From uptight, short-sighted, narrow-minded hypocrites,
All I want is the truth,
Just gimme some truth.
I've had enough of reading things
By neurotic, psychotic, pig-headed politicians,
All I want is the truth,
Just gimme some truth.
I'm sick to death of seeing things
From tight-lipped, condescending mama's little chauvinists,
All I want is the truth,
Just gimme some truth now.
I've had enough of watching scenes
Of schizophrenic, ego-centric, paranoiac prima-donnas,
All I want is the truth now,
Just gimme some truth.
All I want is the truth.
Just gimme some truth.
(John Lennon, aus:
"IMAGINE", 1971)

Mehr als ein Theater:
"LIBERTÉ"
Während in Deutschland der debile Papst Benedikt nur den verquasten, belesenen Müllstaub eines Kirchenpolitikers durchs Land hustete, der die geistigen und seelischen Poren der Deutschen verblendet und verstopft wie die Asbeststaubwolken die Körper und Anzüge der Flüchtlinge von Ground Zero, wurde in Toulon am 18. September ein weiteres "Théatre de Liberté" eingeweiht - mit Fanny Ardent, Emmanuelle Béart, Michel Boujenah, Tchéky Karyo, Natalie Baye, und wer sonst noch Namen und Bedeutung im zeitgenössischen französischen Theater hat. Kulturminister Frédéric Mitterand ließ es sich nicht nehmen, das Einweihungsband eigenhändig zu zerschneiden. Das große Publikum konnte die ganze Zeremonie auf einer Großleinwand vor dem Theater und als Livestream im Internet verfolgen - und am Abend der Eröffnung erhellte das heute überall so unvermeidliche Feuerwerk den neuen Ort des Geistes der Freiheit, der in keinem Land der Erde so substantiell und inhaltlich verstanden und gelebt wird wie in Frankreich.

Endlich:
PETRAS
"GLÜCKLICHE
TAGE"
BEENDET
Das nicht mehr ganz taufrische Gastspiel von Petra Gerster (s. Foto) in der Hauptrolle der nur auf Hülsen und Fassaden (Klamotten, Frisur, Schminke) fixierten Medien-Prostituierten Winnie in Samuel Becketts Geniestück "Glückliche Tage", die nur endlos ihr Leben rekapituliert und dabei immer tiefer im Treibsand der halluzinierten Wahrnehmung ihrer "glücklichen Tage" versinkt, wird dieses Jahr endlich beendet sein. In dieser Saison übernimmt die begabte wie international beliebte französische Schauspielerin Cathérine Frot die Rolle - einen Vorgeschmack darauf gab sie jetzt vorab schon im Théatre de Nice, und wurde dafür gefeiert. Wer ihren nicht näher definierten Zuhälter geben wird (in der Nebenrolle bisher: "Teerdeckel" Fornopf, der im Stück wie im Leben dabei invalide, mit eingeschlagenem Schädel orientierungslos um sie herumkriecht, vergeblich nach Möglichkeiten des Selbsterhalts suchend), ist noch offen. Wer seinen eigenen "glücklichen Tagen" im Sandmännchen-Deutschland nun für einen wirklich beglückenden Abend am Strand von Pampelonne entkommen möchte, der sollte sich rechtzeitig um Karten bemühen. Cathérine Frots lebendiges Verständnis des Stücks und ihrer Rolle - siehe: "Nice-matin" - macht Ihnen jedenfalls sicher mehr Lust darauf als Petras geistleer-teutonische Schablonen-Vortragsdramaturgie...

Gefiederte Omen
TAUBEN-STREIK
Wie schon beim verfrühten "Millennium"-Silvester, weigerten sich auch am Ende des kirchlichen "Friedensmonats" Januar die Tauben des Papstes, mit denen er "Rom und die ganze Erde segnen" wollte, erneut, davonzufliegen. Immerhin blieb diesmal wenigstens eine auf dem Papst-Balkon, und flüchtete nicht, wie die zweite, erschreckt zurück in den dunklen Innenraum dahinter - wie beide Tauben an Silvester 2000 zum Auftakt des Jahres, das dann mit "Ground Zero" die Zivilisationsgeschichte fortschrieb. Was die gefiederten Orakel jetzt wieder vom Flug abhielt, werden wir sicher noch erleben - das Jahr hat ja gerade erst begonnen.

eines Gemäuers
REICHSTAG
IN PAMPELONNE
Aus lauter Scham und Verzweiflung darüber, welche einfältigen, verlogenen und belanglosen Witzfiguren aller Fraktionen und Ämter in Deutschland sich an der Leine der minderbemittelten Hinterwelt-"Herrscher" und unterbelichteten Istzustands-Schmarotzer des okkulten "Ko(s)miker"-Abschaums durch's Tagesgeschäft ihrer visionslosen Realo-Politik lavieren, ist nun auch das Reichstagsgebäude aus Berlin ins milde Klima des Südens emigriert und hat sich am westlichen Ende von Pampelonne niedergelassen. Wo die Diätenwürstchen der "politischen Klasse" künftig in Berlin tagen sollen, sei ihm, wie es sagt, "schnurzkuppelegal", und der Bürgermeister von St. Tropez hat ihm bereits verlockende "neue Aufgaben" in Aussicht gestellt - zum Beispiel ein jährliches "Internationales Zirkus-Festival" in Konkurrenz zu dem in Monaco. Der ehemalige deutsche und nun südfranzösische Zweckpalast "freut sich" nach eigenen Angaben "bereits sehr auf die neue Herausforderung" - so ganz hat er die deutsche Hülsenschwätzerkultur also noch nicht hinter sich gelassen. Aber das kommt sicher noch...

Adeptenforschung
"IPSISSIMUS"
DINGFEST GEMACHT
Erfolg der Wissenschaft: Der ebenso hartnäckigen wie begnadeten Hinterwelt-Forscherin Verbena Mangold von der biologischen Fakultät der Universität Freiburg ist es nach jahrelangen, heldenhaften Tauchgängen in den Abschaumkanalnetzen der okkulten Parallelwelt endlich gelungen, den "Ipsissimus" des deutschen B-Ebenen-"Kosmos", seines Zeichens "Großmeister aller Freimaurer-, Illuminaten- und Tapetenkleister-Logen" sowie "Meister vom Stuhlgang" der gesamtdeutschen Kirmesganoven-"Hierarchien" hinter den Kulissen von Gesellschaft und Politik dingfest zu machen und zu vermessen. Nachdem sie ihn von seiner diffusen Jaucheschaum-"Aura" zur halluzinativen Selbstvergrößerung gereinigt hatte, wies der kaum fingergroße Exkrementen-Dickwurm keinerlei Anzeichen einer zerebralen Aktivität auf. Zudem scheint er nur von einem einzigen Hauptnerv durchzogen zu sein, der nichts als anabolische und katabolische Aktivitätsreize produziert. Zu weiteren Untersuchungen wurde er in ein Reagenzglas mit hochprozentigem Alkohol eingebracht, um naturnah erhalten seziert werden zu können. Seine letzte "Lautgebung" vor dem Ausbleiben von Lebenszeichen klang wie: "Hunga!" oder "Bunga!", es könnte aber auch "Uga!" gewesen sein. Frau Mangold jedenfalls dürfte für ihren bedeutenden Durchbruch bei der Demenzkrüppel-Hinterweltforschung der nächste Nobelpreis für prähumane Biologie sicher sein.

Poesie statt Plastik
HAUTE CULTURE
Haben Sie auch schon so ein tolles, schickes Premium-Smartphone und tatschen auf Schritt und Tritt, im Stehen und Sitzen, und überall, wo Sie sind, auf dem kleinen Screen herum - froh, endlich von jeder rationalen Anstrengung bei der Bedienung eines Handys befreit zu sein und den evolutionären Schritt zurück zum Affen-Bilderbewußtsein machen, hübsche Apps antatschen und sehen zu können, was dann Faszinierendes passiert ? Bei Facebook twittern, was die Welt bewegt - oder mit unlimitierter Flatrate in Deutschlands limitiertem Stammtisch-Medienland verfolgen, was die letzten ärmlichen Erhebungen seiner Schreberflachhirn-Kultur endgültig grassiert und plattmacht ? Und bei welchem Provider haben Sie sich Ihr albernes Plastikscheibchen ohne Knöpfe zu völlig überteuerten Monatsraten eingehandelt, um allen illusionären I-/Me-/Mine-Phone-Glamour anderer vermeintlich verblassen zu lassen ? Hélas - ohne französische Raffinesse und Haute Culture geht auch auf diesem Gebiet - Galaxy hin, Apple her - garnichts, und wenn Sie die geistlose, zunehmend irre werdende, barbarische Weltwirklichkeit noch einigermaßen kultiviert zur Kenntnis nehmen und, wenn's denn sein muß, kommentierend begleiten wollen, dann führt an Dior mal wieder nichts vorbei: Nur auf dem kleinen Edelscreen seines "CRISTAL-SAPHIR"-Smartphones (s. Bild oben) und seiner Distanz zur Wirklichkeit ist die zeitgenössische Welt noch halbwegs schmerzfrei erträglich. Ihren "Made in China"-Polyesterriegel jedenfalls sollten Sie künftig - mit Rücksicht auf das Weltempfinden der Menschen Ihres Umfelds - lieber in der Tasche stecken lassen...

Freiheit für alle
NOCH EIN HERZCHEN
FÜR DEUTSCHLAND
Die Not ist beendet - Deutschland hat wieder einen Präsidenten, einen der Herzen, für alle und alles. Auch für Banker, viel Geld zu verdienen, und für ihre Kunden, ein Konto zu haben, Geld einzuzahlen und wieder abzuheben, für Reiche und Arme, reich und arm zu sein, und ihre Meinung sagen zu dürfen, ohne dabei abgehört zu werden, und sonntags zur Kirche zu gehen, und im Sommer an den Wannsee. Also richtig frei, unfallversichert und rentenberechtigt. Auch an kirchlichen Feiertagen, Valentin und am Red Nose Day. Und für Batteriehühner etwas mehr Bewegungsfreiheit zum Eierlegen, dann wird auch das Weltklima besser. Amen!

"Vom Fach"
EIS IM
FERNSEHGARTEN
Rapide bergab geht es nicht nur weiter mit dem okkulten Hampler- und Pöbelsender ZDF, der laut Selbstdarstellung bei Eis "vom Fach" ist, sondern auch mit seinen Temperaturen. Seit Anfang Februar sind alle Heizungen im Sendehaus ausgefallen, der "Fernsehgarten" ist vereist wie die Innenwelt der Mitarbeiter, und die Sprecher und Moderatoren versuchen vor ihren Auftritten, sich notgedrungen mit Leibesübungen (s.o.: Claus Kleber bei rhythmischer Selbstumarmungs-Gymnastik) ein wenig aufzuwärmen. Das übrige Personal hält sich mit Tauchsieder-Getränken und dicken Mänteln in der Senderkantine bei Laune, und viele glauben nicht mehr, daß der Niedergang der Temperaturen und Perspektiven des Senders noch einmal zu stoppen oder gar umzukehren ist - wie Michelle Hunziker, die nun, nach Gottschalk, ebenfalls in hellere und wärmere Mediengefilde geflüchtet ist, weil sie beim Gedanken an den Sender "ein schlechtes Gefühl im Bauch" verspürt. Wenn auch andere noch anfangen, so hellfühlend bis hellsichtig zu werden, ist der neue Intendant Bellut bald mit der unterbelichteten Hinterwelt-Sumpfkröte Fornhopf allein im Sender und kann ihn dichtmachen. Mit GEZ-Geldern allein ist nun mal kein Sender zu machen, und mit geistlosem Schreber-"Mulch"-Horizont nicht einmal eine Programm-Welt.

Problem-Müll
MARITIME
LÖSUNGEN
Pünktlich zum Beginn der Badesaison, und zum dritten Mal in Folge seit dem Start 2010, hat Ste. Maxime seine "Poubelle flottante" aufs Meer hinaus gebracht, eine schwimmende Mülltonne, in der Yachten und Boote ihre Bordabfälle entsorgen können und so die maritime Welt bewahren helfen. Eine vorbildliche Idee (wenn auch, angesichts der planetarisch katastrophalen Meeresvermüllung, nur im kleinen Rahmen), für die Ste. Maxime längst alle Umweltpreise der Welt verdient hätte. Die Tonne hat Platz für den Abfall von ca. 100 Schiffen und wird täglich geleert.

Exklusiv-Interview
SARKOZYS
"VERGIFTETES
ERBE"
"Nice-matin" hat seinen journalistischen Lokalvorteil zu nutzen gewußt, und als erste Zeitung Frankreichs ein Exklusivtreffen mit Georges Hollande, dem betagten Vater des neuen Präsidenten zustande gebracht, der - Ironie des Schicksals - ausgerechnet in den Hügeln von Cannes, hoch über den Köpfen der Botox- und Mascara-Meile der Croisette sein Domizil hat. Der alte Algerienkämpfer hat durchaus eine andere politische Gesinnung als sein Sohn, ihn aber "natürlich gewählt" und hofft, er werde "Frankreich wieder aufrichten" - obwohl Sarkozy ihm "ein vergiftetes Erbe hinterlassen hat". Den ganzen Bericht mit Foto finden Sie online unter Rencontre à Cannes !

"Endlich wech!"
DIANE KRUGER
IN PAMPELONNE
"Endlich wech" aus Deutschland ist nun auch Diane Kruger, von "Paris Match" gerade zur "schönsten Europäerin" ernannt und als Jury-Mitglied mit der Bewertung der internationalen Beiträge zu den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes betraut - eine Einschätzung, gegen die schwerlich etwas einzuwenden ist. Verglichen mit ihr sieht auch der dröge amerikanische Bettphantasien-Pummel Marilyn Monroe, aus Jubiläumsgründen zum Leitmotiv dieser 65. "Festivités" ernannt, nicht nur alt aus. Umso mehr, wenn die französische Kultur und mediterrane Luft in Pampelonne sie, wie man (oben) sieht, geradezu aufleben läßt und den grauroten Mief deutscher Teppichgala-Imitate und Mehltau-Fernsehgärten aus Haaren und Klamotten lüften darf. Die ganze Liste der Jury-Mitglieder von Cannes 2012 finden Sie u.a. bei Nice-matin!

Cannes 2012 (I)
FREE SPIRITS'
ROAD MOVIE
Lange vor Diane Krugers Geburt, nämlich 1951, auf 37 Metern zu einer Rolle
zusammengeklebtem Schreibmaschinenpapier geschrieben ("damit ich nicht ständig ein
neues Blatt einziehen muß"), 1957 erst nach zahlreichen (auch Namens-) Änderungen
auf Betreiben des Verlags veröffentlicht und sofort ein Welterfolg: Jack Kerouacs
Roman "On The Road" - ein Manifest der Beatnik-Bewegung, die der
Entwicklung der Hippie-Kultur in den Sechzigern voranging. Jetzt ertmals
verfilmt und als nominierter Beitrag bei den Filmfestspielen in Cannes (15. - 19.
Mai) ein preisverdächtiger Anwärter auf eine "Goldene Palme". Ein erster Trailor
zum Anschauen steht im Internet bereit, und wer seine literarische Grundbildung
erweitern will, für den gibt es, nach Jahrzehnten, nun auch die Originalausgabe
ohne die Verlagsänderungen. "Insider" der Beatnik-Kultur wußten es längst,
jetzt wissen es alle: Die Figur Dean Moriarty in "On The Road" entspricht Neal
Cassady, Carlo Marx ist Allen Ginsberg, Old Bull Lee ist William S. Burroughs,
und der Erzähler Sal Paradise ist Kerouac selbst. Zum Trailor des Films geht es
hier
entlang, und die beiden Hauptdarstellerinnen zeigen sich wie üblich schon mal in
Variety!
P.S.: Und sollten Sie nach Cannes fahren, schon mal merken: Das
einzige öffentliche WLan des kleinen Städtchens, dafür gratis, gibt es im Garten
des Rathauses - für alle!

Cannes 2012 (II)
"DIE DESSOUS
VON CANNES"
Nur noch Stunden bis zur Eröffnung der 65. Filmfestspiele, und schon bereichern sie die Umweltschützer - diesmal das Aktionskollektiv "MED / Méditerrané En Danger" ("Mittelmeer in Gefahr") - mit vier uneingeladenen Filmbeiträgen über "Die Dessous von Cannes". Die Kurzfilme zeigen, was nur wenige Meter von der 'Glamour-Promenade für vier Tage' (die die restlichen 361 Tage des Jahres über ohnehin nur eine ganz gewöhnliche, alternativlose Durchgangsstraße des Autoverkehrs entlang der Küste durch die sonst völlig zugebaute, veraltete Stadtarchitektur von Cannes ist) entfernt unter der Wasseroberfläche der Strände "glänzt" und "glamourt". Nämlich der ständig zunehmende Meeresmüll, der inzwischen auch im Mittelmeer immer bedrohlichere Ausmaße annimmt. Nach einer Besichtigung dieser Meeres- "Dessous von Cannes" können Sie, wenn Sie wollen, auch gleich selbst, wie schon über eine Million andere, die "Pétition" zum Schutz des Mittelmeeres unterschreiben (meine Unterschrift hat die Nr. 25337). Damit die Filmfestspiele und der Durchgangsverkehr der Küstenstraße nicht irgendwann mal nur noch am Rand einer stinkenden Kloake verlaufen!

