Euro-Krise") so treffend analysiert hat, "nicht richtig im Kopf" sein. Und sollte, ob als Medien- oder Politikarbeiter, wegen öffentlicher Bewußtseinsverblödung für Kapitalschäden und Orientierungsverluste der Menschen aller Länder persönlich haftbar gemacht werden - spätestens sofort nach dem unvermeidlichen Crash, wie immer der sich auch gestalten mag. Nicht, daß Merkel den "Lehrmeister" spielt, wird ihr europäisch übel genommen, wie die Gemeinplatzdrescher von Altkanzler Schmidt bis zu "spiegel online" inhaltsleer herumschwätzen - sondern daß sie es tut, ohne etwas zu sagen haben. Die Engländer haben auf der Suche nach einem solchen 'Lehrmeister' zur Lösung der Finanzkrise sogar eine Viertelmillion Pfund als Belohnung ausgesetzt - es wird sich nur weltweit auch weiterhin keiner finden, dieses Geld abzuholen. Und daß sowohl die USA wie Europa sich innerhalb der nächsten Monate zur Haushaltslage von Estland konsolidieren könnten, um den Crash noch zu vermeiden, werden wohl selbst die dümmsten Blauaugen, mit noch so fest verklebten Zerebrallidern, für ausgeschlossen halten. Realistischerweise.


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Das große INCREDIBLE SEASITE
TV-UMMAGUMMA

Neben "Zanderschneckle mit Speck in Estragon-Essig-Marinade", "pränataler Musikbeschallung", "Herzflimmern", "Das pefekte Dinner", "Stürmen der Liebe", "Seehund, Puma & Co.", "Küchenschlachten", "Menschen bei Maischberger", "Topfgeldjägern", "Panda, Gorilla & Co.", "Geschmortem Kürbis im Filoteig", "Abenteuer Tankstelle", "Doof wie Gabi Bauer", "Gipfeln der Genüsse", "Lisas Welt", "Ritas Welt", Planet Wissen", "Speisekarte Deutschland", "Beckmann", "3 nach 9" und "5 vor 12", "Harald Schmidt Low", "Das Glück der Hausfrau", "Peterchens Welt", "Abenteuer Mülltrennung", "Mieten, Kaufen, Wohnen", "Hart aber Quer", "Das pefekte Promi-Dinner", "Quarks & Co.", "Mariettas Welt", "Ordnungshüter im Einsatz", "Kai im Speckmantel", "Cleveres Sonntagsshopping", "Rote Rosen", "Restauranttester", "Abenteuer Schuhtick", "Die dreisten Drei" und "Super Nanny", "Lanz" und "Lanz kocht", "Von und zu lecker", "Cindys Welt", "Abenteuer Eintopf", "Volle Kanne" und "Täglich grüßt Hilke Petersen" ist das deutsche Fernsehen auch couturiell geschmacksbildend und formativ - über alle tagesmodischen Trends und Erscheinungen hinaus. Und dabei hat seine Hülsenparade einen ganz realen, substantiell-jaucheideologischen Hintergund. Das glauben Sie nicht ? Dann klicken Sie mal 'rein...!

Bild anklicken und eintauchen in die deutsche
Fernseh-Hinterwelt!


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Live aus dem ZDFornopf-Garten: Die G20-Übertragung aus Cannes

Neues aus dem ZDFornopf-Garten:
"Licht ins Dunkel
des geheimen Deutschland"

Wie bei allen drängenden Kulturproblemen von Sein und Nichtsein, wird das ZDF in einer neuen Sendereihe auch zu den bisher verborgenen Hintergründen unserer Fassaden- und Bildschirmwirklichkeit erhellende Einsichten vermitteln. Ob es um versteckte Gewölbe des 10. Jahrhunderts, den Kleiderfundus von "hallo deutschland", den Tanzraum einer Freimaurerloge, Mutter Beimers Gewürzgurkenrezept oder die Bestuhlung der Promiloge beim Wiener Opernball geht - das ZDF bringt Licht in die streng gehüteten Geheimnisse unserer Zeit, bis Ihre Hirnzellen nur noch flimmern wie bei einer Bildstörung. Nur - diese ist gewollt: Es ist die sogenannte "Müllsack-Technik" (die Anhäufung unlogischer, irrelevanter bis konfuser Material-Cluster zur Destruktion verläßlicher Bewußtseinsstrukturen), eine der immer wieder stumpfsinnig wiederholten, primitiven Desinformationsmaschen, mit denen die schwarzmagische Hinterwelt Hirne zu Brei desorientiert, um ihr Bewußtsein zu lähmen, wehr- und willenlos und damit widerstandslos zu machen. Also das Gegenteil von Aufklärung - und ein Verbrechen an den Zuschauern. Damit das wirkliche, demente Hinterwelt-Gangstertum hinter den Schizo-Masken und -Rollen mit seinen Trümmer- und Totschlagswelten weiter im Dunkeln bleibt und sich weiterhin von den (immer weniger) lichten Vorderwelten ernähren und erhalten kann. Bis auch die irgendwann so sind wie die dahinter, und der Mummenschanz samt seinem Personal endgültig beendet ist. Deshalb: Bleiben Sie dran! Denn Sie wissen ja: Beim ZDF ist man, wenn schon sonst nichts, "vom Fach"!