"Sommer-Geschmack" ?
EISKALTE
LANGEWEILE
Die Zeiten sind zwar längst vorbei, als "Fürst Pückler" das Lieblingseis der
Deutschen war, weil es daneben nur Schokoladen-, Erdbeer- und Vanilleeis gab - aber
wie "der Sommer schmeckt", davon hat Deutschland, allem großmäuligen Reklamegetöse
seiner Langweilehersteller zum Trotz, nach wie vor keinen kalten Schimmer. Die
exorbitant teuren Schweden-Luxussorten kann sich nicht jeder leisten, und den
deutschen Industrieeisrührern fällt ohnehin nichts anderes ein, als kleine
Schokosplitter in gewöhnliche Eissorten zu streuen, oder dämliche
Romeo-und-Julia-Filmverpackungen als "neue Kreation" anzupreisen. Wer wirklich
wissen will, was Speiseeis sein kann und welche kulinarischen Kreationen damit
mögich sind, dem bleibt eine Entdeckungsreise nach Frankreich nicht erspart. Für
den "höheren Eisgenuß" können Sie ganz einfach überall in Frankreich ins nächste
Geschäft gehen, und dort vielleicht eine der zehn neuen
"Kreationen
dieses Sommers" (s. Bild oben) ausprobieren, neben vielen
weiteren, von denen Sie noch nicht einmal gehört haben werden, und bei deren
Entdeckung Sie die deutschen Eishersteller verfluchen werden, die Ihnen weismachen
wollten, ihre geistlose Standardpampe sei "Sommergeschmack"!
Mein Favorit dieses Jahr: Die neuen Sorbets von PICARD!

Intelligente Franzosen
FOOD GEGEN
FETT UND
DUMMHEIT
Wer - statt sich bei seinem stereotypen "Lieblings-Italiener" mit Pasta, Pizza und Budino fett und krank zu essen, dabei seinen IQ zunehmend fundamentaler Schlichtheit entgegenzufüttern - lieber so gesund, schlank und intelligent werden will wie die Franzosen, der sollte sich an ihrer kultivierten Ernährung orientieren. Die kann selbst bei den hartnäckig herzkrankheitssüchtigen Deutschen mit ihrer notorisch hirnlosen "Herzchen-Maler"-Kultur nachhaltige Wirkung erzielen - wie jetzt in klinischen Studien bewiesen wurde. Allen voran reduziert die besonders im Midi ganz alltägliche violette Kartoffel, reich an Nährstoffen, Phenolsäuren, Antioxidantien und Karotinoiden, die arteriellen Spannungen und Risiken von Herzerkrankungen rapide, und baut schnell jedes Übergewicht ab. Daneben steigert sie die kognitiven Leistungen und reduziert diverse Entzündungsrisiken. Ideal ergänzt wird ihre Wirkung durch die südfranzösische "Beeren-Kost", also Erd-, Him-, Heidel- und Johannisbeeren, deren Antioxidantien das Gehirn vor freien Radikalen schützen und damit auch alterungsbedingten Gedächtnis- und Leistungsschwächen vorbeugen. Darüber hinaus erfüllt sie geradezu eine "Hausputz"-Funktion bei der Entsorgung toxischer Proteine. Das amerikanische Wissenschaftsmagazin Journal of Agricultural and Food Chemistry schwärmt geradezu von den Wunderwirkungen der südfranzösischen Intelligenz- und Schlankheitskost, und amerikanische Züchter wollen jetzt sogar eine violette Tomate namens "Indigo Rose" züchten (wohl nur, um violette Hamburger auf den Markt zu bringen)!

Von Schwarzkünstlern
und Weltplünderern
"LÖCHER IM
SCHIRM" -
ODER IM HIRN ?
Während die Weltplünderer der Banken wieder hemmungslos zugreifen und Millionenboni
aus fremden in die eigenen Taschen überführen, meldet die IWF-Chefin Lagarde
weiter alarmierende "Löcher im Euro-Rettungsschirm", die es umgehend zu stopfen
gelte - und die Sitzfleisch-"Intelligenzia" der akademischen und publizistischen
Schwarzkünstler beweist unbetrübt und ohne jeden Selbstbegriff nach wie vor, daß
sie nicht einmal in der Lage ist, auch nur eins und eins zusammenzuzählen, Fakten
miteinander in ein Beziehungsgefüge zu setzen und zu den einfachsten, offenkundigen
Erkenntnissen und Schlüssen zu kommen, die es wert wären, publiziert zu werden.
Aktuelles Beispiel: die tastenkundigen Grauwertproduzenten der "Süddeutschen
Zeitung". Die verbalisiert, online in ein und derselben Ausgabe (19.4.2012),
aber auf Einzelfürzchen-Beiträge verteilt, daß in der Bankenwelt wieder hemmungslos
"Die
Gier zurückkehrt", was selbst in der Aktionärswelt für
"Aufruhr"
sorgt, während in Deutschland viele
"Bürgermeister
von Hartz IV. leben müssen", immer mehr Versicherte sich die
"Krankenversicherung
nicht mehr leisten können", und die EU und IWF (Lagarde) von
Griechenland nun auch noch fordern, die ohnehin schmalen
"Privatlöhne
weiter zu senken", gleichzeitig aber die Banken weiter mit noch mehr
(Steuer-)Geldern zu bedienen. Begleitet von einem akademischen Narren namens
Streeck, der angesichts der offenbar werdenden sprengenden Unlogik einer asozialen,
systemverbrämten Finanzkriminalität nun die Idiotie besitzt, die schon immer
grundlegend antidemokratische Totgeburt eines
"Demokratischen
Kapitalismus am Ende" zu sehen - als ob sie je anders angefangen
hätte, je demokratisch gewesen, "demokratischer Kapitalismus" nicht der
hirnrissigste Widerspruch in sich wäre!
Nicht die widersinnigen "Rettungsschirme" haben nach wie vor "Löcher", sondern
die Hirne derer, die diesen Wahnsinn für eine plausible Weltgestaltung und
Lebensgrundlage für Menschen halten, sie auf deren Kosten um jeden Preis (für
andere) aufrecht erhalten und - als Krönung! - auch noch weiter betreiben wollen.
Und der Publizisten in Deutschland, die in der Lage sind, eine Aneinanderreihung
solcher Berichte und Meldungen zu produzieren, ohne auch nur den Versuch einer
Synthetisierung für nötig zu halten, sie auch nur ansatzweise zur schlichtesten
Dominologik einer Betrachtung zusammenführen zu können, die die klare Erkenntnis
der Sachen wie des eigenen Schwachsinns solch endlos perpetuierten Grauwert- und
Schwarzkunstgeschwafels als "Intelligenzleistung" ermöglichen würde. Bis zum (auch
dem eigenen) dummen, bitteren Ende.
Merke: In den Händen von Affen und Nimbus-besoffenen Geistesschrebern ist
keine "Feder mächtiger als das Schwert", wie sich die beschränkte deutsche
Nanospießer-Journaille so gern bauchpinselt - und schon garnicht mächtiger als "das
Kapital" -, sondern nichts als ein stumpfer Grauwertgriffel.

Endlich zuhause
TV-DENKERIN
IM GLÜCK
Die nicht nur intelligenteste, sondern auch mit Abstand bezauberndste und attraktivste deutsche Fernsehjournalistin und Kulturphilosophin Martina Hill hat es nicht länger in der von ihr luzide und kritisch begleiteten neudeutschen Stutzerkultur ausgehalten und ist, wie schon andere hellwache Zeitgenossen vor ihr, nun auch endgültig nach Pampelonne geflüchtet. Befreit und glücklich präsentierte sie in einer Live-Übertragung ihre neue Lebenswelt, und verabschiedete sich mit dieser letzten Vertragspflicht endgültig von ihrer, wie sie sagt, "Dummerchen-Sippe im Zwergen-Deutschen-Fernsehen ZDF" - wie auch "deren Publikum, das sich so einen Sender nicht nur gefallen läßt, sondern auch noch selbst finanziert". Nur modisch ist sie noch nicht ganz in ihrer neuen Heimat angekommen und trägt noch Versatzstücke aus dem Fundus ihres alten Senders - aber das wird sich mit zunehmender, auch geistiger Akklimatisierung sicher schnell ändern. MIDIMAL hält Sie auf dem Laufenden!
Mit einer großangelegten Werbekampagne (Plakate, Anzeigen, TV-Spots) wollen die beiden GEZ-Anstalten im neuen Jahr 2012 neues Vertrauen und Interesse gewinnen, nachdem sie letztes Jahr durch endlose Serien an Pleiten (Gottschalk, Will, Jauch), Betrug und Bestechung (NDR-Griff in Behinderten-Lotterie-Spendenkassen zur Selbstbereicherung, MDR-Sport-Abzocke, KiKa-Korruption) und Programm-Einfalt (kakophone Kochshow-Lafertouillen mit großem Latrinum, ZAPPing statt Medienverstand) auch die letzten Zuschauer zum Bezahlfernsehen ("SKY", etc.) abgetrieben haben. Ob's gelingt ist mehr als zweifelhaft - die Plakatmotive (s. oben) lassen auch nicht gerade Kommunikationskompetenz erkennen.
chen-Gelübde-inv-Br-FrSm.jpg)
ALTBRAUNER
WIEDERGÄNGER
Was macht eine altbraune Hinterweltmafia, die ihren "Kronprinzen der
Charakterlosigkeit" schon im ersten Anlauf hat scheitern sehen, aber die
Bevölkerung nach wie vor für so dämlich hält, ihr eine vermeintliche
"Glanz-Figur" als neuen "Leader" verkaufen zu können, da der "gewöhnliche
Mensch" ja ein hirnloser Phänomenfuzzi ist, der nichts als Schein sucht
und versteht ? Richtig: Sie führt dem Publikum eben noch deutlicher vor, für wie
blöd man es hält, und bläst den zusammengefallenen Soufflé-Helden Guttenberg eben
langsam und systematisch wieder zu adretter Zumutbarkeit auf. Zur Ablenkung von
seinen Hirnverkrüppelungen und Hemmungsdefiziten wird er dazu auf ein
abwegiges Society-Promi-Nebengleis geschoben und darf sich dort, wie abgesprochen,
als "harmlosen Klamauk" ganz sanft eine kleine Torte ins Gesicht schieben lassen,
weil sowas ja nur "ganz Großen" passiert, und er dann "ganz souverän" darüber
(endlich mal wieder) "lachen" kann - umringt von Presse und TV, damit er bis zu
seinem Comeback nur weiter "aktuell" und "in Erinnerung" bleibt. Außer zynischen,
faschistoiden Eigenwerbungs-PR-Trotteln mit "yuppisierten", mitleidzockenden
"Dolchstößlein"-Phantasien käme wahrlich kein noch so beschränkter Vollidiot auf
die absurde Idee, das zur Zeit (und hoffentlich für immer) bedeutungslose und
mit Ehrenamt künstlich hochgehaltene Würstchen Guttenberg durch ein Törtchen
reaktualisieren und "aufpoppen" zu wollen! Vielleicht verschleiert ja so ein
Sahnehäubchen im Gesicht beim Publikum tatsächlich alle nüchternen Horizonte der
Betrachtung - wie Gerichtsverhandlungen, Lügennotorik und Aberkennung beruflicher
Zumutbarkeit und Eignung als Politiker für deutsche Bürger und Wähler.
Heine feiert nach wie vor, und täglich frisch, seine zeitlosen
Triumphe im neuen, alten Deutschland (s. diese Spalte, ganz unten).
Es ist schon im Sommer 2011 aufgetreten, zuerst in Deutschland in der Nähe der holländischen Grenze, und seitdem verbreitet es sich, von den beschränkten deutschen Verblödungsmedien bisher weitgehend unterschlagen oder zu einer "ganz normalen Begleiterscheinung der Viehzucht" verharmlost ("Die Zeit"), rasend schnell und flächendeckend über ganz Europa: Das neue Killer-(Bunya-)Virus, nach dem Ort seiner Entdeckung "Schmallenberg-Virus" benannt. Rinder, Schafe und Ziegen sind bisher betroffen, und die verheerenden Wirkungen zeigen sich an den Geburten infizierter Muttertiere: Tausende Tiere kommen tot, mit fehlgebildetem Gehirn zur Welt, viele andere mit verkrüppelten oder gelähmten Gliedern - und bei vielen Tieren kommt es erst garnicht mehr zu Nachwuchs. In Deutschland sind laut dem französischen Seucheninstitut Centre ressources épidémiosurveillance bereits 908 Viehzuchtbetriebe verseucht, mit Zigtausenden von Tieren (Karte oben anklicken!), in Frankreich 670, in Belgien 213, in Holland 153, in Großbritannien 121, in Luxemburg 7 und in Italien 1 (Stand: 9. März 2012). Da das Virus vor allem durch Gnitzen verbreitet wird, erwarten Eperten jetzt zu Beginn des Sommers seine wirkliche pandemische Ausbreitung - und Ende Februar erst hat die Abkalbzeit bei Rindern begonnen, die das ganze Ausmaß der Seuche zeigen wird. "Das ist eine ernste Bedrohung für die Tiergesundheit in Europa.", stellt Wim van der Poel, Leiter des Zentralen Veterinär-Instituts in Holland, lapidar fest. Ob sich das Virus von den Muttertieren nicht nur auf den eigenen Nachwuchs, sondern auch auf Menschen überträgt, die ihr Fleisch essen und gegessen haben, ist bisher völlig unbekannt - und wird sich vielleicht erst zeigen, wenn Frauen selbst Kinder gebären. Also in den nächsten neun bis X Monaten. Auf jeden Fall aber dürften bei abnehmender Geburtenrate der Tiere die Preise für ihr Rind-, Kalb-, Lamm- und Ziegenfleisch demnächst sprunghaft steigen - falls überhaupt noch jemand europäisches Fleisch essen will. Die ersten Einfuhrverbote anderer Länder sind bereits erlassen.

Stammzellen-Mac
HAMBURGER
FÜR BESSERESSER
Wie Le Monde-online meldet, ist der erste Hamburger aus Stammzellen zum beißen nah: Schon im Herbst 2012 soll die Produktion beginnen und in den nächsten Jahrzehnten einen Großteil des natürlich gewachsenen Rindfleischs vom weltweiten Markt verdrängt haben. Davon ist zumindest sein Erfinder, Marc Post von der Universität in Maastrich/NL, überzeugt. Für seinen ersten Hamburger hat Dr. Post im Fötalserum einer Kuh die Muskelzellen eines Rinds kultiviert, und sieht sogar die "Anreicherung" des gezüchteten Fleischs mit ungesättigten (Omega 3-) Fettsäuren als möglichen Nutzen an - neben dem für Klima und Umwelt. Denn bereits 70% der Agrarflächen der Erde werden für die Viehzucht beansprucht, und der Ausstoß an Methan, das zwanzigfach stärker ist als CO², mache bereits 18% der klimaschädlichen Gase aus. Einen ersten Fan seines Zombieburgers hat Post schon gefunden: den "outgesourcten" MDR-Dekoständer Thomas Lusch (s.o.). Kosten Sie, wenn Sie wollen, selbst mal 'rein!

Kein Teutonengrill!
BLAUE STUNDEN
OHNE ENDE
Haben auch Sie "ras le bol" von deutschen Balla-Ballamann-Urlaube(r)n jeder Art ? Dann erholen Sie sich doch von Land und Leuten mal bei endlos "blauen Stunden" in Madagaskar - schon ab 88,-- Euro für zwei Personen gehört ein Appartement direkt am Meer einen ganzen Tag lang Ihnen, und für längere Aufenthalte lassen sich sicher Pauschalen aushandeln. Klicken Sie einfach mal 'rein!

ALLES IN
DIE "SCHIRME"!
Der ESM ("Euro-Stabilitäts-Mechanismus", astronomisch: Schwarzes Loch) ist ein Jahr vorgezogen worden, weil der EFSF-Rettungsschirm nichts geholfen hat. Im Gegenteil: Von den europäischen Stabilitäts-Ranking-Staaten ist nur noch Deutschland übrig, was den Druck der Solidarität auf ein einziges Land noch erhöht, den anderen Euro-Wirtschaften als stabiles "Rückgrat" zu dienen. Da nützt es garnichts, daß die ehemalige Rating-Agentur-Analystin Sara Bertin, in dieser Funktion selbst (und allein, wie alle Kollegen auch) für die Bewertung von 7 Ländern zuständig, sich fast schon belustigend und kabarettistisch auf Artikel 1 der amerikanischen Verfassung, die "Meinungs- und Ausdrucksfreiheit", als Geschäftsgrundlage der Rating-Agenturen beruft (Le Monde-online, 23.1.2012). Die weltweiten Zocker und Abzocker der frei floatierenden Finanzwelt wollen sich nunmal orientieren, wo sie ihr Geld am schnellsten und risikoärmsten multiplizieren können, ohne in wirtschaftliche Realprozesse involviert, also parasitär Gewinne schröpfen, ohne zur Wirtserhaltung und -pflege verpflichtet oder auch nur an ihr beteiligt zu sein. 500 Milliarden - ein "kleiner" Teil davon "in Cash", und alles sowieso wieder auf Kredit - sollen also einer zigfach höheren Verschuldung der Länder "finanzielle Stabilität" verleihen! Bleibt nur eine Frage, die auch Sara Bertin nicht anzusprechen wagt: In wessen Privatschirmkonten auf den Cayman Islands und anderswo werden die 500 "virtuellen" Milliarden in kürzester Zeit "verschwunden" sein, die dann von den Steuerzahlern Europas in echter Geldarbeit abzuleisten sein werden ? Mein Vorschlag: Zuerst die Rentenansprüche und Privatvermögen aller verantwortlichen Politiker und Banker der letzten zwanzig Jahre zur Rückzahlung heranziehen. Die Einkommen und Rentenansprüche aller anderen Berufsgruppen können dann ja den Rest abstottern - in, sagen wir mal, drei- bis achthundert Jahren. Die aber wird es nicht mehr geben. Nicht einmal drei bis acht...

Flucht aus der Krise:
EURO SICHER
IN PAMPELONNE
Das Symbol des europäischen Wirtschaftsglanzes, die EURO-Skulptur vor der EZB in Frankfurt, war dem Leidensstreß seiner Mißhandlung durch unfähige, visionslose Politiker und der daraus resultierenden, nicht mehr zu lösenden Endloskrise um seine Währung nicht mehr gewachsen und ist, nach Bankier Ackermann, endgültig davor in den Süden geflüchtet. Nachdem bereits in der zurückliegenden Silvesternacht Ackermanns Flucht mit einem Sack voll Geld von einem aufmerksamen Schnee-Parkwächter vereitelt worden war (s. MAINHATTAN JOURNAL, 2.1.2011), scheint sie diesmal ebenso geglückt zu sein wie die des EURO-Zeichens selbst. Letzteres zumindest sonnt sich seither am "Plage Moorea", erfreut sich bei Möwen, Eidechsen und Surfern (zum Anlehnen der Surfbretter) großer Beliebtheit (während Ackermann auch hier noch den Zorn des ohnmächtig verschuldeten Volkes fürchtet - s. Bild), und würde um keinen Preis der Welt mehr an seinen alten, ohnehin durch die Umzugspläne der EZB nur noch befristeten Stammplatz in Frankfurt zurückkehren. Schon garnicht in "Euro"!
"Scarlet Woman"
BEI 'ROT' GEHEN
MÄNNCHEN DIE
LICHTER AUS
Wie eine Studie an der Universität Rochester (USA) jetzt herausfand (s. ParisMatch.fr, 20.3.2012) steigt die Anziehung einer Frau je nach Farbe der Kleidung, die sie trägt. Die 96 männlichen Testpersonen fanden, unabhängig von anderen Attributen, die in rot gekleideten Frauen am attraktivsten, und - was längst nicht mehr nur für's amerikanische Gemüt besonders wichtig ist - waren auch bereit, am meisten Geld für sie auszugeben. Also, Mauerblümchen aller Länder: Wenn ihr spendable Brunftmännchen sucht, geht nur noch in rot, und schon schüttet Amor oder wer sein reiches Luxusgaben-Füllhorn über euch aus. Ob die packungsverblendeten Männchen der perversen Fetischkultur unseres materialistischen Rotlichtplaneten auch rote Reizwäsche lieber ficken als andere, wurde nicht untersucht - und ebenso wenig, ob besonders Wolle, Lack, Leder oder Seide sein deformes Paarungsinteresse weckt. In Las Vegas soll ein Mann sogar schon mit einer Verkehrsampel im Standesamt erschienen sein...
"Nice-matin" bietet zur Zeit die "3. Leser-Kreuzfahrt" an Bord der "COSTA MAGICA - Die ganze Magie Italiens" zur Buchung an. Ein besonders auch für eventhungrige Deutsche interessantes Angebot, vom 7. bis 15. Juni 2012 "Hauptstädte und Visionen Europas" vielleicht mal aus anderer Perspektive kennen zu lernen - an Bord eines Schiffes der gerade weltweit vielbeachteten Kreuzfahrtlinie "Costa". Die embedded Drehbuchgriffel des ZDF-"Traumschiff" haben sich bereits eingebucht, um endlich mal über ihren Loreroman-Anekdötchen-Horizont hinaus ein paar relevante Innenwelt-Einblicke in unsere zeitgenössische Titanic-Kultur zu gewinnen. Klicken Sie 'rein, solange noch ein magisches Plätzchen "pieds dans l'eau" zu haben ist!

"Körperwelten"-Karussell
"Wetten, daß"-König
Guttenberg!
Die zweitwichtigste Entscheidung über die Zukunft Deutschlands nach der, ob Griechenland sein südlichstes Bundesland werden soll, nämlich die der Nachfolge des "Wetten daß"-Moderators, ist endgültig geklärt: Ab kommenden Mai 2012 soll die vorübergehende Urlaubsvertretung eines Verteidigungsministers, der "Kupfer-König" Guttenberg die hirn- und herzerweichende Lieblingssendung der Deutschen zu neuer Quotenblüte führen. Das beliebte "Körperwelten"-Paar Erika Berger und Lilo Wanders wird dagegen "Live" ins ARD-Vorabendprogramm wechseln, aus dem sich Gottschalk demnächst nach Hamburg abmelden wird, um die Sendung von der Maus Jauch zu übernehmen, die sich wieder ganz auf ihre "Muttis Millionencouch"-Rätselsendung konzentrieren will. Zeitgleich wechselt auch Markus Lanz zur ARD und übernimmt den Talkplatz von Anne Will, die künftig die Wettervorhersage der ARD-Tagesthemen präsentieren soll. "Kupfer-König" Guttenberg will vieles anders machen als die Vorgänger, nur eines nicht: Die Promi-Couch. Dort sollen auch in Zukunft Thomas Gottschalk, Loddar Matthäus und Dieter Bohlen die Stammtischwetten-Show in den Rang eines echten Wettereignisses aufbrezeln - und den Untergang des Mainzel-Matschbirnen-Senders ZDF vielleicht doch noch um ein paar weitere Monate hinauszögern, der jetzt verzweifelt nach einem Nachfolger für seine "Markus Lanz"-Talkrunde sucht. Giovanni di Lorenzo soll bereits Interesse gezeigt haben...
"THE SCHALK"FOR GOOD!
Nun hat Thomas Gottschalk auch auf dem ehemaligen Sendeplatz des "Sandmännchens"
im "Ersten" ausgedient, da selbst dieses, im Unterschied zu ihm, noch eine
"Mitteilung" hatte, für die anderer Aufmerksamkeit zu beanspruchen eine gewisse
Berechtigung besaß. Jetzt bleiben ihm immerhin noch die Gummibärchen, für deren
Kommunikation in vorläufig ungebrochener Abfolge immer neue Zielgruppen den
weggereiften nachfolgen - solange er zumindest denen als knallroter Hofnarr der
Okkultmafia noch lustig genug erscheint. Sollten die allerdings irgendwann einmal
herausfinden, daß auch seine mickrigen Geleeprodukte geradezu lächerlich sind neben
dem, womit französische Kinder aufwachsen und es ihr Leben lang nicht vergessen,
werden auch sie Thomas eines Tages mit Eischnee bewerfen: Den legendären "Oursons
Guimauve" nämlich, von denen jeder einzelne
ein ganzes Päckchen deutscher Gummibärchen mit einem Happs verschlingen könnte,
ohne sich auch nur zu verschlucken. Die Luxusausgabe des französischen
Kinderglücks (s. Bild) ist ab € 33,-- pro Dose zu haben - doch für
deutsche Mütter, die ihren Kleinen auch gerne einmal die französischen Naschbären
gönnen würden, habe ich das Rezept von Laurence Coulon hier zum Download
bereitgestellt - ein
Klick
genügt!
Weihnachtswunder
HIMMELS-VISION
WURDE WAHR
Die Deppen des A-Depp(t)en-"Spiegel" werden an Heiligabend nicht wenig gestaunt haben, daß ihre biblische Weihnachtsvision einer göttlichen "Paarung24.de"-Liebe durch ein intelligentes Universum prompt erfüllt wurde: Am frühen Heiligabend, "zur Bescherungszeit" (Frankf. Rundschau) gegen 17.30 Uhr MEZ, flashte die letzte Triebstufe einer Sojus-Rakete leuchtend über den deutschen Himmel. Sie sei "beim Eintritt in die Atmosphäre verglüht und dabei in kleine Teile zerfallen" (Heiner Klinkrad, Leiter der ESA-Analyse-Abteilung für Weltraumschrott). Diese Erklärung steht in Einklang mit den Messwerten von US-amerikanischen Beobachtungsstationen. Auch bei der UFO-Meldestelle in Mannheim gingen viele Meldungen über den "flach dahinrasenden Feuerball mit gewaltigem Schweif, aus dem sich viele Funken lösten" ein, und auf St. Pauli wurden zahlreiche nackte Paare an Hotelfenstern gesichtet, die entrückt zum Himmel starrten. Um ein Haar wäre das glühende Trümmerteil auf das "Spiegel"-Verlagshaus gestürzt - aber es blieb, ebenso wie das Sendehaus des ZDF in Mainz, diesmal noch verschont. Also: Außer Weltraummüll nichts gewesen, und: Schrott, wem Visionsschrott gebührt!
Das große "WANEE FESTIVAL" vom 19. bis 21. April im Suwanee Music Park (Live Oak, Florida) und das "SWEET WATER FESTIVAL" vom 20. bis 22. April im Candler Park (Atlanta) waren wieder vielgenossene Fluchtpunkte, der globalisierten Plastik-Kultur für ein paar Tage zu "spirited At-One-ments" aller "Peaceful Minds" der Menschengattung des in seine Agonien verstrickten Affenplaneten zu entkommen. Und schon künden sich die "Atunement"-Highlights dieses Sommers überall in den USA an und laden zur alternativen Kulturpflege ein. Dazu gehören vor allem das dreitägige "SUMMER CAMP FESTIVAL" im Three Sisters Park in Chillicothe (IL) vom 25. bis 27. Mai, sowie das bereits achte psychedelische "MOUNTAIN JAM FESTIVAL" vom 31. Mai bis 2. Juni, auf dem Hippie-Veteranen neben der Begegnung mit vielen neuen Formationen auch ein Wiedersehen mit Stevie Winwood feiern können. Daneben bieten die zahlreichen Veranstaltungen des "STRING CHEESE-INCIDENT" vom 28. Juni bis 22. Juli an verschiedenen Orten in California, Oregon und Arizona wieder jede Menge Gelegenheiten zu kosmischen Höhenflügen. Und für "ganz normale" Event-Fans und Festival-Touristen, die sich - wie die Partykeller-Jungspießer der Sechziger - mit C&A-Blümchenhemd und Rucksack ein Wochenende lang "auch ein bißchen Hippie" fühlen möchten, bietet die Allman Brothers Band vom 10. bis 12. August ihr durch und durch kommerzialisiertes "PEACH MUSIC FESTIVAL" (s. Bild oben) am Montage Mountain in Scranton (Pennsylvania) an, mit multiplen Bühnen und einer Vielzahl an Gastbands. Let music be the food of love - and never forget to BE HERE NOW!