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Appel - oder (faules) Ei ?
Mehr sein durch scheinen
Das deutsche Halluzinosum

Als zeitgenössischer Deutscher, der die okkulten "Zeichen der etablierten, Medien und Gesellschaft beherrschenden Illusionisten-Zeit" erkannt hat und endlich auch zur Geltung kommen will, ohne Bedeutung zu haben (wie z.B. der geistig beschattete ZDF-Pfannkuchen Mariella Schlomka, der sich gern als Nachrichten-Moderator/in halluziniert und meint, auch von anderen dafür gehalten zu werden, wenn er nur auf Befragen eine dämlich-wurmkorrekte Schleimspur "bescheidener" Heuchelei um einen "großen Kollegen", etwa den geistlosen Däumling Hajo Friedrichs ziehen kann, zu dem er "aufsieht"), dann muß das ganze bißchen Strben, zu dem Sie fähig sind, wie bei allen Welt- und Hinterweltwürstchen in den erwünschten und zu erstellenden Schein fließen, der das dürftig-erbärmliche Dummbeutelspießer-Realsein mit illusionärem "Nimbus" umhüllt und etwas vermeintlich "Höherem" vebrämt (also etwa wie ein Apfel zu erscheinen, obwohl man nur ein faules Ei ist). Fangen Sie am besten, um das Prinzip zu lernen, mit Ihrem billigen Smartphone-Imitat aus dem Restposten-Verkauf an - und laden Sie sich die originale iPhone-Oberfläche auf den Bildschirm, den Sie dann eindrucksvoll herumzeigen und darauf herumtatschen können, als wäre es ein echtes iPhone (und Sie ein echter iPhone-Besitzer). Über ein gelegentliches Stirnrunzeln skeptischer Mitmenschen müssen Sie dabei, unter Überspielung der inneren Nadelstiche, äußerlich ebenso souverän hinweggehen wie ins Zwielicht geratene Adepp(t)en. Zum Download der originalen iPhone-Benutzeroberfläche für Ihr Schrotthandy kommen Sie hier. Zum Nimbus in allen sonstigen Lebensbereichen, irgendwie was zu scheinen, was Sie nicht sind, auf ganz analoge Weise. Selbst im Digitalzeitalter.


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Deutscher Klassiker mit zeitloser Botschaft
Deutsche Literatur - neu entdeckt:
RUEBEZAHL

Vor lauter Ebooks, Ipads, Oleds, Pintabs und Tanapps ist völlig im grauen Nebel des Desinteresses versunken, daß es auch gute, deutsche Klassiker der Literatur gibt, die den Deutschen einst den Ruf eines Volks von Dichtern und Denkern eintrugen, bevor sie zum Stamm der (A)Depp(t)en und Banker verkamen. Dem wird die neue Rubrik "Reader" (s. Kopfleiste) abhelfen, und in loser Folge einige Stars des Text-Castings deutscher Literatur vorstellen, die allen auch heute noch viel zu sagen hätten - wenn ihnen nur jemand genügend Zeit und Aufmerksamkeit schenken würde. Zum Einstand eine höchst aktuelle Episode aus "RÜBEZAHL" - hiermit gepostet!