Abgesang:
NACHTGEDANKEN
Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Weil heiße Tränen sich ergießen.
Deutschland ist nur noch Wahn und Tand,
Doch war es mal ein schönes Land;
Mit seinen Eichen, seinen Linden,
Konnt man dort Geist und Denken finden.
Seit ich das Land verlassen hab,
Stiegen nur Zombies aus dem Grab,
Und wenn ich jetzt davon erzähle,
So will verbluten meine Seele.
Es wird sich grausenhaft bewähren,
Wenn erst erscheint der rechte Tag;
Dann sollt ihr meine Stimme hören,
Das Donnerwort, den Wetterschlag.
Gar manche Eiche wird zersplittern,
Gar mancher Bankpalast erzittern,
Ein Fluch dem falschen Vaterlande,
Wo nur gedeihen Schmach und Schande!
Gottlob! durch meine Fenster bricht
Französisch heitres Tageslicht;
Es kommt mein Weib, schön wie der Morgen,
Und lächelt fort die deutschen Sorgen.
(Heinrich Heine,
Kompilation aus
drei Gedichten,
1843-45)
"Beinahe-Zusammenstoß"
Am Freitag, dem 27. Januar 2012 gegen 14.00 Uhr MEZ, schrammte ein Komet - diesmal ein wirklicher - von der beachtlichen "Größe eines Autobusses" mit 6 bis 19(!) Metern Durchmesser ganz dicht an der Erde vorbei. Entfernung etwa 60.000 Kilometer, also ein Sechstel der Distanz des Mondes von der Erde. Er ist allen astronomischen Beobachtungsstationen völlig entgangen und wurde erst am Mittwoch zufällig von einem Hobby-Astronomen entdeckt. Der Leiter des amerikanischen Zentrums für Kleinplaneten, Gareth Williams, spricht von einem "Beinahe-Zusammenstoß". Wie schon der Schrott-Komet an Heiligabend 2011 aber hat auch dieser echte Himmelsbrocken mit der Bezeichnung 2012 BX34 wieder sowohl das 'Spiegel'-Verlagshaus in Hamburg als auch das ZDF-Sendezentrum in Mainz-Lerchenberg nur knapp verfehlt.
"Sternsinger24.de"
(Prototypen)
"LA DÉESSE" -
ZURÜCK AUF ALLEN STRASSEN
Nach 37 Jahren hat Citroën mich endlich erhört und das beste Auto der Welt,
seine legendäre "DS" der sechziger und siebziger Jahre, neu aufgelegt - in neuem,
dem 21. Jahrhundert adäquaten Design, das (bis auf die Schaufelräder, die leicht
auszutauschen sind) selbst die kühnsten Träume übertrifft - und dabei alle (bei
französischen Designern leider immer wieder berechtigten) Befürchtungen restlos
in Wohlgefallen auflöst. Obendrein mit überzeugender Hybrid-Technik, die bis zur
Geschwindigkeit von 50 km/h elektrisch bewegt wird. Deutsche, japanische,
amerikanische, französische und sonstige Autos der Welt, zieht euch warm an: "Die
Déesse" ist auf den Straßen zurück, und euch bleibt nur noch, euch in einer
unauffälligen Parklücke zu verstecken! Auf viele kommende Jahre...
Wer, wie ich, in den Sechzigern und frühen Siebzigern eine DS besaß (meine:
eine DS 19, daneben noch DS 21, 23 und "M" mit Maserati-Motor) und alle Nah- und
Fernfahrten unter sämtlichen Witterungs- und Verkehrsbedingungen mit ihr durchlebt
hat, der wird meine Begeisterung teilen und wissen, wovon ich spreche. Alle anderen
können ohnehin nicht mitreden - oder nur zweitrangige Geschmacksurteile über das
Design abgeben. Die einen DS-Fahrer nicht wirklich interessieren. Denn für die gilt
nach wie vor: Es gibt Autos - und es gibt die "Déesse" (nicht zu verwechseln
mit den gewöhnlichen Mittelklasse-Autos, für die Citroën leider mittlerweile die
DS-Bezeichnung verschlissen hat, wie DS3, DS4 und DS5)! Eine ganze, reiche
Bilderstrecke
dieser vorläufig noch "Numéro 9" genannten Neuauflage, die zuerst auf der
diesjährigen chinesischen Automobilmesse vorgestellt werden soll - dabei
auch eine serienmäßige Cabrio-Version, die man früher nur als Sonderanfertigung
bekam - zeigt "Paris Match" seit Wochen auf seinen Internet-Seiten, ohne daß
die verpennten deutschen Medien überhaupt Notiz davon genommen hätten! Neid - oder
Angst der "Autoländle"-Journaille ? Und wenn Sie wissen wollen, welches Auto
ich künftig wieder fahren werde... - aber das geht Sie garnichts an!
P.S.: In keinem Auto der Welt klingt die Hippie-Hymne "Children
Of The Revolution" von Marc Bolan/T.Rex besser und passender als in einer DS.
Unbedingt mal anhören!
JETZT AUCH ADAM
GLÜCKLICH IN PAMPELONNE
Zum diesjährigen 500. Jubiläum der bescheuerten Deckenmalerei von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle, die in den Köpfen der Leute längst als Halluzination an die Stelle der geistigen Lehre der Bibel selbst getreten ist und sie daran hindert, ihren wirklichen Sinn zu verstehen, obwohl die Gebrauchsanweisung eindeutig lautete: "Du sollst dir kein Bildnis machen", hat Gott endgültig die Geduld mit der römisch-katholischen Facebook-Bilderschau verloren (wie längst auch schon mit der heidnischen Malbrett-vorm-Kopf-Idolatrie der russisch-orthodoxen Ikonen-Verehrung) und Adam angewiesen, nach Pampelonne umzuziehen, wo er weitere Inspirationen empfangen werde. Das nun nackte Deckengewölbe der Kapelle könnte künftig als eine Art Bilderwand für moderne Malerei eingesetzt und die Sixtinische Kapelle endlich zu einer zeitgenössischen Kunstgalerie umdefiniert werden. Noch hat sich der Vatikan mit seinem belanglosen deutschen Teelicht-Papst nicht zu Gottes aktuellen Aktivitäten geäußert, doch wie man die katholische Kirche kennt, würde es bis zur "Umfirmierung" der Kapelle wohl noch weitere 500 Jahre dauern - die dem "alten" Planeten aber keineswegs mehr bleiben.
AUF ZUR NÄCHSTEN
SPENDEN-ABGREIF-RUNDE!
Wie alle Jahre wieder, so freuen sich auch jetzt wieder alle Deutschen auf
das nächste Weihnachtsfest - und mit ihnen der NDR! Zu diesem Zweck werden jetzt
wieder überall in Deutschland die Jahreslos-Überweisungsformulare für die
"FERNSEHLOTTERIE" verteilt, deren Spendenergebnis, nach Abzug der Losgewinne, dann
an Weihnachten 2012 bedürftigen Behinderten in Deutschland zur Lebenshilfe
ausgezahlt wird. Das heißt, der verbliebene Rest - nachdem die Hirn- und
Charakterkrüppel der NDR-Leitung vielleicht wieder, wie letztes Jahr, in einem
autoinduzierten Fremdgeld-Möchtegern-"Gönner"-Delirium eine halbe Million aus dem
Spendentopf abgegriffen haben, um eine behinderte Kollegin damit für eine
lächerliche Zehn-Sekunden-Ansage und gelegentliche Auftritte zur Halbmillionärin zu
machen - und deshalb Tausende andere, wirklich bedürftige Behinderte leer
ausgehen, und ohne die 50 oder 100 Euro Zuschuß für ein benötigtes Medikament, für
eine Badewannenstütze oder eine Geh-, Hör- oder Sehhilfe auskommen müssen. Statt
die Kollegin vielleicht mal durch einen Griff in die eigene Tasche, mit
Kollegen-Spenden, reich zu machen, wenn dies schon so ein "Herzensbedürfnis"
gewesen sein sollte. Also kaufen Sie
auch dieses Jahr wieder eifrig Lose der"FERNSEHLOTTERIE", damit in der Spendenkasse
ordentlich was zusammenkommt und die Spendenkassen-Treuhänder wieder tüchtig was
zum Abgreifen haben!
Aber in einem Land mit komplett gekündigtem humanitären Fundament, der
primatischen Hirn- und Horizontverkürzung auf den eigenen Vorteil auf Kosten aller
und alles verfügbaren Anderen, der rücksichtslosen Selbsterhöhung und
Selbstbereicherung als nihilistischem "Erfolgsprinzip", vor dessen heutiger
Konsequenz in Theorie und Praxis in allen Lebensfeldern von Politik und
Gesellschaft in Deutschland auch die übelsten und überbaulosesten
Egospießerkrüppel der fünfziger Nachkriegsjahre noch vor Neid erblaßt, vor dessen
schamloser Gier und Skrupellosigkeit aber selbst die noch errötet wären, ist diese
deformiert-perverse Attitüde als okkult hinterbaute und ideologisierte,
neoliberal "legitimierte" Orientierungs- und Verhaltensnorm nicht nur längst
wieder "gesellschaftsfähig", sondern sogar mit "gesellschaftlichem Glanz",
Prädikaten der "Erfolgstüchtigkeit" und "Cleverness" ausgestattet, und wird - in
debilster, weil unfreiwilliger und unbegriffener Ehrlichkeit zoologischen
Struktur- und Wertmustern zugeordnet - als "Alpha-Tier"-Qualität apostrophiert und
hofiert!
"Das Reich des Tieres" der okkulten Hinterwelt mit seiner schizophrenen
"Schwarz/Weiß"-Verblödung der Bevölkerung, seiner dementen
"Good Devil/Bad Devil"-Schleim- und -Terrorpraxis zur Entpotenzierung jeden
Widerstands, und seiner "ganz normalen" Herrschaft und Präsenz in Politik,
Wirtschaft und Gesellschaft ist also bereits erfolgreich ideologisch eingerichtet
und als soziale Norm etabliert - und es als solches zu benennen, bekennen und
"auszurufen" wird kaum noch mehr erfordern als eine bloße, emblematische, figürlich
besetzte "Formalisierung", also Formalität!
Meine aufrichtige Entschuldigung geht an das ZDF, deren
"Aktion Mensch"-Lotterie in diesem Beitrag irrtümlich genannt und dem
NDR zugeschrieben wurde, und deren Los abgebildet war! Ich bedaure den Irrtum
außerordentlich - aber er zeigt nur, aus welcher (auch innerlichen) Distanz ich
das "Realgeschehen" der zeitgenössischen Spießerkultur auf und hinter den
Bildschirmen der deutschen, okkult durchseuchten und okkult verblödeten Sender
aller deutschen Programme verfolge - nämlich aus der größtmöglichen,
geisteshygienisch erforderlichen. (NAE)
DER "SPIEGEL"-TITEL, AUF DEN WIR
VERGEBLICH WARTEN MÜSSEN!
Die Übermacht der Scheu mit Klappen im Hirn und vor Augen verhindert es,
und so traut sich der "Spiegel" weiterhin nicht, seinem alten, von analverkniffenen
Spatzenhirn-Austen und horizontlosen Milchzahnjournalisten der
"Hotel Mama"-Generation zum belanglosen Weltereignis-Klatschpostillenimage
heruntergeschriebenen Ruf als deutsches Aufklärungs-Medium endlich einmal wieder
gerecht zu werden - sicher auch weil diese Rückkehr zu alter Größe und Tugend
schmerzhaft mit skandalösen "Eingeständnissen in eigener Sache" verbunden sein
müßte! Stattdessen macht das Marionetten-Hiwi-Blatt der deutschen Abteilung der
internationalen "Okkultherrscher"-Mafia lieber weiter sein Tröpfchen-"Pissiness as
usual", enthüllt mutig den wahren Kern von 'Teebeuteln mit gemischten
Inhalten und modischen Phantasienamen', und rempelt lieber einen vom "Schoß
Merkel" gestoßenen Politiker der eigenen "condescending mama's little
chauvinists"-Sorte (s. Lennon/"Gimme Some Truth", linke Spalte) nochmal nach,
statt relevante Perspektiven zu vermitteln, um seine Politik daran zu messen.
Weil Personenklatsch und Mobbing ja nun mal soviel leichter fallen und weniger
Substanz erfordern als ethische Horizonte zu entwickeln, die ein geistiges
Hinauswachsen über den Krater des eigenen Bauchnabels erfordern würden - auch wenn
man eigentlich wissen müßte, daß man selbst irgendwann einmal unausweichlich dafür
zur Rechenschaft gezogen wird.
Der längst überfällige Titel (s.o.) jedenfalls auch diese Woche wieder an
keinem Kiosk! Das gesparte Geld ist daher bei John Lennon, der auch in einem
weiteren Song nicht nur die Journalisten der Gegenwartskultur meint (siehe
nachfolgenden Beitrag), ohnehin besser investiert.
REQUIEM FÜR DIE
SPIESSER-WELT
Nur noch wenige kosmische Sekunden, und es wird endgültig zu Ende sein
mit der nun schon viel zu viele Jahrhunderte in wechselnden Kostümen und Coutumen
betriebene und aufrecht erhaltene Spießer-Idiotie einer Realitätsgestaltung und
-betreibung als "Second Life", in der es "ganz normal" ist, als selbstgestylter,
"ehrbarer", "kultivierter", "freundlicher" (etc.) "Avatar" seiner selbst durch
eine bürgerliche Masken- und Rollenwelt mit ihren Hülsen-, Floskel-, Formel- und
Heuchelformen der "Kommunikation" und des Verhaltens zu laufen, und die schizophrene
"Persona" als Identität zu betrachten und betreiben, hinter deren Mode-, Masken-,
Botox- und Image-Weltbild sich die wahre Identität, der "innere Schweinehund"
und Adepten-Berserker, der linke, korrupte, boshafte, primitive (etc.)
Charakterkrüppel, also der wirkliche Mensch seiner "ersten" Realität
verbirgt. Der so, auch in seinem positiven, entwicklungsfähigen, "guten" Potential,
nie dazu kommt, seine seelisch-geistigen Defizite zu beheben, seine wirklich
menschlichen Qualitäten zu erkennen und zu entbinden, und sich von dem Ego-Affen zu
emanzipieren, der nur nach außen, für die Wirkung auf und Bedeutung
für andere und seine Dominanz über sie lebt, also seine "Second Life"-Identität
zum Vorzeige-Ich für sich und die Welt gemacht hat und sämtliche Instanzen seines
eigentlich "höheren" Intellekts, seiner "höheren" seelischen Potentiale und
Dimensionen auf diesen primatischen "Daseinszweck" hin kastriert und degradiert,
unterdrückt und verkrüppelt, zu diesem Selbstverständnis und Verhalten deformiert.
Die ideale Basis (und deshalb von ihnen gepflegt, gefördert und perpetuiert) für
die Etablierung der schizophrenen, verlogenen "Doppel-Ebenen-Wirklichkeit" der
Täuschung und des Betrugs durch die Gangster und Ganoven der okkulten Hinterwelt
und ihres unkontrollierten, unverstandenen wahren Charakters einer antichristlichen,
antispirituellen Machtergreifung über alle manifesten Realitäten, für alle
doppelbödig-okkultkriminellen Machenschaften in/hinter der Maske eines
"Normalgeschehens", und für ihre so problemlos kaschierte Ideologie des "Tieres"
als physischer Daseins- und Kulturfixierung, als pseudo-"kosmischer"
Paradigmenleitplanke und Orientierungsmaxime aller Menschen und ihres
Lebensverständnisses, die die okkulte Hinterwelt mit allen Mitteln und auf allen
Ebenen weltweit etablieren und durchsetzen will (und noch wird): Gegen
alles wirklich "Höhere", alle höheren und erweiterten Erkenntnisse und
spirituellen Vermächtnisse, die die kulturelle Entwicklung des Menschen bisher
hervorgebracht und überliefert hat.
Diesem schizophrenen "Second Life"-Selbstverständnis des Spießers und seiner
"Avatar"-/"Persona"-/"Masken"-/Fassaden-Weltkultur als "ganz normalem", krankem
"Wirklichkeits"-Alltag und -Betrieb, das allen anderen Fehlentwicklungen in
Politik, Wirtschaft, Kultur und aller zwischenmenschlichen Verhaltensnormen der
mittlerweile globalisierten Horizonte zugrunde liegt, haben sich die Hippies
bereits in den Sechzigern entzogen, es allenfalls "von außen" kritisiert,
ironisiert und demaskiert - darunter auch der scharfsinnige Songschreiber John
Lennon. Sein lyrischer Diskurs "Crippled Inside" ist heute, in der kaum noch zu
steigernden ontologischen, okkult-primatischen Verirrung und Fehlentwicklung des
Menschen, aktueller denn je. Hören Sie mal 'rein, und das immer wieder - bis es
vielleicht auch unter Ihrem getönt-gefönt-gesträhnt-gestylten
Meisterschnibbel-Image-Pony-Haarkamm als Schein-Identität und Ersatz der fehlenden,
unbekannten, verleugneten wirklichen mal "Klick" macht. Und das rechtzeitig genug -
bevor die okkulte Affen-/Adepten-Anzug-, Rollen-, Masken-, Image- und
-Kostümkultur der idiotisch-schizophrenen Welt und Hinterwelt des Planeten, auf
dem finalen "Höhepunkt" ihrer "Machtergreifung" und seiner Fehlgestaltung, in
einem großen, finalen Crescendo endgültig und für alle Zukunft von seiner Ober-
und Hinterfläche und aus seinem Gedächtnis getilgt wird.
CRIPPLED INSIDE
You can shine your shoes and wear a suit,
You can comb your hair and look quite cute,
You can hide your face behind a smile -
One thing you can't hide
Is when you're crippled inside.
You can wear a mask and paint your face,
You can call yourself the human race,
You can wear a collar and a tie -
One thing you can't hide
Is when you're crippled inside.
You can go to church and sing a hymn,
You can judge me by the color of my skin,
You can live a lie until you die -
One thing you can't hide
Is when you're crippled inside.
(aus: "IMAGINE", 1971)
okkultwahnverblödete Zivilisation unserer heutigen Weltkultur
mit ihrem Fressen-Ficken-Shoppen-Wachstums-Partyrausch
ein Computer wäre, dann würde Gott sich an
die beste Erfindung erinnern, die je
von Microsoft gemacht wurde:
"DRAG AND DROP"

(Aber vielleicht tut er das ja noch!)
Wie ein Tornado durch Texas braust zur Zeit ein Sturm der geistigen
Auseinandersetzung durch die okkultverblödete deutsche Einfaltsspinner-Medienwelt
und wirbelt alle Treppenhausklatschhorizonte ihrer Kultur- und
Feuilletonwirklichkeit durcheinander - und alles nur, weil Claudia Schiffer in
einem neuen Gedicht wieder einmal wortgewaltig einen wichtigen deutschen Beitrag
zur Beurteilung der politischen Weltlage geleistet hat. Um die Aufregung im
Spatzenhirn-Geistesleben der bewußtseinsbildenden teutonischen Leitmedien
nachvollziehen und besser einschätzen zu können, nachfolgend, als internationale
Erstveröffentlichung, ihr ganzes Gedicht in vollem Wortlaut. Und sagen Sie bloß
nicht (wie sie es selbst bei verschiedenen Gelegenheiten immer mal wieder tut):
"Sach' bloß!"
Alle mal herhörn:
Alle problemzermürbten und krisenverdrossenen Deutschen, deren Bewußtsein
seit Jahren nur immer neue und größere Probleme zwecks Ertragung zugemutet werden,
ohne daß je eines davon gelöst und vergessen werden könnte, dürfen sich endlich
mal wieder entspannen und für ein paar kosmische Sekunden in die langersehnten
rosa Wölkchendecken und -wände der Illusion, in die Kuschelecke einer imaginär
intakten Realität zurückziehen: Die Präsidentenwahl hat geklappt, "Indula der
zweite" ist im Amt und muß nur noch vereidigt werden, und wird künftig alle an
seinem ganz persönlichen Glück teilhaben lassen, in der besten aller
Lebenswelten alle vier Jahre "frei und geheim wählen" zu dürfen. Als allzu
schreberhorizontiger Kirchenchrist ohne wirklich höhere Weihe und Berufung hält er
dieses ihm in später Zeit seines Lebens zuteil gewordene Zipfelmützenglück der
kleinen Vorgartenecke, die ihm die Welt bedeutet, gar für die "Gnade", die Gott in
der Bibel den seinen verheißen hat - und entblößt sich damit unfreiwillig als einer
der unbedarftesten Ignoranten auch in Glaubensdingen, die ihre Mitspießerwelt immer
wieder gern mit ihrem Malbuchtapeten-"Überwelt"-Verständnis in die debilsten
Gauckeleien einer irrelevant-kurzlebigen Kaffeekränzchenseligkeit führen. Bis zur
unvermeidlichen Ernüchterung und Erweckung durch den nächsten Zugewinn an Realität
durch wirklichen Geist und/oder das Weltgeschehen.
Diane Kruger, die schöne Feigenblatt-Deutsche auf dem roten Teppich und in
der Jury der Filmfestspiele von Cannes 2012, wo sonst auch in diesem Jahr weder
deutsche Juroren noch Filmbeiträge (welche auch!) vertreten sind, hat ihren ersten
Kandidaten für die "Goldene Palme" nominiert - und bewiesen, daß sie nicht nur gut
aussieht, sondern auch denken kann. Ihr Favorit: "ON THE ROAD" (s. Spalte links).
Ob sie sich damit nur meine Sympathie erhalten wollte, oder aus ehrlicher Überzeugung
gepunktet hat, bleibt ungewiß - fest steht aber, daß Deutschland durch sie das
Glück hat, dieses Jahr nicht wieder ganz im "Off" der Belanglosigkeit zu bleiben, in
dem es immer mit viel Bombast und Lametta eigene Filmgalas veranstalten muß,
damit auch mal ein deutscher Film, zumindest in der eigenen "großen Filmwelt",
einen der eigenen, redundaten "Quadriga"-/"Filmschland"-/"Nochnpreis"-Preise
(oder wie die in Serie erfundenen, bedeutungslosen und inhaltsleeren
Glanzschaumschlag- und Kopfschuß-Pokale auch heißen mögen, mit denen Deutschland
sich und die Welt über die fehlende Kultur und fehlenden eigenen Filme wenigstens
durch viele eigene Galas und Preise hinwegblenden will) bekommen kann.
Cannes ist jedenfalls entzückt von Diane, und wie es aussieht, wird sie bei der
Liste ihrer Filmangebote auch so schnell nicht wieder in Deutschland auftauchen...
Am 23.6.2012 will die "BILD"-Zeitung mehrere Millionen Sonderausgaben
ihres Brainwash-Blattes ungefragt in alle deutschen Briefkästen stecken, deren
Inhaber nicht ausdrücklich vorher widersprochen haben. Deshalb: Seien Sie nicht
korrupt wie Lafer, doof wie Lichter oder link wie Guttenberg - und widersprechen
Sie dieser größten Müllproduktions- und -verteilungsaktion der deutschen
Nachkriegspressegeschichte auf Kosten der deutschen Wälder! Unterzeichnen Sie
möglichst gleich den
Widerspruch,
der Ihren Briefkasten gegen den Einwurf juristisch wirksam versiegelt!
Seit heute, 15. Mai 2012, 10.00 Uhr im Amt, ist der neue europäische
Präsident François Hollande gleich am späten Nachmittag nach Berlin geflogen,
um nach der Bastille nun auch den restaurierten und weiter durchgeschleppten
Geschichtsmüllcontainer des Reichstags und das Herz der Kanzlerin sturmlos zu
erobern. Bei seiner Antrittsrede hat er bereits verdeutlicht, was "Changement" nicht
nur in Frankreich heißen wird: Die alten "napoleonischen" Zöpfe seines Vorgängers
endgültig abschneiden und mit moderner Demokratie ernst machen. Er werde sein Amt
mit der bereits bekannten "Würde, aber Einfachheit" ausüben: "Ich entscheide nicht
alles, überall, und um jeden Preis", gab er programmatisch bekannt. Eine zur Hälfte
mit weiblichen Ministern besetzte Regierung wird erstmals in der gesamten Geschichte
der
Bei strahlendem Sonnenschein ins neue Amt eingeführt, im Verlaufe seines
Parcours durch die Wirklichkeit der Gesellschaft und der Amtspflichten dann
zunehmend unter trübem bis regnerischem Himmel unterwegs, bis er völlig
durchnäßt am Triumphbogen in Paris stand, und schließlich bei seinem Abflug
nach Deutschland in der Präsidentenmaschine sogar noch von einem Blitz getroffen
wurde - das "Wetter-Omen"
Während im stylish-luziden Schnäppchenwurst-Kulturkosmos Deutschlands
nur wirklich gemüts- und weltbewegende Ereignisse eigenen Katabolismus' spektakuläre
Presse- und Fernsehschlagzeilen in überbordender Medienresonanz produzieren, die die
selbstentrückte Einfaltsspießer-Republik erleuchten und begeistern - wie aktuell
der ultra-hippe, up-to-date, grenzüberschreitend internette
politische Jahresevent-Hype einer
"Seehofer-Facebook-Party",
nebst den sekretreichen Hochkultur-Begleiterscheinungen eines karriereschlauen
blau-(Alkoholpegel)weiß(Zerebralkarte) definierten Gefälltmir-Gefolges -, und die
Geistesverfassung der Bevölkerung des ganzen Landes ansonsten gerade wieder von der
erschreckenden Perspektive der herannahenden Sommerpause beim "Mon Chérie"-Verkauf
in Aufruhr versetzt wird und sie zu Hamsterkäufen von Shop zu Shop hetzen läßt, um
wenigstens noch einen kirschroten, herzerfüllten Muttertag feiern zu können, sind
die Menschen in Paris wie ganz Frankreichs, ebenso wie die Medien aller anderen
europäischen Länder, nach wie vor von so belanglosen Vorkommnissen wie einer
politischen Wende im eigenen Land und gesamten Europa halluziniert, und ein närrisch
gestimmter Himmel fördert diese Bewußtseinsverirrung auch noch durch die
Manifestation selten gewordener, in unserer multimedial umspiegelten LED-Welt aber
ohnehin überflüssiger Phänomene wie der eines farbkräftigen Regenbogens über der
Hauptstadt des neuen französischen Präsidenten (s. Foto oben).
Ein Sturm der sozialen Erhebung baut sich im Süden Europas immer mächtiger
auf, und wird wohl nach Griechenland und Spanien nach und nach die gesamte
europäische Zweckgemeinschaft zur Geldvermehrung erfassen, wenn sie nicht endlich
ihre Sinn- und Zielgebung substantiell überbaut
Noch am Tag seiner Amtseinführung ("Charlie Hebdo" hat davon schon mal
"Das erste offizielle
Foto" ins Netz gestellt), am 15. Mai, wird François Hollande
Angela Merkel in Berlin treffen - und schon betätigen sich beide in gespannter
Erwartung im "Armdrücken auf Distanz". François Hollande bekräftigte
bei einem öffentlichen Aufritt heute (10. Mai 2012) in Paris seine Absicht,
"Wachstum" in Europa mit Hilfe einer "Europäischen Investitionsbank" anzuschieben.
Was das genau bedeutet, konnte man in den letzten Tagen aus den engagierten
Fernseh-Talkshows (die nichts mit den gleichnamigen, sendezeitverbrauchsbestimmten
Banalschwätzerkränzchen der immergleichen, deutschblinden Sendertournee-Prominullen
mit schwarzrotgelben, öffentlich-rechtlich unbedenklichen, gemeinplatzgeprüften,
geistesverengten Sparkassenkalender-Ignoranzmeinungsbrillen in deutschen Medien zu
tun haben) mit Fachleuten in Frankreich erfahren: Nämlich bis zu 1.000 Milliarden
(!) neu zu druckende "Investitionsbank"-Euros von den europäischen Ländern.
Wie gern hätte sich Nicolas Sarkozy, der 6. Präsident der V. Republik,
noch eine weitere Legislaturperiode im Amt gesehen, doch den Wunsch teilten nur
48,38 % der französischen Wähler mit ihm. Eine durchaus größere Zahl, nämlich
51,62 % bestellten einen anderen, François Hollande, der nun, nach nur einer
Amtszeit seines Vorgängers, als 7. Präsident der V. Republik in den Elysée-Palast
einzieht - als "ganz normaler Präsident" ohne präsidial-monarchische Allüren und
Attitüden, die die Franzosen bei ihren Präsidenten bisher durchaus immer
geschätzt haben.
Wie schon seit Wochen, und "traditionell" immer wieder vor der drohenden
Wahl eines sozialistischen Präsidenten in Frankreich, stauten sich am frühen
Montagmorgen nach dem entscheidenden Wahlsonntag wieder viele Luxuslimousinen und
Sportwagen der "höheren Bourgeoisie" Frankreichs vor der schweizer Grenze zwischen
Grenoble und Genf. Ladung: Bargeld in Taschen und Koffern. Ziel: Rettung des
Schwarzgelds und anderer Barvermögen vor dem befürchteten Zugriff von "Président
75%"! Das Ritual ist so alt wie die französische V. Republik, und wurde vom
genialen Bernard Lavilliers schon 1981 in seinem Hit "Changement de Main"
(auf seiner LP/CD "Nuit d'Amour") pointiert betextet und vertont. Auszug:
» Ceux de la finance
"Die italienischen Banken halten mehr als €324 Milliarden
Staatsanleihen, die spanischen das Rekordhoch von €263 Milliarden. Diese
Bondkauf-Zechtour wurde durch den "Sarkozy-Handel" ausgelöst, also das wilde
Euro-Drucken durch die EZB, von dem sich Sarkozy eine Erleichterung für die
französischen Staatsschulden erhofft hat. Als Resultat seiner Kampagne kann nun jede
europäische Bank auf drei Jahre Geld zum Spottpreis von 1% Zinsen kaufen und es
sofort in Staatsanleihen mit über 4,5% oder 5,5% Zinsen umwandeln. Spanische und
italienische Staatsanleihen mit 10 Jahren Laufzeit werfen also mindestens 4,5%
Profit fürs Nichtstun ab.
Daß nur noch Frankreich, spätestens seit dem kläglichen Ende der
kulturellen Umwälzungen Mitte der siebziger Jahre, der Wert eines europäischen
"Landes der Dichter und Denker" zukommt, der in grauer geschichtlicher Vorzeit, als
noch keine Vollidioten-Sprachreform die deutsche Sprache zu Rudimentarchaik
verstümmelt hatte und noch kein bilanzstupides, einfältiges Buchhalter-Profitdenken
zum hochkulturellen Geistesglanz von "Mänätscher-Lichtgestalten" erhoben war,
auch Deutschland einmal zukam, bevor es zum Land der Deppen und Demenzkrüppel
degenerierte, ist längst jedem noch nicht somnambul entrückten Beobachter
schmerzlich bewußt - auch wenn die deutsche Okkultstutzermafia erst jüngst versucht
hat, mit einem urbraunen Jauchemüll-Dichtergestammel aus den Zerebraldärmen eines
belasteten deutschen Nobelpreisträgers einen gegenteiligen Akzent zu setzen und von
ihren hirnlosen Medienmarionetten über jedes zurechnungsfähige Maß hinaus
breittreten ließ, um hastig dieser meiner bekannten und befürchteten Kulturkritik
zuvorzukommen. Ein einsamer, mißlungener Zeilendurchfall in mehreren Jahrzehnten
"Kulturgeschichte" von nur noch debil-belanglosem Lore-Novela-Groschenmüll als
Volumen-Produktion eines für "literarisch" gehaltenen Kulturbetriebs ändert
allerdings nichts am geistlosen Bild der neudeutschen Kultur - im Gegenteil. Und so
kann der Genießer wirklicher geistiger Werte es nur mit lebendiger Freude zur
Kenntnis nehmen, daß in den französischen Medien dem neuen, wohl sozialistischen
Präsidenten schon vor seiner Wahl "fünf wichtige Bücher" zur Lektüre empfohlen
werden, die "eine erfolgreiche linke Politik in Zeiten des Globalkapitalismus" zum
Gegenstand haben - fünf von vielen Büchern, die es in Deutschland nicht einmal als
Übersetzung gibt. Zur Kultur in Frankreich gehört ohnehin traditionell, daß der
Präsident als Grundqualität ein "homme de lettres", also selbst Denker und
Schriftsteller ist - und nicht etwa, wie in Deutschland, nur an Volksfest-Wurstbuden
herumhängt, um allen zu zeigen, wie "volkstümlich" er ist.
Wenn es Sie als Franzosen nun mal in das von okkultkriminellen Wahnstrukturen
durchseuchte und beherrschte Deutschland mit seiner debil-primitiven Pöbel- und
Mobbingspießer-Fassadengesellschaft verschlagen hat, und Sie nach der
Präsidentenwahl auch keine Chance haben, zur Parlamentswahl 2012 nach Frankreich
zurückzukehren, dann versäumen Sie nicht, wieder per Internet zu wählen. Vom
Ausland aus müssen Sie Ihre Stimme schon am 2. oder 3. Juni abgeben. Die
notwendigen Informationen hierzu finden Sie in der
"Services
publiques"-Aufstellung.
"Stellen wir uns vor, daß alles gut verläuft, daß die Eurozone ihre
budgetäre Restriktion überlebt, daß es keine soziale Explosion gibt und die Lage
sich beruhigt: am Ende des Jahres 2013 betrüge das Defizit der Eurozone 2,3% und
ihre externen Defizite wären quasi bei Null. Im Kontrast dazu würden Großbritannien
und die USA als Länder in einer katastrophalen wirtschaftlichen Lage erscheinen.
"Es gibt nichts Richtiges im Falschen.", hinterließ Adorno seiner
unverständigen Mit- und Nachwelt als ehernes Postulat. Was der "akademische
Hippie" damit zeitlos in die Köpfe seiner Mitmenschen bringen wollte, um sie vor
jeder künftigen, verhängnisvollen Verblendung zu bewahren, ist die simple Tatsache,
daß eine gegebene Realität mit ihren Grundlagen und Rahmenbedingungen alle
in ihr stattfindenden, untergeordneten Realitäten definiert -
und einzelne Elemente daraus niemals anders definiert und zu verstehen
sein können. Für Landwirte: Das Tätscheln von Hunde- und Kinderköpfen kann
niemals "positiv" und "menschlich" sein, wenn das Tätscheln in der unmenschlichen
Terrorwelt eines Hitler oder Stalin geschieht - erst recht, wenn sie selbst die
Tätschler sind. Anders gesagt: Die Spende einer Bank für soziale Zwecke kann
niemals "edel" sein, wenn die Bank ihr Vermögen durch die ganz unedle Zersetzung
dieser sozialen Verhältnisse "verdient", eine Benefizgala zugunsten von Elenden
in der dritten Welt kann niemals "wohltätig" sein, solange der Wohlstand der
Gesellschaft, in der die Gala veranstaltet wird, auf der Ausbeutung und Verelendung
dieser dritten Welt basiert. Solche Elemente dienen der Verschleierung und damit
Aufrechterhaltung des Falschen, und sind definitiv in keiner Weise der Betrachtung
irgendetwas "Richtiges". Noch anders, Hippie-idiomatisch gesagt: Fighting for
peace is like fucking for virginity.
Die einzige Zeit des Jahres, in der die okkultfaschistischen
Hinterwelt-"Adepp(t)en"-Zombies der "ko(s)mischen Hierarchie" sich ohne Verkleidung
und Maske in der Öffentlichkeit zeigen können - von Halloween abgesehen.
Der Demenzkrüppel-Okkultfaschismus der deutschen Hinterwelt sowie die
sich ausbreitende Volksverblödung in allen Bereichen von Politik, Wirtschaft,
Kultur und Publizistik auf Vorderweltebene haben offenbar, wie
"Spiegel-online"
meldet (und am Magazin selbst seit langem nur allzu deutlich ablesbar
ist), dieselbe wissenschaftliche Erklärung: Die Erderwärmung! Zu dieser
Vermutung gelangten jetzt amerikanische Wissenschaftler unter der Leitung von Ross
Secord an der University of Nebraska (Lincoln/Nebraska). Auch die Mutierung der
ohnehin noch nie wirklich großen Adepp(t)en, die sich in den Köpfen ihrer
Handlanger und Marionetten in Halluzinationshologrammen immer gern als omnipotente
"artig-joviale Großmänner" und "Leitbild-Manager" darstellen (die es nirgendwo,
und schon garnicht in der Realität irgendwo gibt - was aber keinem der so
Verblödeten jemals aufzufallen scheint), während sie in
Wirklichkeit nur impotente, affenähnliche Sumpfzombies auf Dorfdeppenniveau sind,
hat offenbar nicht nur bewußtseinskarmische, sondern auch klimatische
Gründe: Durch die dramatische Erderwärmung sind schon die Urpferde von Nordamerika
vor einigen Jahrmillionen bis auf Katzengröße geschrumpft! Sollte dies wirklich die
Erklärung dafür sein, warum die großmäuligen Illusionsaufschäumer der
selbsternannten "ko(s)mischen Hierarchie" in ihrem Urschlamm-Bodensatz hinter den
Kulissen der Materie, gerade und am dramatischsten in Deutschland, seit einigen
Jahrzehnten rapide zu Nano-Jauchemaden schrumpfen, die sich auf weltlicher Ebene
nur durch ihre anthropomorph-ummantelte, debil-soziopathische
Mitmensch-Selbstdarstellung nach den Vorstellungserwartungen ihrer Sklaven und
Handlanger bei gleichzeitig hemmungsloser Brutalität und Gewalt, durch Folter und
Terror, verglichen mit denen alle so bezeichneten Verbrechen auf der
Vorderweltebene nur "harmlos" erscheinen, bei Einfluß und Pseudo-"Macht"
halten können, dann dürfte es auch damit, zumindest in besonders betroffenen
Gebieten wie Deutschland, schnell vorbei sein - es sei denn, sie machen irgendwann
ihr "Coming-Out" und reklamieren ganz unverhohlen ihre autoritär-despotische
"Herrschaftsmacht" auf weltlich-politischer Ebene (mit einem Guddi-Guddenberg als
Fassaden-Frontmann und "Sonnenkönig", oder so). Die "Mini-Pferdchen auf
Katzengröße" sind erst seit 175.000 Jahren ausgestorben - die jetzige
Klimakatastrophe aber entwickelt sich noch weitaus schneller als die im "PETM"
(Paläozän-Eozän-Temperaturmaximum)!
In den Zerebralsumpf-Becken der kapitalgestylten Springer-Presse wird man
nicht müde, die "Comeback"-Piste des "Ein-Herz-für-Blödverkäufer"-Wunschleaders
Guddi-Guddenberg zu planieren. Neuste Promo-Masche: Die
"Welt-Online-beurteilt-Politiker-und-Prominente"-Mülltonne mit derzeit 725 (!)
Einträgen, einem chaotisch konzeptfreien und bewußtseinsvernichtenden Sammelsurium
von A- bis X-Bekanntheiten nach "Bild"-Redaktionsmuster. Zwischen Kermit und Kaas,
dem Papst und Putin, Abraham und di Caprio, Peter Kraus und Einstein, Gauweiler und
Gaddafi, Hotel Mama und Jeanne d'Arc, Loriots Cartoon-Wanze und Schopenhauer, Fidel
Castro und Amelie Fried, Pippa und Boris, Hanks und Hegel, Heine und Bushido, Niebel
und Cicero, Obama und Glööckler, Marx und Ampelmännchen, Kroemer und Singh,
Schäuble und Spears, Leibniz und Honnegger, Pilawa und Mandela, Eco und Roche,
Berlusconi und Weismüller, Weiwei und von Sinnen wird eine endlose
Guttenberg-PR-Ralley veranstaltet. Allein in den ersten 100 Einträgen wird er
gleich dreimal gefeatured (zuletzt: Bilder 17 / 59 / 78 - Nummern werden verändert)
- dabei nie in politischem Zusammenhang, sondern immer nur mit Gottschalk
und Loddar, mit Bohlen und sonstigen, intentionell unverfänglichen
Die 'Nimbus'-umflorte Soziopathenspezies von Hinterwelt-Stutzertrotteln mit
okkultisiertem Spießerprimaten-Horizont, die in ihrer Umgebung hundert Probleme
produzieren, die die Welt ohne sie nicht hätte - ohne je ein einziges lösen
zu können.
Während die Jugend Frankreichs und Spaniens wie auch anderer Länder
wenigstens noch partiell davon beseelt ist, den verhängnisvollen "Segnungen" der
Finanzplünderung aller Kulturen und Lebenswelten des Planeten mit wachem Geist und
kritischen Aktionen zu begegnen und Alternativen zu elaborieren versucht, sieht
die deutsche ihr Heil vor allem im Totsaufen. Was im alljährlichen
Weihnachtskonsumkaufrausch der Eltern von den Medien wieder gnadenlos unterschlagen
oder gar verharmlost wurde ("Zahl blieb konstant"), waren die Alkohol-Statistiken
für 2011, nach denen zwar ein paar Komasäufer-Kids zwischen 10 und 15 Jahren
weniger als im Vorjahr in Kliniken eingeliefert wurden - dafür aber die Zahl derer
im Alter zwischen 15 und 20 Jahren wieder um 2,9% stieg. Macht bundesweit 71
Jugendliche täglich (!), die mit akuten Alkoholvergiftungen in Krankenhäusern
landen (wobei jeder für eine mindestens hundertfach größere Zahl an "nur"
volltrunkenen Jugendlichen steht, die es "nicht bis ins Koma geschafft" haben) -
ein weltweit einzigartiges Phänomen, von Klebstoff-Sniffern in Dritte-Welt-Slums
einmal abgesehen! Und nur "Welt online"
Die dementen Hinterwelt-Affen des deutsch-okkulten Zivilfaschismus
haben offenbar zum Jahresende die Parole ausgegeben, endlich die Krisen- und
Katastrophen-Meldungen sein zu lassen und die Deutschen wieder in ihre rosa
Konsumwölkchen einzuschläfern. Und schon gehorchen alle in Medien und Politik
brav und artig, Angie Merkel wie die Fernsehredakteure und schreibende
Einfaltskultur-Journaille des schwarz-rot-gelben Wohlstands-Eieieilands im Zentrum
Europas, allen voran der nicht nur als Heftchen dünne 'Spiegel'. Der schwankt
in seiner Neujahrs-Ausgabe noch "zwischen Optimismus und Rosafärbung" bei
seiner Wahrnehmungs-, vor allem aber Wiedergabe-Ausblendung relevanter Realitäten
und größerer Horizonte. Euro-Krise ? Finanzscrash ? Müllplanet ? Globalisierte tote
Meere ? Rohstoffmangel ? Klimakatastrophe ? Überbevölkerung ? Wickertverblödung
der Gesellschaft ? Orbanisierung der Politik, Guttenbergisierung der Integrität ?
Schnee von gestern, als der in manchen Wintern noch an geregelte Jahreszeiten
erinnerte.
Neben "Zanderschneckle mit Speck in Estragon-Essig-Marinade",
Wie bei allen drängenden Kulturproblemen von Sein und Nichtsein, wird das
ZDF in einer neuen Sendereihe auch zu den bisher verborgenen Hintergründen unserer
Fassaden- und Bildschirmwirklichkeit erhellende Einsichten vermitteln. Ob es um
versteckte Gewölbe des 10. Jahrhunderts, den Kleiderfundus von "hallo deutschland",
den Tanzraum einer Freimaurerloge, Mutter Beimers Gewürzgurkenrezept oder die
Bestuhlung der Promiloge beim Wiener Opernball geht - das ZDF bringt Licht in die
streng gehüteten Geheimnisse unserer Zeit, bis Ihre Hirnzellen nur noch flimmern
wie bei einer Bildstörung. Nur - diese ist gewollt: Es ist die sogenannte
"Müllsack-Technik" (die Anhäufung unlogischer, irrelevanter bis konfuser
Material-Cluster zur Destruktion verläßlicher Bewußtseinsstrukturen), eine der
immer wieder stumpfsinnig wiederholten, primitiven Desinformationsmaschen, mit
denen die schwarzmagische Hinterwelt Hirne zu Brei desorientiert, um ihr Bewußtsein
zu lähmen, wehr- und willenlos und damit widerstandslos zu machen. Also das
Gegenteil von Aufklärung - und ein Verbrechen an den Zuschauern. Damit das
wirkliche, demente Hinterwelt-Gangstertum hinter den Schizo-Masken und -Rollen mit
seinen Trümmer- und Totschlagswelten weiter im Dunkeln bleibt und sich weiterhin
von den (immer weniger) lichten Vorderwelten ernähren und erhalten kann. Bis auch
die irgendwann so sind wie die dahinter, und der Mummenschanz samt seinem Personal
endgültig beendet ist. Deshalb: Bleiben Sie dran! Denn Sie wissen ja: Beim ZDF ist
man, wenn schon sonst nichts, "vom Fach"!
Als zeitgenössischer Deutscher, der die okkulten "Zeichen der etablierten,
Medien und Gesellschaft beherrschenden Illusionisten-Zeit" erkannt hat und
endlich auch zur Geltung kommen will, ohne Bedeutung zu haben (wie z.B. der
geistig beschattete ZDF-Pfannkuchen Mariella Schlomka, der sich gern als
Nachrichten-Moderator/in halluziniert und meint, auch von anderen dafür gehalten
zu werden, wenn er nur auf Befragen eine dämlich-wurmkorrekte Schleimspur
"bescheidener" Heuchelei um einen "großen Kollegen", etwa den geistlosen Däumling
Hajo Friedrichs ziehen kann, zu dem er "aufsieht"), dann muß das ganze bißchen
Strben, zu dem Sie fähig sind, wie bei allen Welt- und Hinterweltwürstchen
in den erwünschten und zu erstellenden Schein fließen, der das dürftig-erbärmliche
Dummbeutelspießer-Realsein mit illusionärem "Nimbus" umhüllt und etwas vermeintlich
"Höherem" vebrämt (also etwa wie ein Apfel zu erscheinen, obwohl man nur ein faules
Ei ist). Fangen Sie am besten, um das Prinzip zu lernen, mit Ihrem billigen
Smartphone-Imitat aus dem Restposten-Verkauf an - und laden Sie sich die originale
iPhone-Oberfläche auf den Bildschirm, den Sie dann eindrucksvoll herumzeigen und
darauf herumtatschen können, als wäre es ein echtes iPhone (und Sie ein echter
iPhone-Besitzer). Über ein gelegentliches Stirnrunzeln skeptischer Mitmenschen
müssen Sie dabei, unter Überspielung der inneren Nadelstiche, äußerlich ebenso
souverän hinweggehen wie ins Zwielicht geratene Adepp(t)en. Zum Download der
originalen iPhone-Benutzeroberfläche für Ihr Schrotthandy kommen Sie
hier.
Zum Nimbus in allen sonstigen Lebensbereichen, irgendwie was zu scheinen, was Sie
nicht sind, auf ganz analoge Weise. Selbst im Digitalzeitalter.
Vor lauter Ebooks, Ipads, Oleds, Pintabs und Tanapps ist völlig im
grauen Nebel des Desinteresses versunken, daß es auch gute, deutsche Klassiker
der Literatur gibt, die den Deutschen einst den Ruf eines Volks von Dichtern und
Denkern eintrugen, bevor sie zum Stamm der (A)Depp(t)en und Banker verkamen. Dem
wird die neue Rubrik "Reader" (s. Kopfleiste) abhelfen, und in loser
Folge einige Stars des Text-Castings deutscher Literatur vorstellen, die
allen auch heute noch viel zu sagen hätten - wenn ihnen nur jemand genügend Zeit
und Aufmerksamkeit schenken würde. Zum Einstand eine höchst aktuelle Episode aus
"RÜBEZAHL" - hiermit gepostet!
Eine Spießer-Combo wie aus einem Dreißiger-/Fünfziger-Jahre-Album, die das
überwunden geglaubte teutonische Dumpftum pflegt, das solche unverbessert
reinkarnierten Karma-Irrläufer nun mal so "zeitlos schön" finden - auch wenn
eigentlich nicht einmal ein Hahn noch danach krähen sollte. Da relativiert auch
vermeintliche "Ironie" nicht den Kulturidiotismus einer "Musik für schwache
Stunden" - da liegt Freudscher Ernst dem vorgeschützten Humor zugrunde. Wenn Sie
sich also lieber in einer altbraunwarmen Jauchesumpf-Aura begraben geglaubter
Offiziers- und Metzgerstammtischkultur von vorgestern aalen wollen, vor der
schon Marlene Dietrich vor einem dreiviertel Jahrhundert nach Amerika und in den
Fünfzigern erneut nach Paris geflüchtet ist, statt mit freiem Kopf endlich mal
neuzeitlich frische Luft und Töne zu verlangen und genießen zu wollen (z.B. mit
ANTOINE auf eine "Beau Voyage" zu gehen - s. MIDIMAIL), dann tun Sie sich
Tukurs Wachsfiguren-Revivalstuß ruhig an. Selbst wenn Sie auch diesmal bis zum
wie immer absehbaren Ende sicher "kein Schwein anrufen", geschweige denn
zurückpfeifen wird.
Die ikonografierte Metapher der Licht- und Phantasiewelt der Hippies, die
von der Tochter John Lennons erfundene und von den Beatles hymnisierte "Lucy in
the Sky with Diamonds" (LSD) ist unsterblich und steht noch heute für die
psychedelische Erweiterung des Bewußtseins über die Limitationen des materiell
Die wenigen Zuschauer (unter 3.000) haben es an beiden Feiertagen live
erlebt: Peter Kloeppl und Maria Grecz sind auch als rammelnde Häsin und Hase
erneut gescheitert, sich zu Ostern in einem überdimensionalen grünen Papiergrasnest
gegenseitig zu beglücken. Wie immer war wieder ein Kamerateam des Senders dabei,
die Zuschauer an ihrem versuchten "Fest
Die ultimative Anleitung, wie man als unbedarfter
Sesselfurz-Spießer, seines Bißchen Verstandes durch Berührung mit den okkulten
Optionen der Eigeninflation beraubt und ledig*, zum gesellschaftsfähig-bedeutenden,
heimlich-offenkundigen ADEPP(T)CHEN und "Hinterwelt-Herrscher" wird, der andere
jeder Provenienz und Charakteristik nach Belieben manipulieren und nach der
eigenen, dementen Pfeife tanzen lassen kann, ohne selbst wirklich etwas zu können
oder zu verstehen, finden Sie dauerhaft hier!
Solange Sie orientierungsbedürftig sind - also noch auf lange Zeit, und immer
wieder.
* Schon der satanistische "Vordenker" seiner heutigen Nachläufer-Schar an
"Adepten" aller Schichten, Ebenen und Logen, Aleister Crowley, der 1978 in
Amsterdam in seiner jetzigen Inkarnation meine Nähe und Bekanntschaft suchte und
vorübergehend auch genießen durfte, warnte in seinen Schriften (und damals wie
heute vergeblich) seine Möchtegern-"Kollegen" vor allzu unbedarftem Umgang mit
okkultem (Pseudo-)"Wissen": "The danger spoken of is madness, and insanity."
Am Ende blieb auch er selbst nicht verschont...
KULTURTORNADO
SCHIFFER
Sach' bloß!
Der Iran wird von einem Maulhelden beherrscht!
Und das Atomzeug von Israel und dem Iran
sollte endlich überwacht werden!
Und auch kein deutsches Uboot mehr
nach Israel geliefert!
Finde ich.
Weil das mal gesagt werden muß!
Jetzt regt euch auf, wenn ihr wollt!
Und sagt bloß nicht: "Sach' bloß!"
"Indula der zweite"
Denn im Westen sind wir über dieses unterbelichtete, fast schon
hilfsschulnaive Poesiealbum-Demokratieverständnis des damit neu "beglückten" und
"begnadeten" Ossis bereits über sechzig Jahre in ganz selbstverständlich gelebter
Praxis hinaus - erfahren dagegen seit langem genau die dramatische Aushöhlung
und Konterkarierung des konstitutionell demokratischen Grundkonsenses der
Gesellschaft durch autokratisch-diktatorische Kapital- und Finanzmachtstrukturen,
die Gauck (in verquerem Verrat am "Wir sind das Volk"-Selbstverständnis der
DDR-Revolte) so gern von oben "Weg und Ziel" diktieren sieht, während das
Stimmvieh der "Wahlbevölkerung" unten, "am Fundament" (aus seiner
Antrittsrede!), längst via Staat in Geiselhaft und sklavische Abhängigkeiten
gezwungen wurde. Ist der pseudoreligiöse Pfaffe am Ende also garnicht so naiv und
rührselig, wie er sich gibt, sondern ein verkappter, zynischer Kapitalfaschist, der
in hülsendemokratischer Bemäntelung eine neue, diktatorische Autoritätsmacht
ideologisiert, die von seinem belanglosen und ansonsten unmündigen "Wahlvolk"
lediglich ins Amt zu heben ist ? Oder hat er schlicht die zentralen Paradigmen
eines demokratischen Welt- und Menschenverständnisses noch nicht richtig
begriffen, das sich wahrlich nicht, wie in Rußland oder dem Iran, darin
erschöpft, daß "die da unten" alle vier Jahre ein Kreuzchen machen, während
"die da oben" die "Wege und Ziele" der Politik bestimmen ? Der Staat dabei aber
"durchaus auch sozial sein soll" (Gauck) ? Und wie ist das mit dem Rad: Sollte es
endlich erfunden werden, oder genügt es, daß Autos Motoren haben ? Wie das eine
genauere Betrachtung und Analyse auch entblättern wird, fest steht, daß mit
Gauck, nach Köhler und Wulff, der "Nieten-Hattrick" im Amt des Bundespräsidenten
voll und ganz gelungen ist, und daß man ihn, kaum im Amt, schleunigst wieder
davonjagen sollte: "Look out, nurse, I think we've got a loony!" (Eric
Burdon)
Den nicht nur klingelgebeutelten, horizontlosen deutschen Bürgern und
harmoniesüchtig weggetretenen Medientexter-Loonies, die an jeder wahrnehmbaren
Realität vorbei schon (in hirnweichem Orientierungsverlust) einen "Moses" und/oder
(in okkultverblödeter Dreijährigen-Sprache) "Leviten-Leser" halluzinieren, sei
die vorübergehende kleine Flucht in den Heile-Welt-Kokon eines tröstlichen
Augenblicksdeliriums von "funktionierender Demokratie" gegönnt - die politische wie
faktische Realwelt wird sie schnell wieder dorthin zurückholen, wo das belanglose
Gemeinplatz-Sonntagsreden-Gedusel sinnleerer Hülsenfloskeln von "demokratischer
Freiheit" endet. Im Alltag, am Arbeitsplatz, in der Welt. "Indula der erste" Helmut
Kohl, der auch schon in den Genuß (s)einer "Gnade" gekommen war, nämlich der "der
späten Geburt", hat die Wiedervereinigung im Amt politisch vollzogen - nun kann
"Indula der zweite" vom ehemals anderen der beiden Teile Deutschlands, gottlob
ohne jede politische Macht, auch mal den Frühstückspräsidenten geben, sofern
keiner seine irren bis irrelevanten Ergüsse allzu ernst nimmt. Die Lieblings-Floskel
ihrer beider Rhethorik schließt ohnehin das Band zwischen ihnen: "In diesem unserem
Land" (Bundestagsjargon: "Indula") - wo alle so gern zusammen leben und glücklich
sein und bis ans Ende zumindest ihrer Tage diese "Gnade" auch genießen
wollen.
Wohl bekomm's!
Ein Herz für Hippies
VOLLE PUNKTZAHL FÜR
"ON THE ROAD"
Korrupt wie Lafer, doof wie Lichter, link wie Guttenberg ?
KEIN OFFENER SCHLITZ
FÜR "BILD"!
Für die erhöhten Müllabfuhrkosten an diesem Tag werden ohnehin Sie, über
Ihre Abgaben, ungefragt zur Kasse gebeten, ohne daß Sie sich auch dagegen
wehren könnten.
Ein neuer Präsident für Europa
"RÉVOLUTION TRANQUILLE"
westlichen Politik ernst machen mit der seit Generationen von Politschwätzern immer
nur als Spruchvokabel gehülsten, aber nie praktizierten Geschlechter-Parität.
Und: "Das Parlament wird in allen seinen Rechten respektiert, die Justiz über
alle ihre garantierte Unabhängigkeit verfügen". Ein erfrischend "revolutionäres",
weil überfällig zeitgemäßes Denken, das als Vorbild und Prospekt für eine künftige
europäische Politik und Regierung dienen könnte - und ein klares Kontrastprogramm
nicht nur zu so manchen immobil beschränkten, ewig gestrig orientierten, unheilbar
stumpfsinnigen "Führerschaft"-Wahnneurosen und neofeudalen, staatspompidiotischen
"Weiter-wie-früher-wie-immer"-Denkschablonen in den visionslosen, historisch
gejauchten Bauchnabel- und Amtsgesäß-Polithorizonten anderer Länder, z.B.
Deutschlands* und Rußlands, sondern auch zu seinem Vorgänger, dem "Omnipräsidenten"
Sarkozy.
Der übergab am Vormittag, bei strahlendstem Sonnenschein unter dem
wolkenlos blauen Himmel von Paris, den Amtssitz im Elysée und den "Atomkoffer" nebst
Code an seinen Nachfolger, und verabschiedete sich mit einer scheinbar gut
gelaunten Carla Bruni aus Amt und Pflicht.
* Exemplarisch, und keineswegs eine Ausnahme im hirnlos-stumpfsinnigen
deutschen Sprachgebrauch: Der unverbesserliche bajuwarische Holzk(n)opf-Journalismus
der "Süddeutschen Zeitung" (online, 15.5.2012), der selbst heute und im
mittlerweile 21. Jahrhundert bei dem - zwar überholt-zeremoniellen, aber längst
republikanisch-demokratischen - Amtsübergabe-Ritual der französischen Präsidenten
immer noch, unreflektiert rückwärtsselig und sehnsüchtig seinem lederbehosten
Kaiser-, Kini-, Queen- und Prinzessinnenpomeranzen-Weltwahrnehmungsdusel frönend,
nicht allein eine "Krönung", sondern gleich eine "Krönungsmesse"
halluzinieren will! Im Klartext, für den ewig-gestrigen, zeitlos-deutschen
Type-and-save-Stutzer: Da findet - und das, im Erfindungsland des säkularen
Staates, nun schon seit über 140 Jahren - weder eine "Krönung" (feudal-weltlich)
noch gar eine "Messe" (kirchlich-religiös) statt, Arschloch!
Der nächste "Führer göttlicher Vorsehung und Gnade" wird bei solch
unverbesserlichen, sprachidiotischen Schablonen-Projektionsbildschnitzern (statt
analytisch denkenden, rationalsprachfähigen Kommunikationsleistern) dann irgendwann
nur noch ins weiterhin so vorgewärmt aufrechterhaltene und bereitgehaltene
"royale" Holzkopf-"Krönungs"-Nest einziehen müssen, wo jede dämliche Präsidenten-
oder Millionärs-Tochter immer noch eine "Prinzessin" ist... - aller postulierten,
alibiformularen pseudodemokratischen Ausweisgesinnung zum Trotz!
GEMISCHTE WETTERLAGE
des Amtseinführungstages von Präsident François
Hollande läßt allerlei Spekulationen zu. Die richtige Lesart aber dürfte die
nüchterne einer höheren Perspektive sein: Im Glanz des Strebens nach einer besseren
in die real existierende Welt der etablierten Fehlkonstrukte und Falaisen von
Wirklichkeit gestartet, droht die Enttäuschung und Ernüchterung durch Auflösung von
Vorhaben und Konzepten, die in der Flut der übermächtigen Zwänge und Lasten der
vorgefundenen Realität erst einmal ohnmächtig weggeschwemmt, von konträren Kräften
sogar mit "Blitz" attackiert werden.
Ob am Ende dann die Befreiung aus den alten Hüllen und Lasten und die
Wiedergeburt zu einem neuen Leben in einer neuen, veränderten Welt folgen wird, ist
(noch) mehr als ungewiß. Auch für den
französischen Präsidenten gilt Adornos
eherne Weisheit, daß "im Falschen nichts Richtiges" möglich, eine falsche
Realität nicht durch Teilhabe und Teilnahme zu "verrichtigen" ist. Schon die Hippies
versammelten sich einst in Woodstock mit den Visionen und Idealen einer höheren,
besseren Welt, mußten dann aber erst einmal "im Schlamm der Auflösung alter
Vorstellungen und Konzepte von Wirklichkeit, des mitgeschleppten Ballasts
unbrauchbarer Vergangenheiten und karmischer Altlasten" baden, ehe daraus ihre
Neugeburt zu völlig neuen Horizonten des Weltverständnisses und der Weltbetrachtung
möglich war. Für ein Leben in einer neuen Welt, die bis heute noch nicht möglich
ist und erst morgen möglich sein wird: Nach dem großen, ultimativen "Schlammbad"
des Zusammenbruchs aller heutigen, global etablierten falschen Ideologien und
Konstrukte und der auf ihnen basierenden Zivilisationen von gelebter Wirklichkeit,
der Überwindung und Entsorgung aller falschen, beschränkten Vorstellungen und
Konzepte, die heute noch Lebensweise und Weltbild der Menschen diktieren.
Bis dahin aber steht der Menschheit noch ein langer Weg durch ein tiefes,
dunkles Tal sinnlosen, weil potentiell vermeidbaren Leidens und der falschen
Hoffnungen bevor - weil "alles noch viel schlimmer wird, bevor es besser wird"
(Lawrence Ferlinghetti). Samt aller Irrwege durch vorschnelle, falsche "Lösungen"
und irreführende, falsche "Lichtbringer" und "Lichtblicke".
GROSSE KULTUREREIGNISSE
BEWEGEN DEUTSCHLAND
"Fremdroisch-Fremdroisch" - die Deutschen mit ihrer unbeirrbar souveränen
Bieranstich-Intelligenz in lichtdunstdurchwaberten Provinzkellerhorizonten werden
dich und deine fehlgeleitete, luftfrische Oberwelt-Perspektive auf das Leben nie
verstehen. Von Flensburg bis Friedrichshafen nicht! Und "Europa" ist nur noch als
billige Notdurftloch-Fußgängerin auf dem Berliner Regierungsviertel-Straßenstrich
unterwegs, während ihr Stier längst den Weg aller Mehrwert-Fleischfabrikation
gegangen ist und als Brutzler und Minutensteaks bei Discountern verhökert wurde,
"zum Vorteilspreis".
KARZINOME
UND KONFLIKTE
und administrativ etabliert (europäische Verfassung und Regierung), so
schmerzlich das in vielerlei Hinsicht für die bisher "wohlständischeren" Nutznießer
der Zweckgemeinschaft wie Deutschland auch zu realisieren sein mag. Noch aber
scheint Europa auf zwei Planeten mit unterschiedlichen Kulturen und Lebenshorizonten
"zuhause" zu sein: Das eine in den existentiellen Stürmen eines Wüstentrabanten
und der notgeborenen Auflehnung gegen undurchschaute Machenschaften kapitalserviler,
geistlos-inkompetenter Regierungen (s. Le Monde, 10 Mai 2012: "Griechischer
Sturm über Europa"), das andere auf einem Supermarkt-Schlaraffenstern
mit finanzgötzenverehrenden und ihnen blutopfernden Administrationslakaien, die
Leben und Arbeitskraft ihrer Völker an das synthetische Finanzwelt-Metastasegeschwür
eines wucherideologischen Wachstumswirtschafts-Wahnkarzinoms verraten und
ausverkaufen, statt ihr Lebenskapital und ihre Lebensleistung ihnen selbst
zuzuführen und zugute kommen zu lassen, wie es ihr politischer Auftrag und ihre
Legitimation wäre. Noch scheint der blinde, sich für privilegiert haltende Teil der
Schlaraffenstern-Bevölkerung kein anderes Problem zu haben, als endlich die richtige
Diät (s. Le Parisien, 10. Mai 2012: "Sie machen zuviele Diäten!") zur
Korrektur der Folgeerscheinungen seines Konsumwahns als Lebenszweck zu finden,
während ein Teil der Bewohner des Wüstentrabanten bereits von ihrem Müll leben muß.
Doch der Tag, an dem auch der Schlaraffenstern zu einem stürmischen Wüstenplaneten
herunter "gewirtschaftet" sein wird, ist nicht mehr fern - und "Diäten" sind dann
das letzte Problem, das die noch existierende Menschheit aller, nicht nur der
europäischen "Welten" haben wird...
"HOLLANKEL" -
ODER "MERLANDE" ?
Kanzlerin Merkel ihrerseits hat heute im Bundestag dem "Wachstum finanziert durch
neue Schulden", inzwischen zwar kleinlauter, aber (noch) mit bemüht fester Stimme
erneut eine Absage erteilt. Es wird also spannend in Europa - und schon bald wird
sich zeigen, ob die unverzichtbare Kooperation von Frankreich und Deutschland in
wichtigen Fragen künftig unter dem Markenzeichen "Hollankel" oder
"Merlande" einzuordnen sein wird. "Le Monde" hat die Kommentare
von sechs wichtigen Meinungsträgern zum "New Deal", der Wende in der europäischen
Finanzpolitik gesammelt (von denen nur einer den Kurs der Kanzlerin für richtig
hält), und stellte diese Statements französisch charmant, sozusagen als
"Übergangsschonfrist" für die Kanzlerin, diesmal noch unter "Merlande" ins Netz.
Aufmerksam gelesen aber stehen die Zeichen der Zeit in Europa, und nicht nur in
"Le Monde", von nun an auf
"HOLLANKEL"!
Denn schließlich dürfte auch der Kanzlerin klar sein, daß die Keller der deutschen
Banken randvoll mit französischen Staatsanleihen zu billigen Zinssätzen sind - und
daß die Chance, das Geld jemals wiederzusehen, umso größer ist, je stärker und
schneller sich Frankreichs Wirtschaft wieder erholen kann.
P.S.: Die vor allem von den dümmsten deutschen Hinterbänkler-Sitzkissen immer
wieder vernehmbare Lautgebung, die deutsche Kanzlerin sei doch durch Amtseid
lediglich "zur Mehrung des Nutzens für das deutsche Volk" verpflichtet, und nicht
dem anderer Völker, hat kognitiv-evolutionär noch nicht den Hilfsschulgrad
relevanter Mitsprachereife erreicht: Dieser "Nutzen für das deutsche Volk" kann ja
gerade, visionär über den Bauchnabelkrater hinaus, um die nächste Ecke der
Geschichte nach vorn geblickt und eins (jetzt wird's schwer) zu nochmal eins
hinzugezählt, in der Förderung einer größeren und stärkeren Gemeinschaft bestehen,
auf deren Stärke man sich dann selbst künftig stützen kann, auch wenn dies
vorübergehend einen eigenen Vorteilsverzicht bedeuten mag - und nicht bloß in
geistlos-monetärem Augenblicks-Skinflinting. Erst recht, wenn es bei diesem
größeren Gemeinschaftsprojekt weiß Gott nicht nur um den beschränkten
Ärmelschonerhorizont einer Finanzbuchhaltung, sondern um Ideale einer höher
entwickelten Völker- und Menschengemeinschaft geht.
...UND ES IST
NICHT DER ALTE!
Daß François Hollande "wie aus dem Nichts", aus der
unbekannten Blässe eines bisher amtsfernen Parteipolitikers so plötzlich zu Glanz
und wählbarer Bekanntheit aufsteigen konnte, ist zum Teil der Schwäche und
erratischen Amtsführung seines Vorgängers Nicolas Sarkozy zu verdanken, der erst
nach einigen verfehlten Anläufen (z.B. "Mittelmeerunion") als Euro-Partner
Merkels Stabilität und Einfluß entwickeln konnte - was die Menschen aufgrund der
auch in Frankreich wachsenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme,
insbesondere die Rückentwicklung der traditionell hoch geschätzten Landwirtschaft
und der Arbeitsplatzschwund in der Industrie, verbunden mit den üblichen
neoliberalen Spaltungen der Solidargemeinschaft und dem Abbau sozialer
Gerechtigkeiten, zu Recht nicht als positives Profil sehen können.
Und so ist ein Ende mit unsicherem Lichtblick auf das Neue den
risikofreudigen Franzosen schon immer lieber gewesen als etwa die verzagte,
analfixierte "Weiter-solange-es-geht"-Bestandswahrerei des horizontlosen,
deutsch-debilen Okkultspießertums. Wir werden nun sehen, ob und wie in Europa die
Kursweichen neu justiert werden - und wohin die, über den erfrischenden Glanz des
neuen Anfangs hinaus, führen werden. Die Präsidenten-Galerie Frankreichs sieht
jedenfalls ab sofort, um einen Kopf reicher, ganz neu so aus:

»CHANGEMENT DE MAIN«
Peuvent avoir quelques misères... -
Braqué au carrefour
Une limousine de rêve,
Surchargé comme un poids lourd,
En diréction Genève -
Kilos d'or en barres
Planqués dans les portières,
Dix millions de dollars
Sous le siège arrière.
La business classe se casse
Sans laisser de trace... «
VOM "SARKOZY-HANDEL"
Nach der Wahl in Frankreich ist jetzt Gelegenheit, sich ein wenig zu verdeutlichen,
welche Konsequenzen Wahlergebnisse aus der nihilistisch-funktionalen Rechnersicht
eines "Traders", also Insiders des von jeder gesellschaftlichen Einbindung und
Verpflichtung losgelösten Kapitalmarktdenkens nicht nur für Frankreich, sondern für
ganz Europa haben - wenn nicht endlich und grundsätzlich (systemisch) die
"Wirtschafts"-Wahnideologie der Maximal-Profite und -Profiteure mit ihrer
"Wachstums"-Zwangsspirale auf Kosten der Gesellschaften der Menschen und ihrer
Ausblutung/Ausbeutung beendet wird...
ZUM "HOLLANDE-HANDEL" ?
Vom Wechsel zu Hollande ist wenig Änderung zu erwarten. Hollande hat
versprochen, die Austerität zu lockern und die EZB noch weiter zur Entwertung
des Euro zu drängen. Und obwohl Spanien erst kürzlich eine Mitte-Rechts-Regierung
gewählt hat, ist zu erwarten, daß der größte Teil Europas diesem Linksrutsch der
französischen Regierung folgen wird. Der größte Anteil der neuen Staatsausgaben
wird sicher durch den Ankauf von Bonds durch die EZB finanziert werden - dem
Rezept für Inflation und Instabilität.
Die Staatsschulden von Griechenland betragen rund €347 Milliarden und
sind, absolut betrachtet, vergleichsweise gering gegenüber den €1,88 Billionen,
mit denen Italien in der Kreide steht, oder den €706 Milliarden Spaniens. Diese
Zahlen machen die €440 Milliarden des EFSF-"Rettungsschirms" nach der Rettung
von Portugal und Irland geradezu zwergenhaft klein. Wenn Griechenland dem Euro die
Grippe bescherte, werden ihm Spanien und Italien so etwas wie Ebola bringen.
Die Zukunft Frankreichs wie der ganzen Eurozone hängt nicht vom Ausgang
dieser Wahl ab, sondern vom Ausgang der Schlacht der Ideen. Werden die Europäer
die schmerzlichen Reformen schlucken, die nötig sind, um zu dauerhaftem Wachstum
zurückzufinden ? Viele Europäer fragen sich, warum sie die harte Realität
wirtschaftlicher Gesundung ertragen sollen, den Prozeß der Rezession, des Sparens,
und die ultimative Unannehmlichkeit von harter Arbeit - wo es doch viel leichter
ist, Geld zu drucken. Doch wenn erst klar geworden ist, daß das Zeitalter des
Papiergelds auf beiden Seiten des Atlantiks vorüber ist, werden die Edelmetalle
ihren Höhenflug fortsetzen.
Wetten, daß es Gold länger geben wird als den Euro, egal wie der zukünftige
französische Präsident heißen wird ? Doch wenn der sozialistische Kandidat das
Rennen macht und seine radikale Keynes'sche Agenda durchsetzt, wäre es keine
Überraschung, wenn der Verkauf von Euros gegen Gold dann als "Hollande-Handel"
bekannt wird."
CEO der Euro Pacific
Edelmetall und Broker der Euro Pacific Capital,
zur bevorstehenden
französischen Präsidentenwahl
(in
"Finance
Townhall", 5. Mai 2012)
mit der Überschrift:
"Frankreich verliert den Kopf -
wird Europa bald folgen ?"
SOZIALE POLITIK
IM KAPITALFEUDALISMUS
Welche Bücher das sind, können Sie selbst im Internet auf den Seiten
von "www.mediapart.fr", der offiziellen Internetzeitung des "Ersten" französischen
Fernsehens TF1 erfahren. Die wären sicher auch eine gute Lektüre-Empfehlung für
Angela Merkel sowie jeden künftigen Kanzler in Deutschland - aber die lesen, wenn
überhaupt, ja bekanntlich nur "Bild und BamS", und glotzen ansonsten bloß über den
Rand eines Bratwurst-Papptellers populistisch in hingehaltene Kameras.
"VOTEZ Á L'ÉTRANGER!"
Davor haben Sie erstmals der Möglichkeit, in diesem Jahr einen der elf "députés
élus par les Français établis hors de France" zu wählen. Für die
Briefwahl müssen Sie bis zum 24. Mai Ihrem Konsulat Ihre Adresse und Mobilnummer
mitteilen, und für die Internetwahl Ihre Email-Adresse bis zum 7. Mai 2012.
Alle nötigen Informationen zu beiden Wahlen finden Sie
hier,
und zu Ihrem Konsulat nehmen Sie am schnellsten
da
Kontakt auf!
Über alle weiteren Wahlen (Europarat, etc.) informiert Sie ausführlich das
Ministère
de l'Intérieur.
Meilleurs voeux!
dans sa propre graisse."
(Nathalie Arthaud, LO)
Was niemand außerhalb der "politisch informierten Kreise" ahnt,
ist die Tatsache, daß Nicolas Sarkozy sich absichtlich abwählen ließ,
um für das bevorstehende Euro-Desaster nicht verantwortlich gemacht zu werden -
und deshalb Frankreich einen unwählbaren "Rechtsrutsch"
seiner politischen
Gesinnung vorgaukelte!
»Backlist«
"Wir brauchen ein Bretton Woods
der öffentlichen Finanzen"
Die Staatslenker müssen begreifen, daß die Frage der Dauerhaftigkeit der
öffentlichen Finanzen nicht von jedem in seiner Ecke gelöst werden kann. Wie alle
makro-ökonomischen Fragen verlangt sie eine koordinierte, kohärente, globale
Strategie in der Art von Bretton Woods. Wenn nicht, wird man sich sehr schnell in
einem Schema wiederfinden, das sehr dem der Krise von 1929 gleichen wird. Deshalb
denke ich heute, daß man das Äquivalent eines Systems von Bretton Woods etablieren
muß, nur dieses Mal für die öffentliche Verschuldung."
Direktor der Analyse- und Prognose-Abteilung des
französischen
Instituts zur Überwachung ökonomischer Entwicklungen, OFCE,
am 30.3.2012)
IN CAMP DAVID
Mäßig spannendes Finale des G8-Gipfels in Camp David: Nach dem unglücklichen
1:1 als Ergebnis kam es zum Elfmeterschießen, das der FC Chelsea mit 4:3 für sich
entscheiden konnte. Kanzlerin Merkel zeigte sich enttäuscht von diesem Abschluß
langer, gemütlicher Plauderstunden, David Cameron dagegen war mehr als glücklich,
endlich einmal bei einem Elfmeterschießen gegen Deutschland gepunktet zu haben.
Den anderen Staatschefs der G8-Runde war kein gesteigertes Interesse anzumerken,
auch wenn Obama hin und wieder höfliche Fragen nach den Spielregeln stellte,
und einmal sogar wissen wollte, weshalb der Ball rund und wozu das Netz hinter
dem eckigen Tor da sei. Und so ging auch dieser G8-Gipfel wieder in
freundlich-fröhlicher Harmonie zu Ende, nachdem man sich darauf geignet hatte, als
Ergebnis das Weitermachen bei Wachstum, Stabilität und solider Haushaltsführung
zu benennen, auf das sich alle Teilnehmer in den dreitägigen Gesprächen als Ziele
ihrer Politik verständigt hatten.
Merkels
neue Kleider
Und genau das ist jetzt das Problem von Angela Merkel. Ein falsches
System, das gerade an seiner Unlogik scheitert und zerbricht, mit den Mitteln des
Systems erhalten zu wollen, ist eine schlichte Unmöglichkeit, und die
versammelten, selbst Ahnungs- und Ratlosen des Weltwirtschaftsgipfels 2012
von Davos, die ihr heuchlerisch dieses Wunder der Unlogik abverlangen, also die
Embedded Loonies von Bankern und Buchhaltungs-"Weisen" dieser falschen
Finanz- und Politwelt, werden sich bis zu ihrem gemeinsamen Untergang gedulden
müssen, um zu begreifen, daß es eine Unmöglichkeit ist. Ihr Sachverstand, der nie
ein wirklicher war und je sein wird, reicht bei weitem nicht aus, dies schon
vorher zu erkennen, und sie werden noch im Untergang nicht verstehen, warum
es eine war/ist. Und so ist die verlogene "Erwartung" an Angela Merkel nur die
wohlfeile Ausflucht von hilflosen Vollidioten, die eigene Hilflosigkeit kaschieren
und einem anderen die Rolle des "Verantwortlichen" zuschieben zu wollen - wohl
wissend, daß auch der nur rat- und machtlos sein kann und dem sich abzeichnenden
Desaster, das alle gemeinsam hervorgebracht haben, nicht wirklich etwas
entgegenzusetzen hat: Merkel solle doch wenigstens so tun, als würde sie
neue Kleider tragen, die alle, bis um die nächste Ecke des Geschehens, halluzinativ
beklatschen könnten. Doch die Sparstrumpf-Kaiserin will nicht.
Merkels Haltung der Verweigerung ist also richtig und falsch zugleich:
Richtig, weil auch ein anderes Handeln am gemeinsamen Nieder- und Untergang nichts
ändern, nur kurzfristig das nationalegoistische Festhalten am eigenen "Wohlstand
im Elend" beeinträchtigen würde. Und falsch, weil auch das am gemeinsamen Nieder-
und Untergang nichts ändern wird. Doch daß gerade die "Wahrung und Mehrung des
Wohles des deutschen Volkes", wie es in ihrem Amtseid lautete, durchaus bedeuten
kann, sich entschlossen und auch zu einem höheren Preis in die größere und
stärkere, zukunftsträchtige europäische Union einzubringen, und den geistigen
Tellerrand der gefühlten wie tatsächlichen Hilfsschüler des Landes zu übersteigen,
die in ihrem Gesichtskreis mit Radius Null nur ein blindes Festhalten am
Sparstrumpf als "Eigenwohl" zu verstehen meinen, scheint in diesem
okkulthirnvernebelten Stutzer-Deutschland keinem aufzugehen.
Der ehemalige Berater des französischen Präsidenten Mitterand, Jacques
Attali, hat schon vor Wochen allen jämmerlich geist- und ratlosen Verantwortlichen
dieses Nieder- und Untergangsprozesses bescheinigt, was sie nur zu deutlich
charakterisiert: "Keine Vision" zu haben. Aber wie in Platons Höhle wäre es völlig
sinnlos, wenn igendeiner irgendeine "Vision" hätte - das Problem besteht darin,
in der Höhle zu sein, und sie um keinen Preis verlassen zu wollen. Denn "im
Falschen", wie Adorno so treffend feststellte, gibt es nun mal "nichts
Richtiges". Mit Betonung auf "nichts"!
substituant aux
sociétés-État
l'État mondial propre de l'argent-roi.«
(André Gorz, "Misères du présent, Richesses du possible",
Éditions Galilée, 1997)
KARNEVAL IN DEUTSCHLAND
Hirnschrumpfung in Deutschland
Loddar zu Bohlen-Guddenschalk
"Pop-Promis" zum sympathieparasitären "Image-Transfer" zusammengestellt. Gottschalk
solle sich gar "ein Beispiel an ihm nehmen" - als ginge es bei Guttenberg nur
um eine "verpatzte Wettshow", oder so. Und so logger wie Loddar, so legger
wie Bohlen, so "souverän wie Guddi" werden ? Der geplante, debile "Torten-PR"-Gag
wird zur brutalroten "Handy-Cam"-Attacke verfälscht, obwohl ein sauberes und klares
TV-Protokoll des inszenierten "Freundschaftsdienstes" vorliegt. Nur sein
persönlichkeitscharakteristischer Helm aus seinen Tagen als vorübergehende
Urlaubsvertretung eines Verteidigungsministers (s. Bild rechts) wird
zweckentfremdet und ohne Bezug zu ihm ins Grün gestellt. Wohin die Reise dieser
kapitalfeudalen Macht- und Herrschafts-Propaganda, entgegen aller
"Demokratie"-Heuchelei, langfristig gehen soll, wird ebenfalls unmißverständlich
deutlich gemacht: Ludwig der XIV., der "Sonnenkönig" Frankreichs, wird mit seiner
Autokraten-Ideologie und dem Postulat "L'État, c'est moi!" mit Bestnote (2)
bedacht! Verblöden Sie mit, und klicken Sie sich 'rein in
Springers Matschbirnen-Kaleidoskop
eines "freien Welt"-Bilds: Frei von Sinn, Orientierung und Verstand - wie problemlos
"zu führende Untertanen" nun mal sein sollen.
(A)DEPP(T)EN-PROFIL
Zum Totsaufen
sowie die "Augsburger Allgemeine" trauen sich, das Phänomen auch richtig
als "Anstieg" zu benennen - wenn auch unter verschämter Verschleierung der
skandalösen Zahlen hinter "100.000-Einwohner"-Prozentangaben. Dabei ist auch der
schon von 1968 bekannte Suff der Eltern (s. Spiegel-Titel), der ihren
heutigen Freßrausch begleitet, inzwischen für die vom primatontologischen
Globalindustrie-Wachstumsideologiewahn besoffenen Medien kein Thema
mehr - für selbst konsumhotelmamagestillte, horizontlose Nachwuchsredakteure ist
eben auch mitten in den katastrophalsten Kulturkataklysmen das ganze Jahr über nur
spießig-dröge wiederzukäuende Saure-Vitaminpillen-Gurkenzeit.
Wie gut, daß schnell wieder ein paar clevere Gutmenschen des Landes erkennen, daß
mit der neuen "Generation Wodka" (s. Bild oben) zumindest ein (Buch-)Geschäft zu
machen ist - wenn sie schon nichts zum Verständnis oder einer Lösung beizutragen
haben, also etwa die Lebenskultur und Gesellschaftsrealitäten skandalös zu nennen,
die vielen Jugendlichen jeden jugendlichen Elan, Optimismus und Kreativdrang aus
den Knochen maniert, bevor sie überhaupt richtig begriffen haben, daß die Welt, in
die man sie hineinzudrücken versucht, nicht "so ist", sondern von geist- und
hirnlosen, sozialdarwinistischen Ausbeutungskultur-Ratrace-Primaten und ihren
okkultberauschten, substanzlosen Phänomenstutzer- und Phänomenproduzenten-Trotteln
der Hinterwelt täglich neu so verun-/gestaltet wird.
Nur eines haben viele Jugendliche in Frankreich und in Deutschland gemein:
Das "Berufsziel" Beamter steht wieder, wie in Spießers Urfünfzigern, an
erster Stelle des Rankings. Weil man ja später sonst - durch die kaum verschleierte
Banken-Fütterung mit Steuergeldern via angeblicher "Riester-Prämien-Rente", die
nie bei den Rentnern ankommt, und die Hartz-IV-Erpressung des "freien
Arbeitsmarktes" - wohl kaum zu einer halbwegs sicheren Pension kommt.
Uns geht's doch
noch Gold
"Uns geht's ja noch Gold" lautet die recycelte Höhlenwandparole aus
allen Ecken - nur daß wir die schon kennen: Aus den frühen Siebzigern der
Republik, als das deutsche Spießertum sich aufmachte, sein Stutzerweltbild nach
den gerade überstandenen Sechzigern schleunigst und schlimmer denn
je wieder zu restaurieren, als wäre nichts gewesen. Siehe: Deutschland heute, 2012
- denn in seinen Köpfen war ja auch nichts, und in denen seiner Nachkommen der
Hotel Mama- und Golf-Generation ist, auch und vor allem in denen
der Medien, erst recht und bis heute noch weniger! Bis die Ereignisse alle
endgültig aus ihrer analfixierten Flucht in die gemütliche Ecke der Geisteszelle,
wo kein Schimmer der "Welt draußen" mehr einzudringen vermag, ins Licht einer
Realität zerren werden, die nichts mehr 'restauriert'.