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Deutsche Spießer auf ihrer letzten Fahrt
  Dumpf bis in den Untergang:
  WACHSFIGUREN-REVIVAL

Eine Spießer-Combo wie aus einem Dreißiger-/Fünfziger-Jahre-Album, die das überwunden geglaubte teutonische Dumpftum pflegt, das solche unverbessert reinkarnierten Karma-Irrläufer nun mal so "zeitlos schön" finden - auch wenn eigentlich nicht einmal ein Hahn noch danach krähen sollte. Da relativiert auch vermeintliche "Ironie" nicht den Kulturidiotismus einer "Musik für schwache Stunden" - da liegt Freudscher Ernst dem vorgeschützten Humor zugrunde. Wenn Sie sich also lieber in einer altbraunwarmen Jauchesumpf-Aura begraben geglaubter Offiziers- und Metzgerstammtischkultur von vorgestern aalen wollen, vor der schon Marlene Dietrich vor einem dreiviertel Jahrhundert nach Amerika und in den Fünfzigern erneut nach Paris geflüchtet ist, statt mit freiem Kopf endlich mal neuzeitlich frische Luft und Töne zu verlangen und genießen zu wollen (z.B. mit ANTOINE auf eine "Beau Voyage" zu gehen - s. MIDIMAIL), dann tun Sie sich Tukurs Wachsfiguren-Revivalstuß ruhig an. Selbst wenn Sie auch diesmal bis zum wie immer absehbaren Ende sicher "kein Schwein anrufen", geschweige denn zurückpfeifen wird.
Merke: Spießertum ist kein Witz und niemals lustig - es endet regelmäßig in Gaskammern und Gettos. Wenn auch immer "nur für andere"!


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  Demnächst bei Heidi Klum ?
  DIE SPIESSER-LUCY

Die ikonografierte Metapher der Licht- und Phantasiewelt der Hippies, die von der Tochter John Lennons erfundene und von den Beatles hymnisierte "Lucy in the Sky with Diamonds" (LSD) ist unsterblich und steht noch heute für die psychedelische Erweiterung des Bewußtseins über die Limitationen des materiell 'Lucy, die Wunderschöne' der Primaten-Menschheit karzerierten Verständnishorizonts des sterblichen Menschen hinaus. Auch die Franzosen haben ihre "Lucy in the Sky", wenn auch bereits auf der Erde angekommen und in der Provençe ganz bodenständig als Bäuerin und Köchin tätig (s. MIDIMAIL / "Die echte provençalische Küche"). Da wollten die Kaninchen- und Knochen-Wissenschaftler der herrschenden Okkultprimaten-Kultur offenbar nicht nachstehen, und als sie in der äthiopischen Wüste das Skelett einer 1 Meter großen Frau Mitte zwanzig ausgruben (s. Bild links), nannten sie sie kurzerhand "Lucy in the sky", als wäre sie vor 3,2 Millionen Jahren vom Himmel gefallen. Fest steht zumindest, daß ihre die ältesten Hominiden-Knochen sind, die je gefunden wurden, was ihre Aussteller (zuletzt 2007 in Houston/Texas) offenbar wirklich auf psychedelische Trips zu schicken und "Lucy" zur Eva einer Primaten-Menschheit zu verklären vermag: "Um die fossilisierten Knochen kurvt ein buntes Panorama, das die gesamte Menschheitsgeschichte aufrollt. Mittendrin steht Lucy, hält auf dem Arm ein süßes Baby und guckt uns igendwie fragend an, während in den bunt eingefärbten Jahrmillionen vor ihr sich Hominide tummeln, die noch ganz wie Affen aussehen..." (Jordan Mejias/FAZ). Und selbst die Äthiopier, in deren Wüstensand die Knochen gefunden worden waren, scheinen von den magischen Knochen völlig entrückt worden zu sein - sie nannten sie kurz "Dinkenesh", übersetzt: "Du bist wunderschön." Da wird es wohl nicht lange dauern, bis auch Heidi Klum anfragt, ob sich Lucy nicht als Studiodekoration für ihre Model-Show ausleihen ließe - vielleicht mit der Inschrift: "Denn alle Lust will Ewigkeit" (Mahler, Symphonie No.3).



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Tollkühn in See stechen - zur Libido-Belebung
  Auch an Ostern gescheitert - nächster Versuch:
  ST. PAULI-KREUZFAHRT