50 "Fluchtpunkte Romantik"
Für alle, denen die "FFF-Konsum-Standards" der deutschen
Spießer-Paarungsrituale (Filmgucken, Fressengehn, Ficken - Reihenfolge
austauschbar) zu profan und stumpfsinnig sind, andererseits aber die
herkömmlichen Sparkassenkalender-Kulturformulare
von Romantik (Blumen, Candlelight-Dinner, Zigeuner-Schnulzentrio am Tisch, Ring vor
dem Dessert, "Honeymoon-Suite" im Hotel, Ferrero Küßchen am Bett, etc.) zu recht
nicht weniger debil und schnöde erscheinen, gibt es im Falle eigener
Phantasie-Armut und Katalogideen-Beschränkung darüber hinaus immer noch eine Fülle
an echten Möglichkeiten, den/die zu Betörende/n mit ungewöhnlichen
Angebotsoptionen zu überraschen. Die besten finden Sie in der französischen
Liste
"Les 50 lieux de
l'amour" (Bild rechts) versammelt - darunter natürlich auch die
unschlagbare "Ich
liebe dich-Mauer" (Bild links) für Ihren eigenen Eintrag am
Montmartre in Paris,
den unvergleichlichen
"Pont des
amours" (s. Bild oben) am wunderschönen Lac d'Annecy, und wer über
den eigenen verliebten Bauchnabel hinaus einen intelligenten Überblick über das
Thema und die Geschichte aller "Romanzen" gewinnen will, bevor er ihn vielleicht
voreilig mit einem Ehering piercen läßt, der sollte auf keinen Fall einen Besuch im
"Musée de la vie
romantique" in der Rue Chaptal in Paris versäumen. Und nie vergessen:
Das wirklich dauerhafte Glück ist weder auf Erden noch auf den Rücken von Pferden
zu finden - sondern nur etwas höher, in der zeitlosen Wirklichkeit des Geistes.
Endlich findet 'Der Spiegel' ein wenig zu früherer Inspiration und
Klarsicht zurück - zu besichtigen ab kommenden Montag im neuen Heft, das sich den
nun überall in der "Live now, die later"-Problemverdrängungswelt
stattfindenden "Fashion Weeks" des Planeten widmet, insbesondere der
japanischen in Tokio (s. Titel oben), die einige ihrer Shows auf
Freilicht-Laufstege direkt vor die Kulissen der ausgebrannten und noch für viele
Jahrtausende strahlenden Atomkraftwerke in Fukushima ausgelagert hat. Einen ersten
Vorgeschmack auf die Trends gibt 'Spiegel-online' schon jetzt - mit einer
entzückenden Fotostrecke über die aktuelle Damenmode von der
Fashion Week in
Paris/Texas. Und das Heft der darauffolgenden Woche (s. links) soll
sich dann konsequenterweise auch der Herrenmode und ihrer Models annehmen, mit
einem ausführlichen Bericht über die "Mode-Safari Deutschland 2012". Die ersten
Fotos daraus können bereits jetzt bei
'GQ'
besichtigt werden, und man darf schon gespannt sein, was den gut aufgelegten
Kommentatoren des "Spiegel" auch hierzu wieder an kulturanalytisch wertvollen
Anmerkungen einfallen wird.
Nicht richtig im Kopf
Wie immer, wenn eine Illusion zu platzen droht, die zuvor als allgemeiner
Realitätskonsens zugelassen war, schreien die mit den vollsten Hosen am
lautesten, es sei doch "alles halb so schlimm" und "werde schon irgendwie gut
gehen". Realisten werden als "Untergangspropheten" verunglimpft, um die eigene
Feigheit zu sedieren - beide blauen Augen fest geschlossen haltend, damit das
sachferne Delirium nicht durch nüchterne Fakten gestört werden kann. Wer
angesichts der auf disfunktionalen Schuldenberg-Metastasen gebauten
spätkapitalistischen Halluzinationswirtschaft noch an eine Fortsetzung der
logikfreien Unsystematik von virtuellen Gelddruckmaschinen - also des Stopfens von
immer größeren Löchern mit immer größeren Luftblasen (fiktiven EFSF-,
"Rettungsschirm"- und "Hebel"-Schuldenballons) - zu glauben vorgibt, der muß von
der Angst, die er abzuwiegeln mimt, besonders psychopathisch, ersatzweise mit
dem Dummbeutel gepudert sein. Oder schlicht, wie Frank Ochmann in "stern
online" ("Kopfwelten zur Euro-Krise") so treffend analysiert hat, "nicht
richtig im Kopf" sein. Und sollte, ob als Medien- oder Politikarbeiter, wegen
öffentlicher Bewußtseinsverblödung für Kapitalschäden und Orientierungsverluste
der Menschen aller Länder persönlich haftbar gemacht werden - spätestens sofort
nach dem unvermeidlichen Crash, wie immer der sich auch gestalten mag.
Nicht, daß Merkel den "Lehrmeister" spielt, wird ihr europäisch übel genommen, wie
die Gemeinplatzdrescher von Altkanzler Schmidt bis zu "spiegel online"
inhaltsleer herumschwätzen - sondern daß sie es tut, ohne etwas zu sagen haben. Die
Engländer haben auf der Suche nach einem solchen 'Lehrmeister' zur Lösung der
Finanzkrise sogar eine Viertelmillion Pfund als Belohnung ausgesetzt - es wird sich
nur weltweit auch weiterhin keiner finden, dieses Geld abzuholen. Und daß sowohl
die USA wie Europa sich innerhalb der nächsten Monate zur Haushaltslage von
Estland konsolidieren könnten, um den Crash noch zu vermeiden, werden wohl selbst
die dümmsten Blauaugen, mit noch so fest verklebten Zerebrallidern, für
ausgeschlossen halten. Realistischerweise.
TV-UMMAGUMMA
"pränataler
Musikbeschallung",
"Herzflimmern",
"Das pefekte Dinner", "Stürmen der Liebe", "Seehund, Puma & Co.", "Küchenschlachten",
"Menschen
bei Maischberger", "Topfgeldjägern", "Panda, Gorilla & Co.", "Geschmortem
Kürbis im Filoteig", "Abenteuer Tankstelle",
"Doof wie
Gabi Bauer", "Gipfeln der Genüsse", "Lisas Welt",
"Ritas Welt", Planet
Wissen", "Speisekarte Deutschland", "Beckmann", "3 nach 9" und "5 vor 12", "Harald
Schmidt Low",
"Das
Glück der Hausfrau", "Peterchens Welt", "Abenteuer Mülltrennung", "Mieten,
Kaufen, Wohnen", "Hart aber Quer", "Das pefekte Promi-Dinner", "Quarks & Co.",
"Mariettas
Welt", "Ordnungshüter im Einsatz", "Kai im Speckmantel",
"Cleveres Sonntagsshopping", "Rote Rosen", "Restauranttester",
"Abenteuer
Schuhtick", "Die dreisten Drei" und "Super Nanny",
"Lanz" und "Lanz
kocht", "Von und zu lecker", "Cindys Welt", "Abenteuer Eintopf", "Volle Kanne" und
"Täglich
grüßt Hilke Petersen" ist das deutsche Fernsehen auch
couturiell geschmacksbildend und formativ - über alle tagesmodischen Trends und
Erscheinungen hinaus. Und dabei hat seine Hülsenparade einen ganz realen,
substantiell-jaucheideologischen Hintergund. Das glauben Sie nicht ? Dann klicken
Sie mal 'rein...!
Fernseh-Hinterwelt!
Neues aus dem ZDFornopf-Garten:
"Licht ins Dunkel
des geheimen Deutschland"
Das deutsche
Halluzinosum
RUEBEZAHL
WACHSFIGUREN-REVIVAL
Merke: Spießertum ist kein Witz und niemals lustig - es endet
regelmäßig in Gaskammern und Gettos. Wenn auch immer "nur für andere"!
DIE SPIESSER-LUCY
karzerierten Verständnishorizonts des sterblichen Menschen hinaus. Auch
die Franzosen haben ihre "Lucy in the Sky", wenn auch bereits auf der Erde
angekommen und in der Provençe ganz bodenständig als Bäuerin und Köchin
tätig (s. MIDIMAIL / "Die echte provençalische Küche"). Da wollten
die Kaninchen- und Knochen-Wissenschaftler der herrschenden Okkultprimaten-Kultur
offenbar nicht nachstehen, und als sie in der äthiopischen Wüste das Skelett einer
1 Meter großen Frau Mitte zwanzig ausgruben (s. Bild links), nannten sie sie
kurzerhand "Lucy in the sky", als wäre sie vor 3,2 Millionen Jahren vom Himmel
gefallen. Fest steht zumindest, daß ihre die ältesten Hominiden-Knochen sind, die
je gefunden wurden, was ihre Aussteller (zuletzt 2007 in
Houston/Texas)
offenbar wirklich auf psychedelische Trips zu schicken und "Lucy" zur Eva einer
Primaten-Menschheit zu verklären vermag: "Um die fossilisierten Knochen kurvt ein
buntes Panorama, das die gesamte Menschheitsgeschichte aufrollt. Mittendrin steht
Lucy, hält auf dem Arm ein süßes Baby und guckt uns igendwie fragend an, während in
den bunt eingefärbten Jahrmillionen vor ihr sich Hominide tummeln, die noch ganz
wie Affen aussehen..." (Jordan Mejias/FAZ). Und selbst die Äthiopier, in
deren Wüstensand die Knochen gefunden worden waren, scheinen von den magischen
Knochen völlig entrückt worden zu sein - sie nannten sie kurz
"Dinkenesh", übersetzt: "Du
bist wunderschön." Da wird es wohl nicht lange dauern, bis auch Heidi Klum anfragt,
ob sich Lucy nicht als Studiodekoration für ihre Model-Show ausleihen ließe -
vielleicht mit der Inschrift: "Denn alle Lust will Ewigkeit" (Mahler,
Symphonie No.3).

Auch an Ostern gescheitert - nächster Versuch:
ST. PAULI-KREUZFAHRT
der Liebe" teilhaben zu lassen - ihre abgesuckte Peep-Gymnastik
zwischen herumliegenden Eierschalen und Fondantschwänzchen aber hat, wie schon
an Valentin, wieder nicht geklappt: Das ersehnte Früchtchen, das Maria kommenden
Silvester zum Stillen haben wollte, wird erneut mit Sicherheit ausbleiben. Von
"Quote" kann (s.o.) bei dieser Dauerversuchs-Veranstaltung des Gewinnspiel- und
Castingshow-Senders schon lange keine Rede mehr sein, nicht einmal im
gemütsschlichten Deutschland. Trotzdem wollen es beide im Urlaub noch einmal
versuchen - vielleicht hilft ja diesmal ein wenig Seegang und die frische
Meeresbrise des antiken "St. Pauli-Schoners", der sonst nur im Hafen Gäste auf Zeit
empfängt, mit dem das Pärchen jetzt "in See zu stechen" gedenkt. Zumindest der
"Spiegel" aber verliert langsam die Geduld mit den beiden, und erzählt nun im
nächsten Heft (s. Abb.) die ganze, auch für alle Zuschauer frustrierende
Geschichte des glücklosen Paares als Titelstory - die bisherige
zumindest. Bis es wohl in nicht allzu ferner Zukunft, vielleicht schon nach der
Urlaubszeit, wieder heißt: Teil II. in diesem Heft!

ENTSCHEIDUNG
IM FRÜHLINGS-RUN
Der "Frühlingsanfangs-Run" auf Mode, Makeup und Männchen bzw. Weibchen ist
in vollem Gang und wird noch viele schöne, aufregende Ratrace-Shoppingrausch-Wochen
bereithalten, bis die nächste zu Sommeranfang eine wahre Hoch-Zeit der
Schnäppchen-Gefühle auslösen wird. Wer also zu Silvester, beim Valentins-Shopping
und an Fasching noch keine/n Liebste/n abbekommen hat, die/den er seither
beglücken kann, muß sich sputen - die in
Frage kommenden Lovers sind auch im galoppierenden Frühling im Douglas- und
Flashmob-Zeitalter nicht an jeder Ecke zu finden. Und daß die Paarung nur für das
gemeine Volk besonders wichtig scheint, während sie für höher entwickelte
Individuen auch sehr gut verzichtbar ist, wußte das Team von Jesus zwar schon vor
zweitausend Jahren (s. Apostelbriefe), aber wen interessiert schon wirklich
noch, was der so gesagt hat - vor allem, wenn die neue, nur zwölf Monate dauernde
"Mein-Haus-mein-Auto-mein-Weibchen/Männchen"-Liferun-Erfüllungswahn 2012 der
satanistischen Hinterwelt-Kopfschußaffen-Kultur bereits wieder vollem Gang ist.
Paarung24.de schließlich ist es, was - neben Fressen, Saufen, Shoppen,
Haben, Gala-Party und After-Party-Gala-Sause - im Leben zählt. Nichwah,
Jeff-Maria-Claus-Anja-Peter-Petra ?!?
Die Hinterwelt-Mattscheiben hinter den deutschen
Fernseh-Mattscheiben!
Der große INCREDIBLE SEASITE
ADEPP(T)EN-KNIGGE