Die wenigen Zuschauer (unter 3.000) haben es an beiden Feiertagen live erlebt: Peter Kloeppl und Maria Grecz sind auch als rammelnde Häsin und Hase erneut gescheitert, sich zu Ostern in einem überdimensionalen grünen Papiergrasnest gegenseitig zu beglücken. Wie immer war wieder ein Kamerateam des Senders dabei, die Zuschauer an ihrem versuchten "Fest Im neuen Heft: Das bekannte Fernseh-Pärchen in seinen schwersten Stunden der Liebe" teilhaben zu lassen - ihre abgesuckte Peep-Gymnastik zwischen herumliegenden Eierschalen und Fondantschwänzchen aber hat, wie schon an Valentin, wieder nicht geklappt: Das ersehnte Früchtchen, das Maria kommenden Silvester zum Stillen haben wollte, wird erneut mit Sicherheit ausbleiben. Von "Quote" kann (s.o.) bei dieser Dauerversuchs-Veranstaltung des Gewinnspiel- und Castingshow-Senders schon lange keine Rede mehr sein, nicht einmal im gemütsschlichten Deutschland. Trotzdem wollen es beide im Urlaub noch einmal versuchen - vielleicht hilft ja diesmal ein wenig Seegang und die frische Meeresbrise des antiken "St. Pauli-Schoners", der sonst nur im Hafen Gäste auf Zeit empfängt, mit dem das Pärchen jetzt "in See zu stechen" gedenkt. Zumindest der "Spiegel" aber verliert langsam die Geduld mit den beiden, und erzählt nun im nächsten Heft (s. Abb.) die ganze, auch für alle Zuschauer frustrierende Geschichte des glücklosen Paares als Titelstory - die bisherige zumindest. Bis es wohl in nicht allzu ferner Zukunft, vielleicht schon nach der Urlaubszeit, wieder heißt: Teil II. in diesem Heft!


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Frühjahrs-Shopping in Deutschland
'SIE IHN' (Gemälde: Peter Nagel, Kiel - m.frdl.Gen.) 'ER SIE' (Gemälde: Peter Nagel, Kiel - m.frdl.Gen.)
  ENTSCHEIDUNG
  IM FRÜHLINGS-RUN


Der "Frühlingsanfangs-Run" auf Mode, Makeup und Männchen bzw. Weibchen ist in vollem Gang und wird noch viele schöne, aufregende Ratrace-Shoppingrausch-Wochen bereithalten, bis die nächste zu Sommeranfang eine wahre Hoch-Zeit der Schnäppchen-Gefühle auslösen wird. Wer also zu Silvester, beim Valentins-Shopping und an Fasching noch keine/n Liebste/n abbekommen hat, die/den er seither beglücken kann, muß sich sputen - die in Die himmlische Verheißung ewiger Glückseligkeit - nur einen Mausklick entfernt Frage kommenden Lovers sind auch im galoppierenden Frühling im Douglas- und Flashmob-Zeitalter nicht an jeder Ecke zu finden. Und daß die Paarung nur für das gemeine Volk besonders wichtig scheint, während sie für höher entwickelte Individuen auch sehr gut verzichtbar ist, wußte das Team von Jesus zwar schon vor zweitausend Jahren (s. Apostelbriefe), aber wen interessiert schon wirklich noch, was der so gesagt hat - vor allem, wenn die neue, nur zwölf Monate dauernde "Mein-Haus-mein-Auto-mein-Weibchen/Männchen"-Liferun-Erfüllungswahn 2012 der satanistischen Hinterwelt-Kopfschußaffen-Kultur bereits wieder vollem Gang ist. Paarung24.de schließlich ist es, was - neben Fressen, Saufen, Shoppen, Haben, Gala-Party und After-Party-Gala-Sause - im Leben zählt. Nichwah, Jeff-Maria-Claus-Anja-Peter-Petra ?!?


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OFFENBARUNG:
Die Hinterwelt-Mattscheiben hinter den deutschen
Fernseh-Mattscheiben!
Die Mattscheiben hinter den Mattscheiben

Der große INCREDIBLE SEASITE
ADEPP(T)EN-KNIGGE

Die ultimative Anleitung, wie man als unbedarfter Sesselfurz-Spießer, seines Bißchen Verstandes durch Berührung mit den okkulten Optionen der Eigeninflation beraubt und ledig*, zum gesellschaftsfähig-bedeutenden, heimlich-offenkundigen ADEPP(T)CHEN und "Hinterwelt-Herrscher" wird, der andere jeder Provenienz und Charakteristik nach Belieben manipulieren und nach der eigenen, dementen Pfeife tanzen lassen kann, ohne selbst wirklich etwas zu können oder zu verstehen, finden Sie dauerhaft hier! Solange Sie orientierungsbedürftig sind - also noch auf lange Zeit, und immer wieder.

* Schon der satanistische "Vordenker" seiner heutigen Nachläufer-Schar an "Adepten" aller Schichten, Ebenen und Logen, Aleister Crowley, der 1978 in Amsterdam in seiner jetzigen Inkarnation meine Nähe und Bekanntschaft suchte und vorübergehend auch genießen durfte, warnte in seinen Schriften (und damals wie heute vergeblich) seine Möchtegern-"Kollegen" vor allzu unbedarftem Umgang mit okkultem (Pseudo-)"Wissen": "The danger spoken of is madness, and insanity." Am Ende blieb auch er selbst nicht verschont...




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